Beiträge von SkippyG.

    Ich habe auch eine lange Zeit gebarft und manchmal aus Faulheit zu Fertigbarf gegriffen. Ich finde die Zusammensetzung okay, jedenfalls besser als viele Fertigmenüs anderer Firmen. Das Putenmenü gefällt mir besser als das Rindermenü dieser Marke, wobei das mit Mineralien versehen ist, das Putenbarf wiederum nicht. Ich verstehe die Logik nicht, weitere Menüs habe ich mir nicht angeguckt. Ich habe manchmal auf die Futtermacher zurückgegriffen, vielleicht guckst du da mal. Aber ich würde auch lieber selber zusammenstellen, nicht nur feingewolftes Fleisch kaufen und ist mit guten Produkten ergänzen (wie z.B. Pernaturam, da gibt es auch ein komplettes Zusatzpaket Mineralfutter, Öle, Gemüse, Knochenmehl, falls du ohne Knochen barfen willst)

    Ich glaube auch, dass das typbedingt ist. Mein Hund geht überhaupt nicht irgendwo dran oder drauf, außer ich sage ihm, dass er das fressen darf oder er auf die Couch kommen soll. Hier dürfte er immer auf die Couch, ich habe es noch nie verboten. Mein Essen wegessen fände ich nicht so prickelnd, aber das wird nur fixiert, gegebenenfalls stundenlang. Ich glaube, er hat eine gute Erziehung in Spanien genossen, bevor er zu mir kam. Eine Freundin von mir hat eine empfindliche Mikrofasercouch, ihre Hündin ist leider immer auf die Couch sobald niemand da war, unter Umständen auch nass. Meine Freundin hat dann, sobald sie die Wohnung verließ, ihre Esszimmerstühle auf der Couch verteilt. Das hat auch funktioniert. Ich glaube, heutzutage würde ich bei Abwesenheit eine Kamera mit Sprechfunktion aufstellen und dann dem Hund zurufen, dass er die Couch verlassen soll. Also ein Wort, das er sicher kennt, wie z.B. runter oder runter von der Couch

    Verwendet ihr den Begriff wesensfest, wenn ihr die Eigenschaften eures Hundes beschreibt? Nach der Beschreibung würde ich sagen, mein Hund ist absout wesensfest, immer ausgeglichen, hat vor gar nichts Angst, lässt sich nicht provozieren etc , aber trotzdem verwende ich das Wort wesensfest überhaupt nicht

    Ich glaube, ich habe den Begriff in erster Linie im Zusammenhang mit Deutschen Schäferhunden gelesen und mir immer gedacht, es ist damit gemeint, dass der Hund absolut alltagstauglich ist, sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt und nur auf Befehl auch ganz anders kann.

    Ich war echt verblüfft, als mir eine Bekannte erzählte, dass ihre Labbyhündin mit einem Jahr noch nicht sicher stubenrein ist. Es passert noch hin und wieder und nur nachts. Geh also vom schlimmsten aus, dann kannst du dich freuen, wenn es früher sicher klappt

    Weißt, was ich an diesem Thread super finde? Er zeigt, daß die Direktaufnahme eines Auslandshundes kein Drama sein muß, wenn man mit dem Verein kommuniziert und den Hunden einfach die Zeit gibt, die sie brauchen:smiling_face_with_hearts:

    Das finde ich auch total schön zu sehen, wie unproblematisch das ist. Aber das habe ich auch schon bei meiner Nachbarin erlebt, die war auch Pflegestelle und hatte ungefähr dreißig Hunde, bevor sie dann Pflegestellenversager wurde. Meinen habe ich auch von ihr. Die Hunde waren alle unproblematisch, aber es war auch kein Angsthund dabei, schüchterne Hunde schon, Hunde die nichts kannten auch, besonders, wenn es erst 4 Monate alte Junghunde waren. Aber nach ein paar Wochen war das so, dass sie guten Gewissens vermittelt werden konnten. Allen, die sagen, niemals ein Auslandstierschutzhund, würde ich raten, keinen Hund im Internet aussuchen, dann aus dem Ausland bestellen, dann direkt vom Wagen abholen. Aber Hunde, die bereits auf einer guten Pflegestelle warten, das kleine einmaleins schon kennen(noch nicht perfekt können), kann man sich gut angucken und vielleicht passt ja die Chemie.

    Man muss aber wirklich sorgfältig prüfen, was das für ein Auslandstierschutzverein ist