Beiträge von Motja

    Habe bei einer Aktion (20% oder so) auch eine neue Kudde Visco gekauft und ziemlich geschluckt. Meine ältesten waren um die 20 Jahre alt.

    Kürzlich war ich im Geschäft bei Lucky-Pet. Das orthopädische Hundebett Visco sieht aus wie eine Kudde und liegt preislich mit 159,90 in 120 x 100 deutlich darunter. Ob die Qualität des Schaumstoffs gleich ist, kann ich nicht beurteilen, es machte aber einen guten Eindruck.

    Ich muss sagen, ich dachte ja auch immer Anicura = Apothekenpreise.

    Ich kann Anicura = teuer auch nicht bestätigen. Das für uns mindestens 1x im Monat erforderliche Elektrolyte Blutbild ist bei der Anicura billiger als bei meinem TA. Wegen der langen Anfahrt macht es aber keinen Sinn, dort das BB erstellen zu lassen.

    Und als wir 2021 einen absoluten Notfall hatten (Abszess im Rachen) habe ich mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Und die Preise waren dort auch gefühlt nicht anders, als sie bei meinem TA gewesen wären. Und alle dort samt Helfern und Rezeption waren wirklich sehr freundlich und geduldig, auch als sie für die OP Versicherung noch einen Zusatzbericht schreiben mussten.

    Das mag ja alles sein. Im Pferdebereich und mit einem Hofkater sind meine Erfahrungen durchaus anders.

    Unabhängig davon finde es allerdings beängstigend, dass es bei der tieräztlichen Versorgung auf eine Monopolstellung zweier multinationaler Großkonzerne hinauszulaufen scheint. Die Vorstellung, dass diese Großonzerne aus purer Tier- und Nächstenliebe diesen Markt für sich entdeckt haben, erscheint mir mehr als naiv.

    Ob das Personal dort nett ist und die Preise zur Zeit bezahlbar, finde ich da eher zu vernachlässigen. Zumindest die Preise werden sich spätestens verändern, wenn die Monopolstellung weiter ausgebaut wurde, die letzten inhabergeführten Praxen/Kliniken aufgegeben haben und es keine Alternative mehr gibt.

    Ich versuche allerdings aus Gründen auch im täglichen Leben auf Produkte von Mars und Nestlé zu verzichten. Wenn man sich damit beschäftigt, merkt man, dass das gar nicht so einfach ist.

    Wir rechnen nie im vierfachen Satz ab. Auch nicht im Notdienst. Und für eine "normale" FK-OP würden bei uns auch mit paar Tagen Station im Anschluss bei unproblematischen Verlauf niemals 6000 Euro zustande kommen. Aber das kann regional oder in Uni-Kliniken, oder Kliniken, die sich das "universitäre Arbeiten" fett auf die Fahne schreiben natürlich trotzdem anders sein.

    Das wird für die meisten inhabergeführten Tierärzte und Kliniken gelten.

    Ganz anders sieht es bei den inzwischen zahlreichen Kliniken und Praxen aus, die durch die Großkonzerne Mars und Nestlé aufgekauft wurden. Da gilt ein eisenhartes Geschäftsmodell. Da wird alles was geht gemacht und abgerechnet.

    Wie *Sascha* schon schrieb, im Notfall ist man froh, überhaupt eine Klinik/Praxis so zeitnah wie möglich zu erreichen und hat keine Wahl. Zudem muss man schon genau suchen, um überhaupt zu erkennen, dass es sich nicht um eine inhabergeführte Einrichtung handelt, sondern um eine Klinik/Praxis eines Großkonzerns, auch das Werbekonzept ist natürlich nahezu perfekt.

    Ich sehe das Thema grundsätzlich zwiegespalten.

    Wie oft liest man in Diskussionen über Krankenversicherungen, ob es sich wohl "lohne", eine solche Versicherung abzuschließen. "Lohnen" bedeutet in dem Fall, dass man mehr erstattet bekommt, als man einzahlt. Da wird dann wegen jedem Pillepalle zum Tierarzt gerannt, das drölfzigste Blutbild gemacht, egal, kostet ja nichts und die Versicherung soll sich ja "lohnen". Wenn in diesen Fällen die Beiträge individuell erhöht werden, statt pauschale Beitragserhöhungen auszusprechen würde ich das durchaus begrüßen.

    Eine Versicherung ist kein Wohltätigkeitsunternehmen. Kein Mensch denkt bei seiner Autoversicherung so. Man zahlt und ist trotzdem froh, wenn man keinen Schaden hat und genau so sollte es bei der KV für den Hund auch sein. Sie soll im worst case die Sicherheit bieten, das Tier adäquat behandeln lassen zu können.

    Ich bin froh, wenn es meine Tiere nicht trifft und zahle lieber "umsonst" für jemanden mit, dessen Tier es leider getroffen hat.

    Ahhh, ich habe gerade einen Unfallbogen meiner Krankenkasse zu meinem Reitunfall bekommen. Jetzt wollen die den Namen der Besitzerin des Pferdes haben, ich will aber nicht, dass sie dafür in die Bresche springen muss. Kann da irgendwas passieren wenn ich einfach eigenes Tier angebe?

    Hast Du ein eigenes Pferd? Dann passiert da gar nichts.

    Habt Ihr einen Haftungsausschluss vereinbart?

    Ich weiß nicht, was passiert ist, finde es aber sehr fair, dass Du die Eigentümerin des Pferdes nicht in die Verantwortung nehmen willst.

    Die Gefährdungshaftung ist ein Problem und führte bei mir dazu, dass kein Dritter meine Pferde reiten durfte, wenn er keinen Haftungsausschluss unterschrieb.

    Ich find Tinker sehr nett. Allerdings waren auch alle Reitponies, die ich kannte, echte Schätzchen 🥰 Aber ich hab das Gefühl bei Pferden ist das sehr viel individueller als bei anderen Tierarten.

    Das finde ich auch. Tinker sind einfach Charakterpferde und wenn sie fair und lieb behandelt werden, ihrem Menschen sehr zugetan.

    Es sind allerdings keine Schulponys oder Boxenpferde, damit tut man ihnen bitter Unrecht (wie eigentlich jedem Pferd). Wenn die Beziehung stimmt, geht ein Tinker für seinen Menschen durchs Feuer.

    Ich halte, neben den Friesen, über 25 Jahre Tinker und finde beide Rassen charakterlich außergewöhnlich und sehr menschenfreundlich.


    LAND: D

    ORT: PLZ 23823, zwischen Segeberg und Scharbeutz

    GESCHLECHT: Hündin

    ALTER: 6 Jahre

    RASSE: Russischer Schwarzer Terrier

    KASTRIERT: nein

    SUCHE: Nette Hunde- und Menschenkontakte für ausgiebige, weitestgehend leinenfreie Hunderunden in Wald und Feld oder gerne auch am Strand.

    SONSTIGES: Motja ist verträglich und souverän, tobt gerne mal mit anderen Hunden über die Wiesen, jagt nicht und ist problemlos abrufbar. Nette Hunde ab einer mittleren Größe wären schön. Entspannte Besitzer auch :smiling_face:.

    Irgendwie schon, aber ich habe auch schon mehrfach Gutes von ihnen gehört. Vielleicht sollte ich ihnen eine zweite Chance geben.

    Du willst Dich nicht mit den Mitarbeitern des Tierheims befreunden, sondern Du suchst einen passenden Hund. Da sich das Tierheim offenbar in Deiner Nähe befindet, hast Du die Möglichkeit, den Hund dort besser kennenzulernen. Das ist doch super.

    Ich weiß natürlich nicht, wie es dort ist, eigentlich sind aber zur Zeit alle Tierheime voll bis unters Dach. Dazu kommen Erkältungs- Grippe- Coronawellen, also noch weniger Personal zur Versorgung der Tiere als ohnehin schon. Das würde ich nicht so negativ bewerten.

    Besuche den Hund so oft es geht, verbringe Zeit mit ihm und schau, ob ihr einen Draht zueinander findet. Das ist mehr wert als die Einschätzung dritter Personen. Was ich als völlig unproblematisch empfinde, wäre für Dich vielleicht ein absolutes no go.

    Ich drücke die Daumen!

    Meine ältesten Kudden sind weit über 20 Jahre alt und werden jetzt noch vom Hund einer Freundin benutzt, weil für meine damaligen American Bulldogs gekauft und für meine Russen zu klein. Die sind immer noch super in Schuss.

    Die nächste Generation Kudden habe ich seit 12 Jahren, die sind ebenfalls wie neu und ich habe gerade eine Visco-Kudde dazugekauft. Bisher hatte ich nie Probleme mit der Qualität.

    Zwischendurch gab es hier auch mal ein optisch ähnliches Bett von Zooplus, das war deutlich günstiger, qualitativ aber auch wesentlich schlechter. Dünnerer Kunstlederbezug, weicherer Schaumstoff. Das ist längst entsorgt.