Beiträge von *Waldi*

    Ich habe Schmerzmittel sowohl in der menschlichen, wie auch der hündischen Hausapotheke!

    Selbstmedikation möchte ich nicht machen beim Hund (es sei denn ich hätte ausreichend Erfahrung mit wiederkehrenden Problemen, die habe ich aber Gott sei Dank nicht).

    Wie kommst du darauf, dass du Dentalröntgen möchtest?

    Wegen dieser Problematik:

    . Ich stelle leider immer wieder fest, dass ich es nicht merke. Ich teste daher oft mit Schmerzmedikamenten.


    Ich weiß auch nicht, ob ich Schmerzen zuverlässig erkennen würde. Klar, wenn der sich was in die Pfote tritt, dann zeigt er das an. Aber Zahnweh?

    Ich weiß schlicht nicht, ob ich das erkennen würde. Woran? Reicht schon, dass er manche Kauknochen nicht mag? Das war aber immer schon so (sehr wählerischer Fresser).

    Natürlich lasse ich die Zähne anschauen, und wenn eine Zahnreinigung unter Narkose nötig wäre, würde ich auch röntgen lassen. Bei der letzten Untersuchung war laut TÄ alles ok.

    Ich finde den Austausch interessant, und zu erfahren, wie andere Schmerzen erkennen oder erkannt haben. Danke für die ERfahrungsberichte!

    hmmm... wenn man dann beim nächsten TA neu aufschlägt, der einen gar nicht kennt und nix findet, wirds vielleicht nicht einfacher.

    Tatsächlich habe ich mit vielen Tierärzten (meine Haus-Tierärztin und jede Menge Spezialisten) zu tun und habe bisher äußerst selten erlebt, dass ich nicht ernst genommen wurde. Vielleicht liegt es daran wie man es kommuniziert?

    Das weiß ich nicht, ich habe es ja noch nicht versucht.

    Ich wollte wirklich nur wissen, ob TÄ einem ohne konkrete Hinweise auf Schmerzen Schmerzmittel mitgeben.


    Also wenn mein Hund was an den Zähnen hat, gehe ich zum "Hundezahnarzt" und wenn der röntgen will, dann wird geröntgt. Auch ein 13jähriger Hund in Narkose.

    Er hat ja nichts. Das ist ja die Frage, die ich mir stelle, soll ich ohne greifbaren Grund trotzdem röntgen lassen - die TÄ rät davon ab.

    Wenn er irgendwas was erkennbar hätte, stellte sich ja die Frage nicht.

    Wenns sichtbar wäre, dass was nicht stimmt, dann ist die Antwort klar. Das ist ja doch auch Thema des Threads.

    Bei einem Tierarzt, der mir solche Dinge verweigert, wäre ich aber wohl auch langfristig vermutlich kein Kunde mehr.

    hmmm... wenn man dann beim nächsten TA neu aufschlägt, der einen gar nicht kennt und nix findet, wirds vielleicht nicht einfacher.

    Naja, hypothetische Frage.

    Natürlich - soll der Hund ggf mit dauerhaften Schmerzen leben?

    Puh, muss das denn so polarisierend sein? Klar soll mein Hund mit dauerhaften Schmerzen leben, was denn sonst...

    Ich finde es schon vernünftig, das Narkoserisiko abzuwägen. Würdest du 1x im Jahr die Zähne röntgen? 2mal?

    Ich finde gerade bei so einem Thema muss man doch nicht in diesem Stil diskutieren. Keiner von uns möchte, dass der Hund Schmerzen leidet.

    Ich teste daher oft mit Schmerzmedikamenten. Das hat schon viele Aha-Momente gebracht.

    Wie machst du das? Kriegt man die Medikamente einfach so zu kaufen?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine TÄ mir auf Verdacht Schmerzmittel mitgeben würde, wenn da "nichts" ist. Ebenso wie "einfach so" röntgen, ohne konkreten Anhaltspunkt. Soll ich den 13jährigen zum Dentalröntgen in Narkose legen lassen usw... (TÄ meinte, nein.)

    Bei einem älteren Hund denkt man ja doch immer mal wieder über das Thema nach....

    Ich habe gerade "Lichtspiele" von Daniel Kehlmann gelesen (bzw. gehört, gelesen von Ulrich Noethen).

    Ich fands toll. Ich hatte das Bedürfnis, parallel die Fakten nachzurecherchieren, ich finde Kehlmanns Fiktionalisierung realer Figuren nicht ganz unproblematisch. Es geht um den berühmten Regisseur G.W. Pabst, der, obwohl er die Möglichkeit gehabt hatte, in die USA zu emigrieren, unter den Nazis Filme inszeniert.