Beiträge von Motja

    Hach ja, wenn ich das so lese hätte ich auch gerne einen Garten :D

    Und dann hat man einen Hund der nicht in den eigenen Garten macht🙄 Emma platzt lieber als in den Garten zu machen. Allenfalls bei Durchfall, wenn sie es nicht halten kann.

    Ist hier auch so.

    Die Hündin piescht unter keinen Umständen in den Garten oder auf den Hof. Sie hätte hier 10.000m2 zur Verfügung aber nein, wie ekelig ist das denn, man piescht doch nicht in sein Zuhause :unamused_face: .

    Das große Geschäft mal im Garten zu verrichten, wäre natürlich völlig undenkbar :face_with_rolling_eyes:.

    Also nichts mit bequem :winking_face: .

    Zeitlich sind wir flexibel. Irgendwann am Tag gibts eine große Runde von ~5-10 km und da wird alles erledigt. Wir wohnen auf dem Land, treffen kaum jemanden und die Hunde jagen nicht, laufen also immer frei. Zwischendurch kurz mal Pipi machen.

    Ich hatte für Fritz, meinen ersten Russen, ca. 50 kg schwer, ein dünnes, 1 m Fettlederleinchen in der Jackentasche.

    Leder ist da mAn was anderes. Zunindest wenn sauber gearbeitet wird, reisst Leder - wie es bei Leinen, Zuegeln, usw. verwendet wird, sehr spaet. Ich nutz bei Lederleinen auch sehr schmales Leder.

    Das Problem sind die Karabiner bei so Sachen. Ja, man kann auch fuer nen 50 kg Hund einen Karabiner mit laecherlicher Bruchlast nehmen. Kann dann aber im Zweifel sehr dumm enden..

    Es kommt eben, wie gesagt, auf den Hund an.

    Die Bruchlast wird nur zum Problem, wenn der Hund in die Leine springt oder zieht. Bei einer locker hängenden Leine reißt weder das Leder noch bricht der Karabiner.

    Dieser Hund ist in seinem ganzen Leben nicht gegen die Leine angegangen, warum sollte man da aufrüsten?

    Frag nicht, was ich im Hundehotel schon so alles gesehen habe. Geknotete Flexi, ausgefranste Nylonleinen, winzige, schmale Halsbändchen mit Plastikclick an 25kg-Labbis, superstylishe bunte, aber elendsschmale und rutschige Tauleinchen... wenn ich mit Gasthunden Gassi gehen soll, nehm ich aus Gründen immer die Leinen meiner Hunde, darauf kann ich mich verlassen.

    Hmm, ob man sich auf die Leine verlassen kann oder nicht, kommt auf den Hund an.

    Ich hatte für Fritz, meinen ersten Russen, ca. 50 kg schwer, ein dünnes, 1 m Fettlederleinchen in der Jackentasche. Angeleint hätte ich die Leine am kleinen Finger halten können.

    Fritz war ein sportlicher, temperamentvoller Russe, der eigentlich nie eine Leine brauchte. Sowie er aber irgendwas am Halsband hatte, lief er unaufgefordert bei Fuß, ohne wenn und aber. Warum sollte ich da eine massive Leine mitschleppen?

    Seine beiden Nachfolger sehen das nicht ganz so eng und sie laufen bei Bedarf an rundgenähten Lederleinen von Maul und ich verlange auch von Ihnen, dass sie sich nicht in die Leine werfen.

    Du zahlst 70.- € im Jahr, also 5,83 € im Monat für eine Vollversicherung??? :flushed_face:

    Selbst nur für OP wäre das fast unglaublich.

    Naja, mit Deckelung auf 600€ Kranken und 3000€ OP pro Jahr (beide Beträge sind aktuell etwas höher, weil ich sie lange Zeit gar nicht in Anspruch genommen habe). Und so günstig ist die jetzt auch nicht ...


    Oh, wait... Monat, nicht Jahr :rolling_on_the_floor_laughing: Für im Jahr würde ich schweigen und genießen :pfeif:

    Ah, das ist dann wirklich teuer.

    Allerdings wäre es in meinen Augen so gar keine Absicherung. 600,-€/3.000,-€ sind im worst case ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Ich war bei einem atypischen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule am Wochenende innerhalb von 24 Stunden bis zum Einschläfern ohne OP bei 2.500,- € nach alter GoT.

    Bei der HM zahle ich für die 6jährige Russische Schwarze Terrier Hündin 632,93 Jahresbeitrag (~52,74/Monat) für die Vollversicherung "Premium plus" incl. Zahn mit 250,-€ Selbstbeteiligung.

    Der knapp 2-jährige Rüde ist noch etwas günstiger.

    Schauen wir mal auf die weitere Entwicklung.

    Selbstbehalt für jeden TA-Besuch funktioniert nicht, pro Jahr aber schon. Und ja genau, das ist dann eher eine Risikoabsicherung nach Art einer Hausratversicherung o.ä., wo der Zahlungsfall selten eintritt, dann aber eine echte Risikoübernahme ist.

    Realistisch, wenn die Versicherungssumme entsprechend hoch und die Prämie entsprechend niedrig ist. Bei aktuell knapp über 70€ im Jahr (und da bin ich ja fast noch günstig im Gegensatz zu anderen) wäre Selbstbehalt und nur Risiko nicht sehr lukrativ.

    Du zahlst 70.- € im Jahr, also 5,83 € im Monat für eine Vollversicherung??? :flushed_face:

    Selbst nur für OP wäre das fast unglaublich.

    Dann hätte ich definitiv keine Versicherung. Selbst wenn es "nur" 250€ Selbstbeteiligung wären, würde es sich nicht rentieren, da die meisten Rechnungen im Einzelnen diese Summe nicht übersteigen. Dann lege ich das Geld lieber zurück, wenn ich am Ende den Großteil eh selbst zahlen muss.

    Selbstbehalt für jeden TA-Besuch funktioniert nicht, pro Jahr aber schon. Und ja genau, das ist dann eher eine Risikoabsicherung nach Art einer Hausratversicherung o.ä., wo der Zahlungsfall selten eintritt, dann aber eine echte Risikoübernahme ist.

    Diese Möglichkeit der Selbstbeteiligung gibt es doch bei der HM.

    250,- € SB für jede OP und für sonstige Tierarztbesuche pro Jahr. Das habe ich natürlich vereinbart, mir wäre jedoch eine höhere Selbstbeteiligung und dafür eine niedrigere Prämie lieber, weil es mir reichen würde, den worst case zuverlässig abzusichern.

    Was halt helfen würde, wären Tarife, die eine echte! Reine! Risikovorsorge darstellen. Also mit geringen Tarifen, hohem Kündigungsschutz/ Änderungsschutz ABER auch sehr hohem Selbstbehalt, dafür darüber ungedeckelter Absicherung.

    Also zb 30€ / Monat mit Selbstbehalt von 1500€, alles drüber abgedeckt. Keine Ahnung, wie die echten Beträge sein müssten, aber das wäre für mich eine echte Vorsorge für ein reales und für die meisten schwer zu tragendes Risiko.

    Das sehe ich ähnlich und vermutlich wird es keine andere Möglichkeit geben, Hundebesitzer von diesem übertriebenen "Tierarztourismus" abzuhalten, als eine recht hohe Selbstbeteiligung.

    Ich hätte eine Krankenversicherung für die Hunde auch gerne ausschließlich für den worst case.

    Möglicherweise müsste der Selbstbehalt gar nicht so hoch sein, allerdings für jeden Tierarztbesuch gelten, es sei denn, es handelt sich um eine notwendige Folgebehandlung. Gezahlt wird z.B. erst, wenn die Kosten 250,-/500,-/1.000.- € übersteigen. Man könnte eine Wahlmöglichkeit einräumen.

    Wer meint, jeden Durchfall tierärztlich behandeln zu lassen, statt mal einen Tag hungern zu lassen und Morosche Möhrensuppe zu kochen, möge das bitte auf eigene Kosten tun.

    Sinnfreie Routineblutbilder erstellen lassen, sollte man als privates Hobby ebenfalls selbst finanzieren.

    Darüber hinaus, finde ich es nur gerecht, dass Hunderassen mit einem erhöhten Risiko höhere Beiträge bezahlen. Wer Wert darauf legt, z.B. brachyzephale Rassen zu halten, gerne noch dubioser Herkunft, sollte für diese persönliche Vorliebe auch selbst aufkommen.