Beiträge von miep

    Das ist halt genau der Punkt, weswegen soziale Interaktionen für mich so anstrengend sind.
    Wenn ich jemanden frage, ob er mich eingeladen hat, weil er glaubt, dass man das so macht, dann kann der, aus meiner Sicht heraus, ganz offen antworten. Wenn er dann bestätigt und sagt: Ja, wir haben ja gar nichts miteinander zu tun, aber ich hab eingeladen, weil ist halt Familie und da macht man das doch so. - Warum sollte ich dann verletzt sein? Ich hab doch gefragt. Und seine Antwort sagt doch rein gar nichts über meine Person aus.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich erklären soll, dass „Ne, ich hab dich nur eingeladen, weil ich mich gezwungen gefühlt habe, ich will dich gar nicht dabei haben.“ sehr viel Potential hat, dass es schiefgeht. So eine Aussage wird im Regelfall halt als nicht unbedingt nett aufgefasst werden und ist im Regelfall nicht unbedingt etwas, das man gerne hört.

    Und ich hab schon überlegt anzurufen und zu fragen, ob sie vllt nur eingeladen haben, weil sie denken, das gehöre sich so. Aber ich weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass dann keine ehrliche Antwort kommt. Bzw. falsch, ich weiß, welche Antwort kommt

    Naja, aber ganz ehrlich, da gehört schon ein überdurchschnittlich hoher Grad an Unhöflichkeit/scheiß-egal-Einstellung/fehlender Empathie dazu, wenn ich Gästen sage, sie nur aufgrund gesellschaftlicher Konventionen eingeladen zu haben |) Das kann ja durchaus auch sehr verletzend sein.

    Ich würde hingehen. Vielleicht nähert man sich wieder an (gerade wenn es eh keinen Streit gibt), vielleicht auch nicht, dann gab es wenigstens gutes Essen und Torte.

    Nur ist uns bewusst, was passiert wenn wir dem jetzt einen Riegel vorschieben, wir kennen unser kind.

    Was würde denn passieren, wenn ihr es nicht erlaubt, bzw. was wäre dann mit der Ausbildung? Würde deine Tochter dann in eurem Bundesland eine Ausbildung machen und der Freund in dem anderen Bundesland?

    Ich persönlich würde es nicht erlauben, im Gegenzug aber Unterstützung bei den Besuchen am Wochenende zusagen. Ich habe volles Verständnis für die junge Liebe, aber in dem Alter sind die Beziehungen meistens nicht unbedingt die dauerhaftesten (es gibt natürlich auch Ausnahmen). Volljährigkeit wäre für mich außerdem Voraussetzung. Ich hätte auch Bedenken, ob sie dann wirklich die Ausbildung macht, die sie machen möchte oder halt Ausbildung X macht, weil das in der Nähe vom Freund ist.

    Ich dachte bisher, dass aus dem Threadtitel hervorgeht, dass es hier um Hunde am Lebensende geht?

    Natürlich, um alte Hunde am Lebensende, deshalb „Altenpfleger und Altenpflegerinnen“.
    Ich fand die Gedanken von Limetti einfach interessant und dachte mir, dass es so auch einigen anderen gehen könnte, die hier nicht mitlesen. Man ist ja nicht nur mit diesem Thema konfrontiert, wenn man aktuell einen alten Hund hat. Es war einfach nur eine Frage, ein Vorschlag, um dem Thema mehr Reichweite und Möglichkeit zum Austausch zu geben, ich wollte hier nichts lostreten.

    Da er aber in der Pflege (exam. Pflegefachkraft) arbeitet, möchte er, sobald er nachmittags zuhause ist, selbst keine tatsächlichen, körperlichen Pflegetätigkeiten mehr ausführen, er würde das ja schon "den ganzen Tag" machen.

    Mich würde der Part am meisten stören. Das ist sein Kind! Ich kann es gerade schlecht in Worte fassen, aber ich kann doch da nicht einfach sagen: „Och nö, hab ich keinen Bock, mach ich eh den ganzen Tag.“ Ja, mag sein, vielleicht, aber wir sprechen hier vom Wickeln und Duschen - von der Basispflege - des eigenen Kindes.
    Zur Ausgangsfrage: Wer den Hauptteil der Pflege leistet, bekommt auch den Hauptteil vom Pflegegeld - so würde ich das (bei getrennten Konten) regeln und fair finden.