Darf ich euch mal was fragen? Mein Hund frisst zwei Portionen täglich, laut Hersteller müsste er 600g Nassfutter bekommen, aber er frisst maximal 400g. Größere Portionen bekommen ihm nicht, dann fühlt er sich unwohl. Jetzt habe ich überlegt, Trockenfutter unterzumischen. Klappt super, die Portionen sind kleiner, er fühlt sich gut. Nassfutter fütter ich meistens Defu, die erste Packung Trockenfutter war Olymp von Reico (wollte ich mal ausprobieren, hat eine Nachbarin empfohlen und mich geworben). Aber ich kaufe normalerweise nur Biofutter und habe dann von defu das Trockenfutter Senior gekauft. Was ich allerdings nicht wusste, dass es sich im Wasser vervierfacht. Finde ich nicht so praktisch für meinen Hund. Kennt ihr zufällig ein Bio-Futter, das sich nicht im Magen vergrößert? Ich brauche die kleine Packung jetzt auf, war aber anhand des geringen Fleischanteils sowieso nicht überzeugt (wobei das durch das Nassfutter natürlich nicht so relevant ist, das hat einen hohen Fleischanteil)
Beiträge von SkippyG.
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Ich quatsche auch nicht viel, ich bin so ein Vielspaziergänger, wochentags mind. drei Stunden, WE auch mal sechs Stunden und mein Hund hört von mir selten was: "hier", wenn Leute kommen, egal ob mit Hund, Rad, Auto oder er sich zu weit von mir entfernt hat. "Stop" warten, gemeinsam Straße überqueren. "Links", "rechts"(mit zeigen), wenn er zu mir guckt, weil er nicht weiter weiß. Und wenn er zu mir kommt und mich anguckt, warum auch immer, dann sage ich "na du?" streichel einmal und bekomme leider keine Antwort. Und wenn er auf den nächsten Baumstamm hüpft und mich erwartungsvoll anguckt, weil ich ihm das mal mit Leckerchen beigebracht habe, sage ich ihm entweder "du kleiner Sack" oder "jetzt nicht", weil er wirklich jeden Baumstumpf aussucht, sich hinsetzt und erwartungsvoll guckt. Sitz, platz, fuß, warte, Touch, Target, Pfote, Guck, rum und so ein paar kleine Sachen machen wir in der Wohnung, wenn Spielstunde ist(wenn er das Target anschleppt oder ich gerade Lust habe). Mehr kann mein Freizeithund nicht, außer cool und ignorierend (auch ohne Leine, ich frage aber vorher ob ich anleinen soll) an den größten Schreihälsen vorbeigehen, aber er ignoriert auch andere nette Hunde, das ist echt peinlich, dann sage ich immer, tut mir leid der ist immer so.
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Joa... Das hoere ich mir so wenig an wie MR.
Ich kenne Anita von frueher und ich weiss wie sie frueher gearbeitet hat. Ich weiss auch wie die HTS-Hunde (also die der Teilnehmer) am Ende zum Grossteil aussahen..
Und spaetestens als sie auf den Zug der vererbten Rudelstellungen aufgesprungen ist, wars bei mir dann rum.
OK, wie geschrieben, ich kenne sie gar nicht, wusste das auch mit den vererbten Rudelstellungen nicht(das ist für mich starker Tobak), aber ich finde es trotzdem interessant zu hören, und wenn es nur bei der Hausarbeit oder während einer längeren Autofahrt ist. Aber klar, muss man nicht, wenn man weiß, wie sie früher mit Hunden gearbeitet hat. Ich fand das sehr erschreckend, der Weg vom blauäugigen Anfänger mit Gebrauchshund über Trainer in der Gebrauchshundeausbildung bis... (weiter geht's noch nicht)
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Tröti meinst du die in einigen Teilen der Schweiz notwendigen Hundeschulbesuche? Da wurde empfohlen, den Hund zu schlagen und mit der Leine draufzuhauen? Bisher waren wir da nur Wattebauschtrainerinnen bekannt. Welche Hundeschule war das?
Ja.
Ich weiss nicht ob das zu diskutieren jetzt hier zu weit ins OT geht, darum nur kurz:
Namen nenne ich ganz bestimmt keine. Wenn's nötig war, gab's rechtliche Schritte (ich bin ja schlecht im zugucken).
Mein Hirn ist so müde, wie hiess diese kack-Kurs der obligatorisch war? Den letzten den ich gemacht habe enthielt
Leine draufhauen wenn Hund zieht
Hund am Halsband über die offene Treppe schleifen
(wurde am Hund der Trainerin demonstriert), Futter nur Stückchenweise aus der Hand als Belohnung.
Sind nur Beispiele.Ich hatte enorm viel Pech mit den obligatorischen Kursen.
In mehr als einem Kanton, in mehr als einer Hundeschule, bei mehr als einem Hundetrainer, mehr als nur ein Verein.
Ich zieh sowas wohl an.So geht's mir, wenn ich mir Reitvereine und Turniere anschaue, je weniger Ahnung, desto mehr Hilfsmittel und Gewalt.
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Ich habe gestern zufällig einen neuen Podcast gefunden, zwei Podcastfolgen gibt es schon, da wird eine Anita Balser interviewt, HTS-Trainerin. Mir sagt das erstmal alles nichts, sie scheint aber bei Facebook, Instagram und so weiter sehr präsent zu sein. Sie hat lehrreiche Erfahrungen mit Gebrauchshunden gemacht, wurde dann Trainerin und geht inzwischen wohl neue Wege. Man bekommt auch einen Einblick, wie es früher war. Vielleicht ist das ja was für Boop und auch für die Leute, die mehr Ahnung von Gebrauchshunden und Erziehung haben. Ich werde den Podcast abonnieren, ist schon interessant, die Trainerin ist mir nicht sympathisch, aber ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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Pawsitive Ich finde super, dass du dir so viele Gedanken machst und hier trotz der Nebenschauplätze weiter mit liest.
Ich lese hier bisher still mit, und das hab ich eben auch gerade gedacht. Und damit verbunden, dass die TE offenbar deutlich tougher ist, als es auf den ersten Blick scheint.
Sie bleibt hier im Thread dran, ignoriert (sicher unabsichtliche) Unterstellungen souverän, klärt, was zu klären ist, und bleibt ruhig. Mit uns und offensichtlich auch mit ihrem Mann. Finde ich gerade in diesem Thread wirklich beachtlich. Ich meine, wie viele TE wären schon lange ausgestiegen oder hoch emotional geworden und dann abgetaucht? Und das, ohne zwei Kleinkinder, ein Familienkonflikt und ein schwer zu händeln Welpen im Hintergrund.
Ich finde die TE auch super, ich glaube, die Familie macht uns noch was vor, nämlich wie die beiden Positionen "Erziehung" und "es ist doch noch ein Welpe" aufeinander zugehen.
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Ich lese hier ja schon still seit Beginn mit und mich schockieren manche Antworten richtig. Ein 14 Wochen altes Baby im Zwinger? Anschreien, schubsen, Härte? Und das wird alles als normal angesehen?
Ja, ich schimpfe auch mal mit meinen Hunden, werde dabei aber NIE laut und schon gar nicht handgreiflich. In meinen Augen gehört das Kleinteil da schnellst möglichst rausgeholt. Warum kein Alternativverhalten anbieten? Warum kein Kauteil oder Spielzeug geben, wenn die Kleine beißen will? Warum nicht mit Hausleine arbeiten? Warum nicht immer wieder in den Welpenauslauf setzen und belohnen, wenn sie drinnen bleibt? Anstatt gleich brutal zu werden wenn sie raus springt. Dein Mann klingt sehr unempathisch und lieblos. Du hast zumindest in den ersten Beiträgen noch den Anschein gemacht als hättest du Mitgefühl, aber dann gleich einem Knastaufenthalt zustimmen? Verstehe ich nicht. Würdest du deine Kinder nach draußen sperren wenn sie unartig sind? Würdest du sie isolieren, gerade jetzt im Winter, wenn es kalt ist? Und kommt mir nicht mit "manche Hunde brauchen das" Das ist doch Blödsinn. Kein Hund muss angeschrien oder mit Gewalt erzogen werden, schon gar kein Schäferhund. Die sind doch sowieso schon sehr klug und lernfähig. Mit Alternativverhalten würdet ihr das gleiche erreichen, aber dann könntet ihr keine Machtspielchen mit dem kleinen Lebewesen betreiben!
Deine Fragen zur Gebrauchshundeerziehung werden bestimmt in einem speziellen Lehrbuch beantwortet, das gibt es doch bestimmt und falls nicht, sollte es dringend geschrieben werden(ein Wink an die Spezialisten des Forums), ich würde es sogar kaufen. Meine Bücher sind viel zu allgemein gehalten, die betreffen nur Hunde, das habe ich hier in den letzten Tagen gelernt
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SkippyG. :
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Das ist ja ein schöner Verein, auf sowas hätte ich auch Lust und mein Hund wäre super dafür. Der Verein ist wahrscheinlich regional, oder gibt es einen Dachverband o.ä.?
Zwar kein Verein, aber bei den Maltesern gibt es auch einen Besuchshundedienst. Cara und ich waren dabei. Die Qualität der Ausbildung für Mensch und Hund ist hervorragend und man wird als Besuchshundeteam auch später im Einsatz sehr gut unterstützt. Kann ich nur empfehlen. Neue Teams werden immer gesucht.
Ich habe direkt geguckt, aber im Umkreis von 25 km (mitten im Ruhrgebiet) bieten die Malteser das leider nicht an. Wahrscheinlich findet in der Nähe dann auch keine Ausbildung statt, schade, aber vielleicht findet ist ja noch was anderes. Ich danke dir
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Ich finde es ganz schade und traurig, daß es hier so viele tolle Menschen, mit so einem enormen Fachwissen gibt (von dem Bella und ich das letzte Jahr so viel lernen konnten - Danke!), und ihr euch hier alle reißt - wegen wer hat Recht oder Unrecht, wer macht es besser, oder schlechter, oder, oder, oder . . .
Haben wir nicht alle gelernt, daß eh jeder Hund verschieden ist - seine "eigene Persönlichkeit" hat (die mir echt manchmal so was von auf den Senken geht), aber wir alle erstmal schauen müssen, was ist für jeden Einzelnen (also ins Gesamt gesehen und lässt sich wie umsetzen und dann schaut mal).
Das erfahren wir alle nur (ich meinte nicht uns jetzt), doch nur durch eigene Erfahrungen!
Es ist doch wie bei Kindern - alle ticken anders, und jeder muß "seinen" Weg finden.
Also laßt uns gute Tipps hier lassen, und nicht so böse zueinander sein - bitte

(Wenn mich jemand bei Bella`s Erziehung manchmal sehen würde, die würden mich einkerkern! Ernsthaft - aber wir kommen super klar - ist das nicht das Wichtigste
)
Ja, hier kann man lernen, dieses Hundeforum ist echt der Knaller, ich bin erst kurze Zeit da und fast schon reif und fit fürs Katzenforum und anschließend für die Politik
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Mein Verein bietet genau für solche Bedürfnisse auch von eingeschränkten Menschen den Besuchshundedienst an. Dort kommt der Besitzer mit einem ausgebildeten Hund (aber kein ausgebildeter Mensch, also kein Therapeut, deswegen auch Besuchs- und nicht Therapiehund) halb- oder stundenweise und da darf dann gestreichelt, gefüttert oder spazieren gegangen oder gespielt werden, ganz je nachdem, was Mensch und Hund möchten.
Der Hund "arbeitet" dann seine Besuchszeit über und bekommt vorher und nachher ein Warmup und Cooldown und ist sonst ein ganz normaler Hund in stabilem ruhigem Zuhause.
Das ganze ist von uns ehrenamtlich und es gibt 3 Euro Spende pro Besuch an den Verein.
Vielleicht wäre das eine Idee?
Einen eigenen Hund (für dich! Nicht für deinen Sohn) würde ich mir nur holen, wenn du neben der Betreuung und wahrscheinlich auch noch normaler Arbeit genug Kapazitäten und Lust hast, ihn ordentlich zu bewegen und dir damit einen neuen Raum zu schaffen. Und das für die nächsten 12-15 Jahre im besten Fall. Dh dein Sohn müsste in der Zeit auch betreut sein, in der du unterwegs bist.
Und der Hund bräuchte auch davon ab Ruhezeiten, zB wenn dein Sohn in einer Tagesbetreuung ist.
Das ist ja ein schöner Verein, auf sowas hätte ich auch Lust und mein Hund wäre super dafür. Der Verein ist wahrscheinlich regional, oder gibt es einen Dachverband o.ä.?