Beiträge von Nyriah

    Ich glaub ich wiederhole mich, aber wenn ich meinen ach so geliebten Hund schweren Herzens abgeben muss, wieso schaffe ich es dann nicht halbwegs schöne Fotos einzustellen? Ich hab unzählige schöne Fotos von meinem Hund. Von einem korrekten, halbwegs verständlichen Text mal ganz abgesehene. Da mag es ja durchaus sprachliche Barriere geben.


    aber bei dem Jacques Hussel...

    Text: Ich muss leider mein Hund abgehen weil ich zu viel arbeiten muss sie kann auch alleine bleiben versteht sich mit anderen Hunde. Es richtet sich richtig doll lieb. Es gibt auch im Körbchen dazu ohne Leine und Hundegeschirr ihr Name ist Emma. Sie wird vier Jahre alt in geboren am 22.6.22 wird jetzt 4 Jahre alt 22.6.26 sie möchte ein neues Haus haben 2 zweite Chance bitte


    Das kann man doch nicht ernst nehmen. Wer meldet sich denn auf sowas?

    Und was zum Henker "richtet sich da richtig doll lieb???"

    Also ich, auch erster Hund, hab ja auch einen Appenzeller/Labrador/irgendwas Mix.

    Inzwischen kommen wir ganz gut klar, allerdings wird Bucky niemals ein easy going Hund sein. Glücklicher Weise sind ihm Menschen egal, ob zu Fuss, Fahrrad, Jogging, das juckt ihn nicht. Andere Rüden sind bei uns das Thema. Sobald die selbstbewusst daher kommen oder gar fixieren, krempelt er die Ärmel hoch.

    Was uns am meisten geholfen hat (wobei Bucky inzwischen 4,5 Jahre ist, das brauchte auch Zeit) ist: Leinenführigkeit. Das ist wirklich das a und o draußen. Denn man neigt als Mensch dazu die Leine verkrampft kurz zu halten, sobald ein Problem am Horizont auftaucht. Auch wenn man noch so vermeintlich ruhig bleibt, der Hund merkt es einfach. Leine also möglichst locker halten und nicht nachgreifen. Das geht aber halt nur, wenn der Hund gescheit an der Leine läuft. Dann einfach entspannt weiterlaufen, nicht absitzen lassen, das wurde ja schon erwähnt. Auch nicht hektisch Leckerchen reinstopfen, einfach selbstbewusst weiterlaufen und lieber Bogen laufen, so groß wie nötig. Geht das nicht, dann einfach ruhig umdrehen.

    Dazu hab ich Bucky beigebracht auf Kommando die Seite zu wechseln. Inzwischen macht er das meist von allein und wechselt auf die angewandte Seite, wenn uns jemand entgegen kommt.

    Wichtig ist aus einer Begegnung nichts besonderes zu machen. Da kommt wer? Ja schön, wie gehen einfach weiter wie bisher. Ich hampel auch nicht mehr rum, wenn es mal schief geht und er lospöbelt, das ist dann so, abhaken, weiterlaufen. Nur nichts besonderes draus machen. Seitdem ich das verinnerlicht habe, kommen wir viel entspannter voran. Wenn er mal lospöbelt ist das Inzwischen meist nur ein einmalige Kläffer und kurzes in die Leine springen, dann ist wieder gut.

    Euer Hund ist noch jung, deswegen würde ich euch raten das Thema Leinenführigkeit ganz konsequent zu üben. Ich hab das echt lange Zeit unterschätzt und das ist einfach so, so hilfreich.

    Natürlich löst das nicht alle Probleme, aber es hilft in vielen Situationen. Und natürlich gilt das nicht für jeden Hund, Bucky war immer schon selbstbewusst und ohne Angst unterwegs. Bei euch scheint der Auslöser ja eher Unsicherheit zu sein. Trotzdem kann es auf keinen Fall schaden, auf Leinenführigkeit viel Wert zu legen. Sitz die gut, hat man einfach auch eine gute stabile Verbindung zu dem Hund, mit der man ihm auch Sicherheit vermitteln kann.

    Hat mal jemand die Game of Thrones Hörbücher gehört?

    Ich hab lange vor der TV-Serie die Bücher gelesen und dann natürlich auch die Serie geschaut.

    Jetzt überlege ich, ob ich mir mal die Hörbücher anhöre.

    Wobei ich mich dann bestimmt ärgere, weil der Schluss fehlt :woozy_face:


    Nachtrag: Mr. Mercedes hab ich aufgegeben. Das ist einfach nicht meins. Hab dann gedacht ich gucke alternativ die Serie dazu, aber same here... nicht meins. Da wird erzählt und erzählt und erzählt und irgendwie passiert nicht wirklich was.

    Also, unser Hund zeigt erst jetzt als fast 5-jähriger richtig konkret an, wenn er raus will.

    Bis dahin hab ich ihm einfach regelmäßig die Möglichkeit gegeben, so dass er darüber hinaus nicht musste.

    Ich glaube das von einem knapp 1-wöchigen Welpen zu erwarten, der grade mal eine Woche bei Dir ist, das ist utopisch.

    Ich würde sie mir schnappen und mal etwas vom Haus wegtragen, viele Welpen trauen sich noch nicht, das heimische Nest zu verlassen. Dann irgendwohin, wo es ruhig und unaufgeregt ist und sie da da hinsetzten und einfach mal entspannt stehen bleiben, bis die erste Aufregung weg ist.

    Und vor allem selbst entspannt bleiben. Wenn ich mir Deine Beiträge so durchlese erwartest Du schon recht viel von Deinem Welpen. Du schreibst, Du hast Kinder, vergleiche den Hund mal damit, dann wird Dir sicherlich klar, dass er einfach noch ein Baby ist, was noch wenig leisten kann :winking_face:

    Also wir waren letztes Jahr einmal in Grömitz und einmal in der Telemark.

    Grömitz ist einfach wunderschön, allerdings mit Hund, finde ich, in der Hauptsaison nur begrenzt ideal, wenn man nicht einen everybodies Darling an der Leine hat. Es ist halt in den Ferien (wir waren über Ostern), egal welche, immer relativ gut besucht. War trotzdem schön, aber aus Hundesicht eine 6 von 10 würde ich sagen. Für Menschen klar eine 10 von 10.

    Dann im Sommer die Telemark/Norwegen. Für den Hund eine 20 von 10 :rolling_on_the_floor_laughing:. Im Sommer ist in der Telemark kaum was los, da es eher für Wintersport beliebt ist. Heißt Hund konnte wirklich überall frei laufen, hat an jeder Ecke Wasser (Seen, Flüsse, Bäche) gehabt, wo er rein konnte und war, würde ich sagen, 14 Tage wunschlos glücklich. Für die Menschen dabei: man muss halt Ruhe und Einsamkeit lieben. Zum Wandern traumhaft schön, allerdings hatten vielerorts z.B. nichtmals Restaurants offen, weil es einfach im Sommer dort komplett außerhalb der Saison ist. Wir hatten jetzt auch super Glück mit dem Wetter, hatten auch richtig toll warme Tage mit Sonne, wo wir auch mal entspannt an irgendeinem See gechillt haben. Die Anreise mit Auto war lang, aber okay. Fähre war so lala, etwas voll und dadurch stressig, aber waren ja nur 3,5 Stunden. Wer also Einsamkeit und Natur liebt, für den ist das ideal.

    Also ich bin grade echt froh das hier zu lesen. Ich dachte wirklich hier sind alles so hardcore HH, die jeden Tag stundenlang unterwegs sind, dass ich schon schlechtes Gewissen habe, dass Bucky mittags nur in den Garten geht.

    Wir gehen morgens etwa 45 min. (am WE länger) und Nachmittags/abends, je nachdem wie lange es hell ist, 60-90 min. Das aber wirklich bei jedem Wetter. Als Besitzer mit manchmal reaktivem Hund liebt man schlechtes Wetter irgendwie auch.