Beiträge von *Waldi*

    Ich kenne eine Hundetrainerin, die sich ihr Praxis über Praktika und und als Angestellte in einer Hundeschule angeeignet hat.

    Super Hinweis!

    Man darf als Hundetrainer ohne 11er arbeiten, solange man bei jemandem mit 11er angestellt ist. Und so Praxiserfahrung sammeln. (und wird sogar bezahlt dafür).

    Man kann auch in einem Hundeverein als Trainer arbeiten bzw. sich fortbilden. Das wird durchaus auch angerechnet, z.B. bei manchen Ausbildungen wird dann der Umfang der geforderten Praxis reduziert.

    Setzt natürlich voraus, dass die Freundin einen Hund hat und in einem Verein aktiv ist.

    (Die Erlaubnis ist keine Qualitätsüberprüfung, sondern soll lediglich sicher stellen, dass beim Training keine tierschutzwidrigen Dinge passieren - das verwechseln ja manche.

    Das verwechseln dann auch durchaus manche Prüfer bei den Ämtern (anscheinend). Der 11er ist Teil des Tierschutzgesetztes, verlangt aber doch auch Kenntnisse, die über "tierschutzwidrig oder nicht" hinausgehen.

    Hier hat ein Anwalt eine Übersicht zusammengestellt, vielleicht ist das hilfreich für die Freundin?

    https://www.tierrecht-anwalt.de/sachkundenachw…s-11-tschg.html

    Ich komme nicht aus Berlin, daher kann ich zu Berlin nichts sagen. Die Ausgestaltung der Regelung ist völlig den Vet-Ämtern überlassen.

    Ich kenne Leute, die trotz jahrelanger vorheriger Berufserfahrung (vor Einführung des 11er) umfangreiche praktische Prüfungen ablegen musste. Bei anderen war es nur ein Fachgespräch. Wieder andere mussten selbst Kunden mitbringen und vor den Prüfern eine Stunde abhalten.

    Manche Ausbildungen werden "durchgewunken" - bei anderen wird noch zusätzliches verlangt. In einem mir persönlich bekannten Fall (NRW) wurde, zusätzlich zur abgeschlossenen Ausbildung bei Ziemer & Falke der Nachweis über 50 Praktikumsstunden in Welpenkursen verlangt.

    Es hilft also wirklich nur, direkt beim zuständigen Amt nachzufragen.

    Ich kenne auch Leute, die die Ausbildung über das Arbeitsamt finanziert bekommen haben. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit?

    Warum schreibt deine Freundin denn nicht selbst? Ich finde das "ich frage für jemand anders" nicht sinnvoll, wenn sie selbst fragt, kann man besser ins Gespräch kommen.

    In 0,5 Sekunden springt mein Hund vor mich und ich bin absolut überfordert, weil ich keine Strategie für diesen Fall habe. Ich kann dann nichts mehr tun außer festhalten und warten bis der andere Hundehalter seinen Hund abholt...

    Hast du vermutlich längst probiert... aber kannst du auf dem Absatz rumdrehen und in die andere Richtung laufen?

    Und zwar sofort, in dem Augenblick, in dem der andere Hund in eure Richtung guckt.

    sei es weil er ihn abgrundtief hässlich findet und deswegen ablehnt oder er am liebsten auf den Tisch springen würde, wenn der Hund ihn streng anguckt.

    Vielleicht ist er einfach kein Hundemensch. Wenn jemand bei der Hundewahl derart auf Äusserlichkeiten (abgesehen von Grösse oder Qualzuchtmerkmalen) schaut, wäre ich eh skeptisch.

    Einen gemeinsamen Hund mit jemanden, der so tickt - für mich wär das nix. Umso mehr Grund, ganz klare Verhältnisse zu schaffen. Viel blöder ist es nämlich, wenn er sich durchsetzt, sich dann aber um nix kümmert. Sprich, er wählt und die Frau hat dann den Hund. Sie scheint ja ein Hundemensch zu sein, und wird den Hund demnach auch annehmen können - aber blöd ist e trotzdem, wenn sie dann seine Wünsche leben soll - mit Pech noch Jahre nach der Trennung. Das gibts ja verdammt häufig.

    Es ist einfach auch so dermassen typisch - soll aussehen wie ein Husky, aber sich nicht benehmen wie ein Hund, sondern wie ein ferngesteuertes Spielzeug?

    Ich meine, auch ein Pudel oder Labbi kann man schief gucken, knurren, bellen - und sogar beissen, Gott bewahre. Und viel netter wirds ja nun kaum. Wenn er so viel Angst und Unsicherheit mit rein bringt, dann passt das halt nicht.

    In der beschriebenen Konstellation würde ich wetten, dass es nachher eh IHR Hund sein wird, und nicht seiner (Husky, Border Collie etc als "Wünsche" - das spricht schon Bände...soll optisch was her machen, aber möglichst wenig eigenen Willen...hmmm ja)

    Ich finde es eh immer besser, wenn der Hund ganz klar einer Person gehört und der andere halt mithilft oder bestimmte Sachen übernimmt, aber einfach klar ist, wer die Verantwortung hat.

    Von daher finde ich, sollte man einen Hund wählen, der der Frau gefällt und zur Situation passt.

    Und wenn der Mann sich zum Hundenarr mausert, kann er ja in ein paar Jahren einen eigenen haben.

    Vielleicht jetzt ein Zwergschnauzer und wenn die Kinder im Schulalter sind, ein Labbi dazu. Oder so.

    Andererseits, du bist von morgens bis abends weg, was machst du, wenn Tierarztbesuche anstehen? Da ist ein extrem gutes Management erforderlich, um die Betreuung dauerhaft sicher zu stellen.

    Bei einem Notfall muss man sich frei nehmen (das ist bei jedem berufstätigen Menschen so), und ansonsten macht man Termine halt nicht genau an dem einen Tag der Woche aus...? Da sehe ich das Problem jetzt nicht.