Ich habe das bei meinem mal eine Zeit lang versucht, aber geholfen hat es hier leider nichts. Milo war allerdings auch dauerhaft jenseits von Gut und Böse gestresst. Eine Freundin von mir hat es mit ihrem pubertätsbedingt sehr sexuellen Rüden ebenfalls erfolglos probiert.
Eine weitere Freundin hat Mönchspfeffer bei ihrem Rüden allerdings sehr erfolgreich eingesetzt, wenn der Liebeskummer mal zu akut wurde.
Ich würde also sagen: Kommt auf den Hund an, kommt auf die Menge und Umfang des Stresses an und mein persönlicher Eindruck ist zudem, dass es eher bei akuten Liebeskummer-Phasen anschlägt als dass es generell sexuell motiviertes Verhalten reduziert.
Ich finde es übrigens goldrichtig, dass ihr den Damen erstmal aus dem Weg geht. Zudem würde ich auch jegliches Reinsteigern wie intensives Schnüffeln, Lecken oder Ähnliches direkt abbrechen. Die Gewöhnung kann dann ja immer noch nach und nach erfolgen, aber das muss meiner Meinung nach nicht gerade dann sein, wenn Hund pubertätsbedingt eh einen extrem erhöhten Testosteron-Wert hat. Damit macht man es sich selbst und dem Hund einfach schwerer als es sein muss.