Zum Verständnis:
An den nächsten Hund kommt, wenn es nach mir geht, kein Stachel. Damals war es zu meinem derzeitigen Wissensstand die einzige sichere Methode um meinem Hund ein freies Leben zu ermöglichen. Da ging es nicht um Punkte, meinen kaum vorhandenen Ehrgeiz oder sonstwas. Vor 10 Jahren gab es in meinem Leben keine Foren und SL war nicht besonders verbreitet.
Ich halte es für die größere "Quälerei", den Hund immer an der Leine zu führen oder beim Training immer ein ungutes Gefühl zu haben, was der Hund natürlich auch merkt als über einen bestimmten Zeitraum einen Stachel zu verwenden.
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Aber Du lügst Dir selber dermaßen in die Tasche, das ist nicht mehr schön...
Inwiefern? Ich wäre damals dankbar gewesen, wenn mir jemand eine andere wirksame Methode aufgezeigt hätte. Aber das war nicht der Fall und im Nachhinein war es nicht das Schlechteste. Vielleicht war es Glück, vielleicht nicht. Mit knappen 18 Jahren glaubt man gerne denen, die glaubhaft sind.
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Frag doch mal Diensthundeführer, die ihre Hunde über Stachel oder sogar TT ausgebildet haben? Wie sicher sind deren Hunde? Wenn die ehrlich sind, werden sie Dir sagen, daß sie hoffen, daß der Hund nie los gelassen werden muß, weil er nicht mehr ablassen würde, wenn es drauf ankäme und der Hund das Hilfsmittel gerade nicht um hätte.
Ich kenne sehr viele, weil die in unserem Verein privat trainieren. Die sind alle mit Starkzwang ausgebildet und keine tickende Zeitbombe. Sie lassen vom "Opfer" bei der Arbeit ab und leben in der Familie des DF. Vielleicht ist es Glück, vielleicht nicht.
Ich propagiere nicht:"Stachel ist supi, spart Arbeit, Zeit und Nerven!". In den falschen Händen ist jedes Hilfsmittel ein Graus und das Ziel ist, dass man keines je nutzt.
Nichts für ungut und schönen Abend noch 