Man kann nur auf sein Bauchgefühl hören, wenn man auf Erlebnisse oder Erkenntnisse in dieser Sache zurückgreifen kann
So ganz würde ich mich dem nicht anschließen. Das würde bedeuten, dass zB. mit Kindern nur Menschen gut arbeiten können, die a.) selbst Kinder haben und b.) eine perfekte Kindheit hatten. Das würde den Personalmangel gleich nochmal hart verschlimmern.
Ich glaube, die meisten Menschen haben einen eigentlich ganz guten moralischen Kompass, der dann von Außen recht schnell kompromitiert werden kann. Dann sagt die Nachbarin: "Boa, wenn er einmal im Bett schläft kannst du ihm das NIE wieder abgewöhnen!"
Auf der Hundewiese sagt der Typ: "Was, wenn dein Hund winselt gehst du gleich zu ihm? Haha na der hat dich gut erzogen."
Die Schwiegermutter, die sich für eine Expertin hält rät einem, ja nicht mit Leckerlis zu arbeiten, denn das wäre nur Betrug in der Hundeerziehung und würde bedeuten der Hund hat einen nicht lieb!
Und schon ist man - gerade als Ersthundehalter- verunsichert.
Mir hat mal eine mir völlig unbekannte Dame beim Spazieren gehen erklärt, ich solle Sammy mit einer Zeitung "einen Klaps geben" wenn er zu viel bellt. Nicht mit der Hand, das wäre schlecht! Aber mit einer Zeitung ist das kein Problem und eine knorke Erziehungsmethode ![]()
Bei solch Unsinn weiß man wenigstens gleich, dass es nur Dummfug ist. Aber manchmal ist das nicht so leicht zu durschauen, gerade wenn es von "super erfahrenen Hundehaltern" oder aus dem nahen Umfeld kommt.