Die Hundebesitzerin und ihr Gassibekannter, der Jäger sind einfach rotzfrech. Klar, dass das erstmal verunsichert. Wenn man nicht mit dem größten Ego oder der größten Schnauze ausgestattet ist, reagiert man so, man wird unsicher und hilflos. Ähnliches habe ich auch schon öfter erlebt.
Ein ähnliches Erlebnis mit einem aggressiven Hund und einem aggressiven Besitzer hatte ein Prof, der auf dem Weg zur Arbeit erst noch einen Abstecher ins Krankenhaus machen musste, nähen und Tetanus impfen lassen, weil er auf seinem Fahrrad auf einem Fahrradweg! von einem schäferhundartigen Hund angefallen wurde, Hose kaputt Unterschenkel kaputt und als er mich zufällig im Flur traf, er weiß, dass ich einen Hund habe, fragte er mich, was er hätte machen sollen, er kennt sich mit Hunden nicht aus. Der Hundebesitzer hat ihn so verunsichert und rumgemeckert, er dürfte da nicht Fahrrad fahren. Muss man sich mal vorstellen, er darf nicht auf einem Fahrradweg Fahrrad fahren. Und er hat das in dem ersten Schock einfach hingenommen, vielleicht fühlte er sich sogar schuldig, denn er hat keine Polizei gerufen, keine Daten des Hundebesitzers, der wollte die nämlich nicht rausrücken. Ich habe gesagt, ich an seiner Stelle würde Anzeige erstatten, das geht heutzutage sogar online, da muss er gar nicht zur Wache, Besitzer und Hund beschreiben. Die Chance, den zu finden, wäre eigentlich ziemlich groß gewesen, ganz kleiner Stadtteil mit dörflichem Charakter.