Beiträge von Finchen_1989

    Heute landet mein baldiger Ehemann in diesem Thread.

    Nicht zu vergessen der Mann, der mir die 2 Jahre auf der Warteliste im 2 Wochen Abstand erklärt hat, er will eigentlich keinen Hund und das wird so viel Arbeit und sowieso und überhaupt.

    Dieser besagte Hund, den er gar niemals wollte, spielt hingebungsvoll im Schnee und legt sich hin.

    Mann ruft ihm zu: "Du brauchst dich nicht verstecken, Schatz. Ich seh dich immer, du bist ja das Beste was mir je passiert ist!" während ich daneben stehe?! :stock1:

    Ich freu mich natürlich, dass er Sammy so lieb hat :relieved_face:

    Sammy ist so alt wie deine Hündin :)

    Wir gehen problemlos auch 2,5 Stunden - mit natürlich vielen Pausen dazwischen und an der langen Schlepp bzw. Freilauf je nach Umgebung und Pubertätsohren.

    Sammy beißt auch noch manchmal in die Leine und wird albern. Dann legen wir eine Pause ein bis er sich wieder beruhigt hat und weiter gehts :)

    Und selbst das wird schon immer weniger - also nur Mut!

    Ich empfehle einen guten Hundetrainer, der euch vor Ort zeigt, an welchen Stellschrauben man drehen kann.

    Wir haben uns auch durch die ersten 1,5 Monate sehr engmaschig von einer Trainerin begleiten lassen und es war jeden Cent 3 Mal wert.

    Ganz am Anfang hatten wir auch eine Phase, wo Sammy einfach "durchgedreht" ist und uns "angefallen" hat. Durch die oben genannte Trainerbegleitung kam raus, dass wir viel zu viel machen und der kleine Knopf total gestresst ist. Dabei haben wir gefühlt garnichts gemacht, uns fehlte einfach das Gefühl wie neu und aufregend die Welt für so ein Hundekind ist und was schon alles ein neuer, spannender Reiz ist.

    Wir haben uns dann mit unserer Trainerin hingesetzt und einen detaillierten Wochenplan gemacht, mit eingetragenen Pausentagen etc.

    Das hat uns extrem gut geholfen und das Problem war in 2 Wochen komplett erledigt :)

    Die Pubeetät kommt auch in Wellen, nur weil es jetzt grad nicht klappt, heißt das nicht, dass es nie wieder klappt.

    Mein Junghund ist 7 Monate alt, war immer super abrufbar, bis zum Eintritt in die Pubertät.

    Wir haben einen Garten und das letzte Monat musste ich ihn immer einsammeln, weil er auf Durchzug gestellt hat. Da durfte er dann natürlich draussen nicht in den Freilauf, sondern lief an der Schlepp.

    Dann wurde es besser und er reagierte wieder prompt im Garten und kam rein, da durfte er dann auch wieder in den Freilauf draussen.

    Kommt die nächste Welle und er stellt Durchzug kommt auch draussen die Schlepp wieder dran.

    Ich hoffe, du nimmst es nicht krumm, aber ich finde es ehrlich gesagt schade, wie hier über deine Schwester berichtet wird, die sich ja selbst nicht äußern kann.

    Statt aufzudröseln was sie alles falsch macht ist es doch meiner Meinung nach viel sinnvoller zu schauen, wo du sie unterstützen kannst. Denn offensichtlich ist sie total überfordert.

    Und wenn du das nicht willst - was ich auch völlig legitim finde, es ist ja nicht dein Hund - würde ich mich ehrlich gesagt abgrenzen von dem Thema und zurückziehen, statt in der Ferne zu sitzen und sie zu verurteilen :see_no_evil_monkey:

    Mein Opi-Kater hat immer neben das Katzenklo gekackt, wenn er sein Futter nicht wollte. Im Alter ist er sehr mäkelig geworden, das klassische: oohh bestes Futter der Welt! - 2 Schalen später der empörte Blick ob man ihn vergiften wolle.

    Wenn er am Futter nur geschnuppert hat und dann empört wegging konnte man sicher sein, dass er 5 Minuten später direkt neben das Klo gekackt hat.

    Immer selbe Stelle, immer nur, wenn er das Futter nicht mochte.

    Wir haben alles checken lassen, aber Zeit seines Lebens nie etwas gefunden, dass das körperlich verursachen würde.

    Alles Gute für dich und deine Miez :)