Ich denke schon, dass die Vorfälle mit gebissenen (und sogar schwer verletzten) Personen ordentliche Ermittlungen und Strafverfahren nach sich gezogen haben.
Beiträge von Stilles Wasser
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Ich finde den anderen Hund einschmieren (mit was denn? Möglichst eklig, klebrig?) echt grenzwertig, weil ich da befürchten würde, dass das Gegenüber richtig sauer wird. Weiß nicht, das finde ich irgendwie gar keine gute Option.
Der nervige Halter wäre mir egal, aber wie willst du das machen, ohne dich selbst auch einzusauen (zumindest wenn du es richtig reinreiben willst)? Außerdem blöd für den Hund, der kann ja letztendlich auch nichts für seinen blöden Halter.
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Das Problem an diesen Statistiken ist eben, dass die Rassenhunde überhaupt nicht valide eingetragen werden.
Ja gut, wenn du natürlich den ganzen Amtsveterinären etc. pp. die Kompetenz absprichst und niemand außerhalb des Rassezuchtverbands die Hunde korrekt zuordnen kann, dann kann man sich jegliche Statistiken auch sparen … und nur noch nach Hund, Katze, Bär sortieren (falls die Mehrheit immerhin das unterscheiden kann).
[bei den offiziellen Vorfällen dürften die Täter gefasst sein und einige dieser Beißer sicher auch offizielle Papiere haben, noch eindeutiger geht es dann kaum]
DSH haben natürlich mehr Potenzial als andere Rassen. Ich empfinde das Potenzial der Bullartigen aber nochmal anders weil diese weniger darauf durchgezogen sind sich dabei führen zu lassen.
Wir haben verschiedenen Mechanismen damit die Hunde aus unserer Population nicht die sind die auffällig sind und es ist eben auch einfach so, dass da kaum noch einer Bock drauf hat, auf diese bösen Hunde von früher.
Natürlich sind es auch nicht nur Schäferhunde (DSH + Belgier), die besonders stark vertreten sind. Diese typischen Bulligen (Listenhunde oder in Berlin auch OEB/Frenchie) werden auch immer wieder auffällig. Um die geht es in diesem Thread ja auch regelmäßig.
Ist auch sehr schön, wenn bei der Zucht jetzt darauf geachtet wird, dass es in eine andere Richtung geht, aber bis man da nennenswerte Erfolge sehen kann, wird es viele Generationen dauern.
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Edit: sorry, ich war bei der Hamburger Statistik.
In Hamburg sind ja auch Altdeutscher Schäferhund und DSH zwei Rassen. Und die ganzen Belgischen Schäferhunde könnte man auch wie in Berlin zusammenfassen.
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Märchen Stimmt natürlich, Denkfehler. Zu wenig Schlaf macht sich bemerkbar.
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Da steht der DSH weiter hinten in der Auflistung.
Joa, weil sie den „Altdeutschen Schäferhund“ (keine von der FCI anerkannte Rasse, eigentlich DSH in Langstockhaar-Variante) und den DSH getrennt aufführen. Müsstest du korrekterweise zusammenrechnen und dann ist der DSH auch prozentual wieder in den Top 10 vertreten.
Und gerade sowas wie der 100% Einzelfall Hund ist halt auch nicht wirklich repräsentativ. Bei Berlin mag ich diese Differenzierung zwischen Vorfällen mit Hunden/Menschen.
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Nehmen wir zum Beispiel mal die Hundebiss-Statistik 2024 von Berlin (2025 scheint noch nicht veröffentlicht zu sein?) ... welche Rassen stechen da mal wieder so heraus? Habe mal die rausgeschrieben, die mir aufgefallen sind und von schweren zu leichten Verletzungen sortiert (Listenhunde und Mixe vom Anfang der Statistik mal ausgenommen).
*Fälle, in denen ...
Hunderasse * Menschen gefahrdrohend angesprungen wurden * Hunde verletzt wurden * Menschen leicht verletzt wurden * Menschen schwer verletzt wurden Rottweiler 7 19 11 5 Belgische Schäferhunde 0 7 8 4 DSH 10 15 20 2 Boxer 0 12 2 2 Labbi 2 15 19 1 Frenchie 1 7 13 1 Schäferhund-Mix 4 10 11 1 Parson Russell 0 3 9 1 Border Collie 1 3 8 1 Cane Corso 2 7 3 1 OEB 2 7 3 1 Pudel 0 2 2 1 Aussie 0 6 10 0 Labbi-Mix 6 10 9 0 Dobermann 3 8 9 0 Vizsla 0 4 6 0 Husky 3 1 5 0 Golden 3 3 4 0 GESAMT (alle Rassen) 97 357 446 77 -
Und als Schäferhund gilt alles mit Stehohren, das kann auch gerne ein kupierter Dobermann sein.
Weil du das jetzt schon zigfach geschrieben hast ... kann ich so aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Mein Husky (mit Stehohren) wurde noch nie als Schäferhund erkannt. Zu 95% ist er entweder Wolf (gerne bei Kindern) oder Husky. Die anderen 5% sagen dann sowas wie Malamute oder Schlittenhund, was ja auch nicht völlig daneben ist.
Und da, wo es Biss-Statistiken gibt, ist der DSH halt leider oft auf dem Podium oder sogar Spitzenreiter, wenn man die undefinierten Mixe rausnimmt. Sicher, sind natürlich absolute Zahlen und wird von den Behörden nicht prozentual auf den Anteil der Rasse an den gehaltenen Hunden insgesamt runtergebrochen. Aber ist schon kein Zufall, dass gefühlt so jeder 3. Vorfall hier in diesem Thread von einem Schäferhund handelt.
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Jede Woche was anderes ist ja auch belastend. Lieber erstmal dabei bleiben, wenn es an sich gut vertragen wird.
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Ist doch schonmal gut, dass du erkannt hast, dass du eine/n Trainer/in brauchst und vor allem auch an dir arbeiten musst. Viel Erfolg dabei!
Sind ja schon einige Baustellen, die du angehen möchtest.