Vllt bringt man so den ein oder anderen verkopften Schwarzmaler davon ab mit gesunden und wesensfesten Hunden zu züchten, weil könnte ja sein dass...
Wenn ich mir vorstellen, dass ich Jahre später dafür verantwortlich gemacht werde, was ein Hund aus meiner Zucht anstellt - dann würde ich auch nicht züchten. Es kann aus so vielen Gründen was passieren - da hilft die beste Auswahl bei der Welpenabgabe auch nicht.
Wer diese nicht erfüllt und trotzdem Welpen in die Welt setzt wird zur Kasse gebeten und zwar ordentlich, so dass es sich für Vermehrer nicht mehr lohnt.
Da sind jetzt 2 Akteure drin - die Zuchtvereine, die die Richtlinien schaffen. Und der Staat, der das dann sanktionieren müsste.
Beides problematisch.
Also, nicht falsch verstehen, ich sehe die Probleme auch. Und ich denke auch, es müssen Mechanismen gefunden werden, dass es grundsätzlich weniger Hunde von Rassen mit einem großen Potential der Gefährdung anderer gibt, und diese nur in verantwortungsbewusste Hände gehen, und die Besitzer sollte absolut in die Pflicht genommen werden, auch finanziell für den Hund geradezustehen.
Aber wie? Und man muss halt auch mitdenken, dass man selbst dann vielleicht betroffen ist. Nur, weil man selbst denkt, dass man alles richtig macht, heisst das nicht, dass man im Netz irgendwelcher neuer Vorschriften dann genauso gefangen ist. Es trifft immer auch die falschen (oder man denkt, man sei der Falsche).
Das einzige, was wirklich deutlich die Gefährdung senken (wenn auch nicht eliminieren) würde, wäre ein Verbot jeglicher Hunde jenseits einer gewissen Größe/Gewicht. Nicht, dass ich mir das wünsche! Hab ja selbst einen nicht ganz kleinen Hund (53 cm)
Aber das wäre dann mal messbar, fair, keine Rasselisten etc. - einfach nur der Fakt: Wie groß/schwer ist der Hund?