Beiträge von *Waldi*

    Kann ein Wolf das nicht, wird er des Rudels verwiesen und muss alleine über die Runden kommen, was seine Überlebenschancen und erst Recht die Wahrscheinlichkeit, dass er sich fortpflanzen darf, verringert.

    Ein Wolf, der sich nicht einfügen kann, wird verstoßen oder getötet - das Verstoßen-werden führt am Ende wahrscheinlich auch zu einem früheren Tod?


    Also, dass Wölfe "des Rudels verwiesen" oder verstossen werden dürfte ein ziemliches Märchen sein.

    Normalerweise werden die Jungwölfe halt erwachsen und wandern ab bzw. werden durchaus auch von den Eltern vertrieben. Aber nicht, weil sie sich doof benehmen oder unsozial sind, sondern schlicht und einfach, weil erwachsene Tiere eben abwandern, ihr eigenes Revier suchen, ein eigenes Rudel gründen und sich fortpflanzen. Das ist ganz tief drin im Verhalten (Inzucht-Sperre) - ist ja schon genannt worden.

    Weibliche Jung-Wölfe werden "abgeworben" oder schliessen sich bestehenden Rudeln an. Männliche streifen alleine oder in Junggesellengruppen umher (die werden sich auch mal untereinander oder mit anderen kloppen, aber das hat dann auch nix mit "unsozial" zu tun, sondern mit Ressourcen).

    Das ist doch eigentlich alles recht gut beschrieben und bekannt.

    Alle sozial lebenden Tiere handhaben das so. Da gehts um Reproduktion und nicht darum, ob einer ein Arschloch ist oder nicht.

    Sind wir denn so lern resistent, dass uns keine andere Strategie einfällt?

    Im Sinne des Hundes?

    Ich überlege echt schon länger, aber mir fällt keine andere Strategie ein, als den Hund zu sichern (Leine/Zaun/im Haus lassen) und zu beaufsichtigen, damit er sich nicht mehr so weit entfernen kann.

    Das unkontrollierte Hüteverhalten würde ich empfehlen, zu unterbinden - Kinder, Spaziergänger, Enten.

    Zur vernünftigen Auslastung und Ausbildung des Hütehundes würde ich dazu raten, ein Seminar bei einem BC-Spezialisten zu machen oder sowas.

    Welche anderen Strategien hätte man denn empfehlen können? Mir fällt nix ein.

    Fian ist keltisch (Krieger)

    Felan, Fenris, Fenrir - alles Wolf

    Fenneck - Wüstenfuchs

    Fantur - ein Schurke.. oder Fantomas

    Faramir aus dem Herrn der Ringe finde ich auch schön

    Wenns lieblicher sein soll... Findus, Fintan, Feivel, Faxe

    Flax passt gut zu einem blonden Hund

    Weil ihr es gerade davon hattet...

    This Wretched Valley

    by Jenny Kiefer
    Four ambitious climbers hike into the Kentucky wilderness. Seven months later, three mangled bodies are discovered. Were their deaths simple accidents or the result of something more sinister? This nail-biting, bone-chilling survival horror novel is inspired by the infamous Dyatlov Pass incident.

    Die Halterin des Hundes, der meinen (angeleinten) Hund angegriffen hat, hat auch DANACH zu mir gesagt: Sam braucht keine Leine, der hört!

    Ja, bis er es nicht tut.

    Dann noch, NACHDEM was passiert ist, drauf zu beharren, dass man ja alles unter Kontrolle hatte, finde ich bizarr.

    Aber ich weiß ja nicht, was genau die Frau gesagt hat. Von daher, was solls.

    Naja, man hat solange Kontrolle, bis die Kontrolle versagt. In diesem Fall ist das eingetreten.

    Dass man das nicht hat kommen sehen können - kann man so und so sehen.

    Fakt ist, es IST passiert. Wäre sie mit der Situation nicht überfordert gewesen, wäre es auch nicht passiert.

    Naja, wenn die Frau in der Lage gewesen wäre, die drei Hunde zu kontrollieren, wäre jetzt die Joggerin ja nicht tot.

    Das ist keine Wertung, dass ist Fakt.

    Ihre Einschätzung VORHER war, dass sie die Hunde im Griff hat. Das wurde aber nun halt leider widerlegt.

    Von daher fände ich halt komisch, das hinterher noch zu behaupten - wenn sie das tatsächlich tut. Hätte sie die Hunde kontrollieren können, wäre das nicht passiert. Dass es x mal nicht passiert ist, ändert nix daran.

    Ich hätte also gerne einen Schein, der mich von diesen Verboten ausnimmt und dann sind MIR die nämlich pupsegal.

    Ich weiß ja nicht, welchen Schein du meinst.

    Solche Wünsche können aber auch nach hinten losgehen...

    Gerade die Tatsache, dass Elmo den Wesenstest absolviert hatte und die Halterin sachkundig war, es aber TROTZDEM zu einem tödlichen Vorfall kam, nährt Zweifel am Wert solcher Prüfungen.

    Schließlich - wehe, die Prüfung ist dann wirklich schwierig. Oder passt nicht zu den eigenen Vorstellungen. Sieht man ja an der Diskussion um den Hundeführerschein, die auch gerade hier im DF läuft...

    Ganz ehrlich - ich würde das pragmatisch angehen.

    Zum einen daran arbeiten, dass sich die Situation bessert für den Hund. Da gibts Möglichkeiten.

    Zum anderen die Suche starten, z.B. Tierschutz ins Boot holen für die Vermittlung. Und wenn sich dann jemand findet, der passt - super.

    Wenn nicht, dann nicht.

    Der verlinkte Video mit dem Rottweiler finde ich auch unmöglich.

    Aus mehreren bereits genannten Gründen.

    Als Autofahrer hab ich immer Puls, wenn diese "bin zu toll für ne Leine" mit ihrem Hund an der Strasse langlaufen - ich kann ja nicht wissen, ob der wirklich im Fuß bleibt.

    Solche Dinge wie direkten Hundekontakt an der Leine, Freilauf (bzw. Freifolge) zwischen Kinderwägen und Fahrrädern - das halte ich für falsch und rücksichtslos, auch wenn der Hund offensichtlich toll erzogen und cool ist. Das wäre er aber auch mit einer Leine dran...

    Für mich einfach bescheuerte Angeberei. Und dann auch mit einem Hund eines Kalibers, vor dem viele Menschen einfach Angst haben. Gehört sich nicht.

    Und das:

    Einige Situationen hätte ich als HH anders gelöst, vor allem durch Führung des Hundes auf der von allen Gefahren abgewandten Seite. Ich weiß nicht, ob das erlaubt gewesen wäre oder ob es in der Prüfung vorgeschrieben ist, daß zB Hunde auch direkt aneinander vorbei geführt werden müssen.

    Für mich ist das Regel Nummer 1 - von Welpenbeinen an - Wenn was kommt, Hund nach aussen.

    Hat mich schon bei der BH gestört, ging zwar - aber ich fand und finde es einfach total doof, diese Situationen so zu lösen.

    stelle jedoch in Abrede mit den drei Hunden überfordert gewesen zu sein.

    Sowas zu sagen, nachdem ihre Hunde jemanden getötet haben, ist ja schon... erstaunlich. In welcher Realität lebt diese Frau?

    Anwalt Carl-Peter Piepenstock (Hagen): „Das ist auch ganz normal für einen Hund.“

    Wenn es wirklich normal für einen Hund ist, mehrere Menschen ernsthaft zu beissen, dann muss man wohl jegliche Hundehaltung verbieten.... das ist wirklich das blödeste Argument der Welt. Gleich nach "auch ein Chihuahua kann einen Menschen töten".