Beiträge von Schäferterrier

    Vielen Dank an alle, es ist halt etwas deprimierend und schade, da es bis jetzt geklappt hat und sogar bei Vögeln oder Rehen kommt sie mit Abruf, aber dann ist es so..

    Das ist ein ganz normaler und damit auch eigentlich schöner Entwicklungsschritt.

    Ihr habt da eben einen neugierigen und aufgeweckten jungen Hund, der sich ausprobiert, die Welt entdecken und neue Erfahrungen sammeln will, der sich zunehmend losgelöst von euch mit seiner Welt auseinanderzusetzen lernt und der gerade herausfindet, wer er ist und wie das Leben so funktioniert. Und genau das braucht es, um vom unbedarften Welpen irgendwann zum gestandenen erwachsenen Hund zu reifen. Auch wenn man den Hund dabei das ein oder andere Mal vor seinen eigenen blöden Ideen beschützen muss.

    Würdet ihr sagen 10 Meter passen?

    Wenn ihr bislang keine Schleppleine hattet, würde ich zumindest mal mit 10 Metern anfangen, um das Handling der Schleppleine zu üben, das ist nämlich auch nicht ganz ohne. Wenn sich herausstellt, dass das gut funktioniert (und du den Hund mit zunehmendem Gewicht trotzdem noch gut halten kannst), kann man ja immer noch aufstocken.

    Unabhängig davon würde ich mich aber nach einem Gebiet umsehen, in dem eure Hündin zwischendurch mal sicher frei laufen kann. Heißt großer Garten, eingezäuntes Privatgrundstück, gemietete Hundewiese… einfach irgendwas, wo sie zwischendurch richtig die Beine strecken kann, ohne dass ihr Gefahr lauft, dass sie zu irgendwem abhaut.

    Sie will halt auch immer zu anderen Hunden hin zum spielen oder auch Kinder und Menschen findet sie toll und mit der Pubertät nimmt sie es auch scheinbar auf weitere Entfernung wahr, so dass ich mich schwerer tue es vorher zu sehen.

    Gerade wissen wir nicht so weiter, ob wir sie überhaupt noch von der Leine lassen können?

    Ein unangeleinter, nicht kontrollierbarer Hund bringt sowohl seine Umwelt als auch sich selbst in Gefahr.

    Auch wenn es bislang noch immer gut gegangen ist: Du sagst doch selbst, dass du deinen Hund gerade weder sicher einschätzen noch sicher kontrollieren kannst.

    Was, wenn sie das nächste Mal auf 500 Meter durchstartet und dabei über ne Straße rennt? Oder nem Radfahrer oder Traktor zwischen die Räder? Was, wenn sie abzischt und - egal wie freundlich sie es meint - an einen Mensch oder Hund gerät, der das so gar nicht toll findet? Oder der es aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht gut verträgt, wenn da plötzlich ein aufgedrehter fremder Hund anspringt? Oder wenn sie vor lauter Juhu mal ein paar kleine Kinder umbrezelt?

    Klar, das sind jetzt Worst Case Szenarien, aber vor dem Eintritt genau solcher Szenarien schützt halt, wenn der Gehorsam nicht zuverlässig genug ist, nur ne Leine. Also beschützt eure Umwelt und euren Hund und macht die Leine dran, solange ihr nicht sicher einschätzen könnt, ob eure Hündin abrufbar ist.

    Wir wollen sie aber nicht die ganze Pubertät einschränken müssen und ich bin mir nicht sicher, wie wir es trainieren können, dass sie 100%ig kommt und nicht einfach losrennt und auf Durchzug stellt.

    Durch Einschränkung, und wenn’s sein muss halt auch über die ganze Pubertät.

    Sieh es mal so: Jedes Mal, wenn sie abzischt, lernt sie, dass sie mit dem Abzischen Erfolg hat. Vielleicht nicht bei jedem Versuch, aber zumindest ab und an. Und wenn sie damit Erfolg hat, dann macht sie es öfter. Deshalb ist das Beste, was ihr tun könnt, dafür zu sorgen, dass sie keinen Erfolg mit dem Abhauen hat. Nie. Und dafür braucht es halt (vorerst) die Leine.

    Lieber jetzt Ranklotzen und Einschränken als ein Hundeleben lang nen total unzuverlässigen Rückruf zu haben.

    Parallel dazu könnt ihr an der Leine üben, dass sie sich bei der Sichtung von spannenden Reizen zu euch umorientiert. Ihr könnt etablieren, dass Kontakt zu Mensch und Hund nur noch mit eurer expliziten Freigabe erfolgt. Ihr könnt damit einhergehend aufbauen, dass eure Hündin, bevor sie Kontakt aufnimmt, bei euch „nachfragt“, anstatt euch auszublenden und einfach hinzurennen.
    Unterstützend könnt ihr auch daran arbeiten, in entstehende Kontakte vermehrt regulierend einzugreifen. Also eure Hündin während des Kontakts mit Mensch und Hund besser lenken und anleiten zu können.

    Aber bei alldem kommt ihr halt um eine Leine als Absicherung trotzdem nicht herum. Sonst könnt ihr euch die Arbeit auch ganz sparen.

    Naja, vielleicht wurde es ja auch für den Hund verständlich aufgebaut, aber der Hund hält es nicht ein, weil…

    … die Impulskontrolle noch nicht ausreicht.

    … die Konzentration noch nicht ausreicht.

    … sich das Liegenbleiben für ihn nicht lohnt.

    … er mit dem Aufstehen doch schon öfters durchgekommen ist.

    … er eine blöde Fehlverknüpfung hat, z.B. Aufstehen = Aufmerksamkeit.

    … er seinen Platz einfach ungemütlich findet.

    Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb ein Hund etwas nicht leisten kann oder will, selbst wenn er grundsätzlich verstanden hat, was er tun soll.

    Was wir als Anhaltspunkt haben, ist lediglich ein kleiner Ausschnitt aus dem kleinen Ausschnitt, den der/die TE mitbekommt. Und das reicht meiner Meinung nach lange nicht, um da irgendeine sinnvolle Schlussfolgerung zu ziehen. Das ist halt so das Problem an der Kommunikation über 3 Ecken.

    Wenn die Schwester Bedarf an Unterstützung hat, kann sie sich doch selbst hier anmelden und die Situation aus ihrer Perspektive, mit ihrem Wissen, ihren Wünschen und ihren Hintergedanken schildern. Oder sich einfach einen rasseerfahrenen Trainer suchen, der sie vor Ort unterstützt. Denn auch wenn du das sicher gut meinst, liebe(r) TE: Du steckst nicht in der Haut deiner Schwester, du hast nicht denselben Einblick in ihr Zusammenleben mit dem Hund wie sie und deine Vorerfahrungen mit nem Dalmatiner werden ihr an dieser Stelle auch nur bedingt weiterhelfen, weil ein Dalmi in der Regel doch nochmal grundlegend anders gepolt ist als der durchschnittliche Labbi.

    Was machst du, wenn der Hund nie lernen wird, alleine bleiben zu können und du das Haus nicht verlassen kannst, ohne dass der Hund deine Wohnung zerlegt oder die Nachbarn durchgehend beschallt?

    Ob ein Hund gut allein bleiben kann, hängt meiner Erfahrung nach nicht maßgeblich davon ab, ob er aus dem Tierschutz kommt oder nicht. Tendenziell habe ich sogar das Gefühl, dass Hunde, die in ihrer Welpenzeit weniger Zugriff auf Menschen hatten, häufig recht problemlos allein bleiben können. Aber im Allgemeinen gilt: Die Gefahr, dass ein Hund nicht allein bleiben kann, ist genauso beim Welpen vom Züchter gegeben.

    Trotzdem finde ich deinen Punkt ganz arg wichtig. Denn falls der Hund nicht allein bleiben kann (und das kann wie gesagt immer mal passieren), hat man mit einem Hund mit diversen Verhaltensauffälligkeiten, Umweltproblemen und einer entsprechenden Größe ganz schnell gewaltige Schwierigkeiten, eine passende Betreuung zu finden, die den Hund ebenfalls händeln und mit ihm rausgehen kann.

    Und auch deine anderen Punkte möchte ich am liebsten nochmal ganz dick unterstreichen - insbesondere in Bezug auf die erwartete Größe bzw. das Gewicht.

    Liebe TE, hattest du schon mal einen großen, schweren Hund an der Leine, der wirklich gezogen hat? Man unterschätzt ganz schnell, welche Kraft da dahinter sein kann.

    Und du wirst eben nicht wie viele andere Großhundehalter, die ihren Welpen jung bekommen haben, auf ne halbwegs solide Erziehung, Grundgehorsam und generelle Umwelt-Gelassenheit zurückgreifen können, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit insbesondere in der Pubertät (also die nächsten 2 - 3 Jahre) nen Hund haben, der bei Reizen schnell steil geht.

    Natürlich gibt es bestimmte Methoden und Handgriffe, um schwere Hunde etwas besser halten zu können, und es kommt auch maßgeblich darauf an, wie der Hund zieht, aber es gibt da einfach ne persönliche Grenze, die man doch schnell überschätzt, wenn man noch nie so nen schweren Hund an der Leine hat.

    Für mich ist zum Beispiel, wenn der Hund dazu neigt, arg ungünstig zu ziehen, bei spätestens 35 Kilo schon Schluss. Trotz Übung, Erfahrung und Hilfsmitteln hat mich da eine Hündin schon mal ganz schön an meine Grenzen gebracht.

    Klar, wenn der Hund z.B. langsam immer mehr Kraft aufbaut, absehbar in dieselbe Richtung zieht, nicht seine gesamte Kraft mit Schmackes einsetzt, sich eher aufbäumt statt sich in den Boden zu stemmen, dann kann ich auch 40+ Kilo händeln.

    Aber davon, so nen „netten“ Zieher zu bekommen, kann man ja echt nicht ausgehen, wenn man den Hund noch nie live erlebt hat. Und deshalb finde ich es schon sehr sinnvoll, sich mal realistisch damit auseinanderzusetzen, welches Gewicht man bei einem Hund, der vermutlich größere Schwierigkeiten mit der Umwelt mitbringt, tatsächlich halten kann und will.

    Ich finde große Hunde ganz arg toll. Trotzdem würde ich meine Gewichtsgrenze bei einem Direktimport immer eher konservativ ansetzen. Denn die Kombination aus Umweltunsicherheit und übermäßiger Reaktivität (was beides bei einem Direktimport einfach erwartbar ist) mit einem hoffentlich gerade so zu haltenden Hund ist meiner Erfahrung nach einfach wirklich, wirklich extrem anstrengend und zermürbend im Alltag.

    Deine Aussage ist einfach falsch und auf dieser falschen Aussage, findest du es absolut passend einen Hund illegal ins Land bringen zu lassen (was uebrigens auch entsprechend hart bestraft werden kann).

    Du hast Recht. Ich sollte meine Aussage umformulieren in „Das wahrscheinlich Schlimmste, was passieren kann…“.

    Und nein, ich finde es absolut nicht passend, einen Hund illegal ins Land bringen zu lassen, das lasse ich mir auch nicht vorwerfen. Aber ich stehe dazu, die Einfuhr eines Hundes, nur weil er möglicherweise (anhand von 3 Fotos im Junghundealter) ein paar wenige phänotypische Merkmale eines Listenhundes haben könnte, nicht per se abzulehnen. Und daran ist erstmal gar nichts illegal.

    Noe. Es kann angeordnet werden, dass der Hund zurueck geht zu dem Ort, von dem er stammt.. Steht ganz klar in § 4 HundVerbrEinfVO

    Theoretisch. In der Realität wird besagter Absatz meiner Erfahrung nach nur bei Privatpersonen, die ihren eigenen Hund einführen, angewandt. Hunde, die von Organisationen eingeführt werden, landen dagegen im Inlandstierschutz.

    Wenn er nicht nach Deutschland kommt, kann er hier nicht eingezogen werden. Tut man ihm damit wirklich keinen Gefallen?

    Ich zitiere mich mal von weiter vorne im Thread:

    Was wäre denn die Alternative für den Hund, wenn er nicht nach Deutschland vermittelt wird? Nicht jede Organisation hat die Möglichkeit, in Länder zu vermitteln, in denen die Einreise kein Problem ist. Ist es dann wirklich besser, wenn der Hund sein gesamtes Leben im ausländischen Zwinger verbringt und damit nicht nur ein ätzendes Leben führt, sondern auch noch für die nächsten 10+ Jahre Zeit-, Platz- und Geldressourcen blockiert, die weitere Hunde dringend bräuchten? Oder wäre es besser, den Hund einfach wieder auf die Straße zu setzen, wenn man merkt, dass er nicht nach Deutschland einreisen darf, weil irgendwo vor x Generationen mal Rasse y mitgemischt hat?

    Das Schlimmste, was dem Hund bei Einfuhr passieren kann, ist im Gegensatz dazu, dass er in einem deutschen Tierheim landet und von dort aus ganz legal an eine geeignete Stelle innerhalb Deutschlands oder nach Österreich weitervermittelt wird. Übrigens etwas, worauf viele Auslands-Orgas pokern. Denn wenn der Hund einmal in Deutschland ist, dann ist er halt da. Dass das zulasten des Inlandstierschutzes geht, steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Also versteht mich bitte nicht falsch: Natürlich ist das nicht optimal, gar keine Frage. Aber es ist meiner Meinung nach hier in diesem Fall tatsächlich die bessere Alternative.

    Was übrigens nicht heißt, dass ich prinzipiell dafür bin, jeden Hund aus dem Ausland bedenkenlos nach Deutschland einzuführen, ganz im Gegenteil. Wobei ich glaube, dass ich meinen (sehr kritischen) Standpunkt diesbezüglich hier im Forum schon oft genug deutlich gemacht habe.

    Tierschutz ist halt in den wenigsten Fällen schwarz-weiß, sondern vielmehr ein Abwägen von Vor- und Nachteilen. Auch wenn das aus unserer recht privilegierten Perspektive als Privat-Hundehalter in Deutschland manchmal schwierig nachzuvollziehen ist. Und manchmal gibt’s auch einfach kein klares „richtig“ oder „falsch“, sondern nur die Wahl für das geringste Übel.

    Auch wenn es sicher gut gemeint ist: Damit, hier nun ganz öffentlich kundzutun, welcher vermeintliche Hund von welcher Organisation wann potentiell illegal eingeführt werden soll, tut man dem Hund im Zweifelsfall halt auch keinen Gefallen.

    Ganz abgesehen davon: Ohne Mutterhündin ist Mist, aber nichtsdestotrotz scheinen die besagten Welpen auf den ersten Blick weitaus bessere Startbedingungen als viele andere Junghunde aus dem Ausland zu haben. Pflegestelle gemeinsam mit Geschwistern, Menschenkontakt…

    Naja, ganz so willkürlich und ohne Plan, wie es hier teils dargestellt wird, erfolgt die Einstufung nun auch nicht. Ja, irgendein OA-Mitarbeiter führt eine Ersteinschätzung durch, die den Fall dann ggf. ins Rollen bringt oder nicht. Aber die letztendliche Einschätzung beruht in der Regel trotzdem auf dem Gutachten eines Sachverständigen. Inwiefern der dann tatsächlich dafür qualifiziert ist oder nicht, sei mal dahingestellt (ich halte die Bestimmung der Gefährlichkeit anhand des Phänotyps ohnehin für Quark), aber Fakt ist: Kein Hund wird einfach so von einem x-beliebigen OA-Mitarbeiter ganz ohne Plan als gefährlicher Hund eingestuft.

    Gleichzeitig zeigt das aber auch, dass es rein gar nichts bringt, sich mit einem Mitarbeiter des zuständigen OA gut zu stellen oder dort Rat einzuholen. Denn die sind im Zweifelsfall „nur“ die ausführende Behörde, die eben, wie die meisten Beamten, nach Vorschrift agiert.

    Ganz unabhängig davon zum Thema Erfahrung mit Auslandshunden und (jungen) Direktimporten:

    5 Monate ist ein ziemlich brenzliges Alter für so einen lebensverändernden Umzug. Einerseits weil das Alter, in dem der Hund sich super easy an seine Umwelt und neue Dinge gewöhnt, einfach schon durch ist. Und zum anderen, weil genau in dem Alter oft eine natürliche Angst-Phase stattfindet, in der sowieso alles gruselig und doof ist und sich schlechte Erfahrungen diesbezüglich nochmal stärker einprägen als in einem anderen Alter. Heißt der Hund ist zu alt, um die Vorteile eines Welpen bezüglich Unweltgewöhnung und Prägung mitzubringen und gleichzeitig zu jung, um auf stabile Vorerfahrungen zurückzugreifen.

    Ganz generell, aber insbesondere in diesem Alter gilt deshalb: Langsam machen. Ganz, ganz viel Zeit geben. Den Hund nicht mit Umweltreizen und Alltag überfordern. Bloß nicht zu viel wollen und erwarten. Es kann Monate dauern, bis der Hund den normalen Alltag so gut wegsteckt, wie es ein vergleichbarer Hund aus guter Aufzucht von Anfang an tut. Und vielleicht wird er auch nie so entspannt sein.

    Deshalb auch: Vergleich den Hund nicht mit anderen. Verzweifle nicht, weil dein Hund Dinge, die die meisten anderen Hunde in dem Alter leisten können, noch nicht leisten kann. Wenn er sich mit der Leinenführigkeit schwerer tut als andere Hunde, wenn er sich mit Menschenbegegnungen schwerer tut als andere, wenn er sich draußen noch nicht lösen kann, wenn er in der Wohnung extrem schwer zur Ruhe kommt usw. Halte dir immer vor Augen: Dein Hund wird vermutlich sehr viel mehr Hirnzellen für die Umwelt brauchen als andere Hunde - und dementsprechend bleiben deutlich weniger Hirnzellen für Erziehung und Training übrig.

    Darüber hinaus würde ich mit meinem heutigen Wissen alsbald einen ersten Tierarzt-Termin ausmachen. Ja, ist Stress für den Hund, aber oft kommen Auslandshunde in einem nicht ganz optimalen Gesundheitszustand nach Deutschland. Leichter Ohrmilbenbefall, Würmer, Flohbefall und sowas kann leider auch bei guten Organisationen immer mal wieder auftreten und sollte natürlich behandelt werden. Heißt auch: Entsprechendes TA-Budget einplanen. Nicht immer, aber ab und an, lässt man das Geld, das man bei der Anschaffung einspart, ganz schnell im Nachhinein beim TA liegen. Zumal gerade bei einem großer Hund mit entsprechendem Körperbau und möglicher Mangelernährung und/oder Überlastung in der Welpenzeit die Gelenke und der Knochenbau engmaschig überwacht werden sollten.

    Allerdings muss man sich halt auch überlegen, ob man das als Halter möchte.

    Und ob der Hund das überhaupt leisten kann. Ein Hund, der seine ersten Lebensmonate im ausländischen Shelter verbracht hat, wird nen Wesenstest mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einfach so ohne Weiteres bestehen. Man kann natürlich verdammt viel Glück haben, aber die Chance, dass man da verdammt viel Arbeit reinstecken muss und/oder der Hund das einfach nicht packt, ist halt da.