Beiträge von Tannenbaum123

    Aber es macht doch überhaupt keinen Sinn, wenn sich jemand durch das Abitur quält mit der Option gerade so zu bestehen, wenn überhaupt.

    Das ist doch nun wirklich etwas, dass wir hier nicht einschätzen können.

    Selbstverständlich. Ich gehe ja nur von meiner Meinung nach aus.
    Die Frage wäre vielleicht dann auch, wie kann man das Kind unterstützen, dass es das Abi schafft, woran liegt es usw. Aber ja, das führt wirklich zu weit. Und entsprechend wollte ich das auch gar nicht bewerten.
    Durchs Abi gefallen ist bei uns niemand, der ab der 12. Klasse dabei war. Aber vielleicht hat sich das inzwischen geändert.

    Edit: natürlich kann man durchfallen.

    Ich finde es Wahnsinn wie locker ihr seid. Ich würde tatsächlich sowohl verbieten die Schule abzubrechen, als auch wegzuziehen. Und erstrecht zusammenzuziehen.


    Das Argument wäre bei mir nicht ‚erlauben, weil macht es eh, sondern ein begründetes Verbot. Schule abbrechen halte ich für absolut unklug. Schon zu meiner Zeit (und das ist ne Weile her), gab es Ausbildungsplätze, die man nur mit Abitur bekommen hat. Da kannte ich auch eine, die dann direkt das Abi nachholen musste.

    Wegziehen, bzw. zum Freund ziehen. Wie viel Zeit haben die zwei denn bisher miteinander verbracht? Ich halte das für sehr rosarot, zumindest klingt es als hätten sie erst 1-2 mal richtig viel Zeit miteinander verbracht. Mir wäre es mit 16 Jahren oder gerade 17 Jahren auch einfach noch zu früh.


    Zum angedachten Ausbildungsberuf wurde ja schon viel gesagt. Auch da kenne ich Leute, die zu meiner Zeit die Ausbildung gemacht haben und nie (bis heute) einen Job (in dieser Branche) gefunden haben. Und da war KI ja noch lange kein Thema.

    Ich bin auch der Meinung, dass sie Fehler machen sollten dürfen. Mir persönlich wäre die ‚Fallhöhe‘ zu groß, insbesondere beim Schulabbruch. Man kann vieles, aber die Anstrengungen sind um ein vielfaches höher und wie oft macht man so etwas dann deshalb nicht.

    Nach dem Abi wäre sie ja dann auch 18 (oder wie viele Jahre geht das bei euch) und da ist für mich persönlich dann ein sinnvoller Zeitpunkt um dies und das zu probieren und ggf. auch mal zu scheitern.

    Ist tatsächlich einfach meine persönliche Meinung. Ich will damit keine andere in Frage stellen. Ich kenne auch niemanden, der das in meinem Umfeld erlauben würde.

    Wie kommst du darauf?

    Meine Erfahrung im Freundeskreis. Da wird ein Getränk (hatten wir früher nicht so dabei), Brotdose, ein Buch und vielleicht zwei Schnellhefter oder ein Schnellhefter und ein Arbeitsheft transportiert. Da kommt kaum einer auf drei Kilo.

    Das kann ich tatsächlich gar nicht bestätigen leider.
    Und der Schulweg ist hier länger als meiner früher.

    Also eventuell regional unterschiedlich. Wobei 3-5 Kilo auf 1-2 Kilometer bei so kleinen Kindern auch irgendwann unbequem werden…

    Ich finde schade, dass der Aspekt völlig außer acht gelassen wird, wie schön und spannend es auch ist, einen Welpen aufwachsen zu sehen, die Entwicklung mit zu bekommen, ihn zu begleiten, anzuleiten und dabei zuzusehen, wie er Stück für Stück die Welt kennenlernt, wie er Vertrauen aufbaut, und wie man zusammenwächst.

    Vermutlich weil das Ansichtssache ist. Ich finde es anstrengend und es ‚gibt mir nichts‘ (klingt härter als es soll)

    Für mich ist es ‚so schön’ mit einem Tierschutzhund- Kennenlernen, Ankommen, Auftauen, sicher werden usw…

    Da sind die Menschen einfach unterschiedlich.

    Ich wäre auch bei einem Tierschutzhund.

    Ratonero Bodeguero Andaluz könntet ihr euch diesbezüglich mal anschauen. Kommen meist aus dem spanischen, teilweise wohl auch aus dem französischen Tierschutz. Gibt es auf Pflegestellen in Deutschland (Galgo Hilfe beispielsweise).
    Jagdtrieb mal mehr, mal weniger. Aber das Risiko habt ihr immer. Auch bei einem Welpen. Da würde ich persönlich mich nicht so drauf versteifen. So eine (Schlepp/Flexi)Leine ist oft auf Gewöhnungssache (für den Menschen)

    Du kannst Situationen zwischen den Hunden filmen und dann Online-Training buchen. Aber sicherlich lohnt es sich trotzdem nach Trainern vor Ort zu schauen, auch die schauen sich ja deine Videos an, wenn der Hund das Verhalten mit Trainer dabei nicht zeigt, können dann aber trotzdem mit dir vor Ort arbeiten.

    Das wäre für mich, neben einer gesundheitlichen Abklärung bei einem anderen (!) Tierarzt der erste Schritt.

    Ok, vielen Dank, dann würden dort mal anfangen. Leider sind wir hier auch mit der Tierarzt Auswahl recht begrenzt :tropf: Mal schauen, ob wir vielleicht eine alternative finden, uns ist schon öfters aufgefallen das uns unser Tierarzt seltsamerweise immer das verschreibt was gerade so „ausgestellt“ / beworben wird in der Praxis.

    Ebenso müssen wir für jede Kleinigkeit viel Geld bezahlen, das Wiegen von einem Hund alleine kostet bis zu 50 €, weiß leider nicht, ob das aber vielleicht normal ist.

    Für gute Kliniken und Ärzte muss man eben leider oft weit fahren. Ich fahre schon zum normalen Tierarzt fast eine Stunde (einfach). Dafür hat sie meinen Hund wirklich richtig gut hinbekommen.

    Lecken kenne ich auch von Magen Problemen… Würde ich auch als erstes und sehr dringend abklären. So was ist für den Hund massiv stressig und schmerzhaft und leider für viele quasi unsichtbar…