Jeder, den ich damals befragt hatte, meinte, es sei sinnlos Muskelaufbau zu betreiben, solange der Nerv kaputt ist..
Darf ich fragen, was da die Begründung für war?
Wir machen seit Jahren wegen (oder trotz?) geschädigter Nerven Muskelaufbau. Bestimmt wäre das deutlich effektiver, wenn man die zugrundeliegende Nervenschädigung beseitigen könnte, das ist klar. Aber wenn das keine Option ist, dann ist Muskelaufbau doch eine der wenigen Möglichkeiten, die bleiben, um Schadensbegrenzung zu betreiben, oder bin ich da ganz falsch?
Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Muskelaufbau-Übungen, die wir machen, den körperlichen Abbau schon deutlich verlangsamen. Aber ich weiß natürlich auch nicht, wie er inzwischen dastehen würde, wenn wir keine Übungen machen würden…
So oder so möchte ich dir, liebe @TE, ans Herz legen, eine potentielle Nervenschädigung - gerade im Hinblick auf Physiotherapie - nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn wenn da was sein könnte, aber nicht klar ist, was und wo genau, dann können die falschen Physio-Übungen auch echt großen Schaden anrichten. Gerade wenn eventuell der Rücken betroffen ist, der in typischen Physio-Übungen für die Hinterhand oft mitbelastet wird. Mir persönlich wäre, wenn es auch nur leichte Verdachtsmomente gibt (und die habt ihr mit der „degenerativen Veränderung“), das Risiko zu groß, da einfach mal zu machen.