Beiträge von SkippyG.

    Wenn es schnell gehen soll oder muss, dann lieber Hirseflocken verwenden, ansonsten bei empfindlichen Hunden so lange köcheln, bis die Körner platzen und ein Brei entsteht (ca. 1-3 Stunden mit der zehnfachen Menge Wasser) Das ist ein Tipp aus "Kochen für Hunde". Ich wäre dann bei Hirseflocken, so lange koche ich höchstens Morosche Suppe

    Ich habe mal im Sommer vergessen ein Fenster zu schließen, als ich kurz weg war. Mein Hund ist vom Bett auf das Kopfende gesprungen, von da aus auf die Fensterbank, ist durch das Fliegengitter raus auf die äußere Fensterbank. Und dann saß er da im 2. OG und guckte in die Ferne (er guckte so wie auf meinem Profilbild) als ich nach Hause kam, ich sah das schon vom Auto aus. Ich bin dann leise völlig aufgelöst die Treppe hochgerannt, dachte die ganze Zeit, das überlebt er nicht, ich bin dann leise ins Schlafzimmer und das Fenster war fast geschlossen und das Fliegengitter davor, und nur ein kleiner Spalt, den hat er wohl vorher mit der Nase geöffnet. Ich habe versucht das Fenster zu öffnen, leider war es auch noch die falsche Seite, da kam ich schlecht dran und mein Hund hört mich, dreht sich um, rutscht auf der leicht geneigten Fensterbank weg, kann sich aber an der Fensterzarge festkrallen. Ich konnte dann nach den Vorderbeinen greifen und ihn reinziehen. Ich habe mich dann erstmal auf den Boden gesetzt, meine Beine waren ganz weich und haben gezittert und ich habe losgeheult. Seitdem ist der 15. September immer sein zweiter Geburtstag jährlich. Auf der lackierten Fensterbank sind auch heute noch 10 Jahre später Kratzer seiner Krallen zu sehen. Das war so viel Glück, eigentlich fast unmöglich

    Ich traf gestern zwei etwa zehnjährige, extrem geschminkte Mädchen, eins mit einem Labrador, der aussah wie eine viel zu dicke Bordeaux Dogge der kaum noch gehen konnte und die andere hatte zwei Hunde, die wie Rehpinscher aussahen, aber noch viel kleiner waren, vielleicht Prager Rattler? Beide Hunde waren so winzig und dürr, die waren mit Sicherheit unter einem Kilo. Das wirkte alles richtig befremdlich auf mich

    Interessante Frage, die ich mir oft stelle. Bsp. ich war letztens bei der Tierärztinmit meinem Hund (wird im April 14), weil er mehrere Tage immer am linken Bein geleckt hat, man sah kein Humpeln. Ich wurde gefragt, ob er das überwiegend abends macht. Ja, das fiel mir auf. Er hat dann eine Schmerzspritze bekommen und Cimalgex für die nächsten Tage. Die TÄ sagte, er soll das Medikament besser dauerhaft bekommen, in dem Alter ist Arthrose wahrscheinlich und fühlte die Zehen, die dann knackten, drückte mit zwei Fingern an der Wirbelsäule entlang und mein Hund ging ein bisschen runter, das war für sie der Beweis, dass er Rückenschmerzen hat. Mit dem Schmerzmittel hat sich aber nichts geändert, weder durch die Schmerzspritze, noch durch die Schmerzmittel der nächsten Tage. Ein paar Tage später hörte das Lecken einfach auf, auch ohne weitere Schmerzmittel.

    So ähnlich war das letztes Jahr auch, da humpelte er vorne rechts deutlich, sie vermutete Arthrose, ich habe dann das Bein röntgen lassen. Sie sagte, ein Bein wie ein junger Hund, dann meinte sie, der Schmerz kommt wahrscheinlich aus der Schulter, ich sollte mehrere Wochen nur kurze Runden spazierengehen. Da hatte sie auch die Wirbelsäule mit den Fingern getestet und fand ihn insgesamt verspannt. Ich bin dann zu zwei verschiedenen Physiotherapeuten mit ihm (erst eine Dorntherapeutin und dann noch eine herkömmliche) und beide fanden ihn völlig unproblematisch. Ich selber mache seit mehreren Jahren mit ihm mehrmals pro Woche Übungen nach Martina Flocken, weil es uns Spaß macht. Ich lasse jedes Jahr ein- bis zweimal die große geriatrische Untersuchung machen (großes Blutbild, Ultraschall, Untersuchung).

    Beim letzten TA-Besuch sagte die Tierärztin, aber auch nur auf meine Nachfrage, ja, er hat stärkere Verfärbungen an den Zähnen (die erste Zahnreinigung unter Vollnarkose ist 2,5 Jahre her, da musste kein Zahn gezogen werden), ich habe dann gefragt, ob wir eine prof. Zahnreinigung machen sollen, sie sagte ja, besser jetzt als nächstes Jahr, also mit Dentalröntgen und alle Zähne ziehen, die gezogen werden müssen.

    Ich bin aber ängstlich, mein Hund hat keinen Mundgeruch, ich putze seit der letzten Zahnreinigung mit Orozyme (jedenfalls die Stellen an die ich komme, er hält das Maul entschlossen geschlossen, ich putze also blind und nur von außen. Ich habe nicht den Eindruck, dass er irgendwas nicht kauen kann, im Gegenteil, er knabbert die dicksten Zahnputzstangen für meinen Geschmack viel zu schnell weg. Hat er aktuell irgendwelche Schmerzen? Ich weiß es nicht, ich merke nichts, betrachte aber jede kleine Verhaltensänderung mit Argusaugen. Geht die Vollnarkose gut? Er war beim letzten Mal, nachdem ich ihn nachmittags abgeholt habe, noch bis spätabends torkelig und hat nur geschlafen, ist das normal? Da habe ich mir gesagt, nie wieder. In einem Monat ist es aber wieder soweit und ich bin jetzt schon flatterig. Dr. Rückert (da bin ich nicht, ist zu weit weg) würde wahrscheinlich mit mir Tacheles reden. Hätte die Tierärztin von sich aus gesagt, das muss gemacht werden, würde ich denken, ok da müssen wir durch, aber ich habe ja nur bei dem Termin für das Bein danach gefragt und da hat sie eine Lefze eine Sekunde angehoben und schon war ein Termin gemacht. Holt man dafür auch besser Zweitmeinungen ein, wenn man so unsicher ist? oder einfach Augen zu und durch? Der Hund könnte ja Schmerzen haben, auch wenn man sie nicht bemerkt

    Der einzige DJT, dem ich je begegnet bin, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf einer Wiese spielten mehrere Hunde friedlich zusammen, seine Besitzerin hat ihn von weitem von der Leine gelassen, er flitzte dann in die Hundegruppe und biss wild um sich, er hackte wirklich in jeden Hund rein. Die Besitzerin kam dann angelaufen sammelte ihn ein und verschwand ohne Entschuldigung, während alle ihre Hunde beruhigten und untersuchten. Auf den ersten Blick war keiner der Hunde verletzt, aber am nächsten und übernächsten Tag schwollen die Bissstellen an und entzündeten sich, bei mindestens zwei Hunden gab es sogar richtig tiefe Wunden, die geöffnet werden mussten. Zum Glück hatte die Frau den Hund mehrmals gerufen, ein sehr seltener und passender Name, ich habe recherchiert, weil der Hund ein Halstuch trug, auf dem stand, dass er ein neues Zuhause sucht und habe ihn im Internet gefunden. Er war auf einer Pflegestelle in der Nachbarstadt. Ich habe die Geschädigten dann informiert, die haben Kontakt mit dem Verein aufgenommen. Die Pflegestelle musste dann sämtliche Tierarztkosten zahlen. Der Verein wusste nämlich und die Pflegestelle natürlich auch, dass der DJT nicht mit anderen Hunden klarkommt. Das ging auch aus der Beschreibung des Hundes eindeutig hervor. So einer rasenden, freilaufenden Furie bin ich zum Glück nie wieder begegnet

    Heute und die nächsten drei Tage gibt es täglich

    3 x 8 El Haferflocken in 400ml Wasser. Soll gesund sein. Mal gucken, ob ich durchhalte.

    Gut ist auf jeden Fall, dass ich mir nichts weiter einfallen lassen muss und anschließend weiß ich bestimmt, was ich essen will, dann habe ich Heißhunger auf alles

    Laut social media lebt der Hund schon beim Halter....

    Bis jetzt steht nur fest, daß Sam nicht eingeschläfert wird.

    Alles andere an Auflagen wird wohl jetzt in der kommenden Zeit festgelegt.

    In der Kreiszeitung Vechta stand gestern noch "Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibt der Hund in einer Tierschutzeinrichtung". Hat der Halter eine Tierschutzeinrichtung gegründet?