Beiträge von Falco

    die Lehrerinnen von K1 beschweren sich darüber dass die meisten Kinder nicht warten können bis sie an der Reihe sind. Auch nicht verstehen dass nun zB wer anders gerade spricht. Dass oft Tischmanieren fehlen und dass viele der Kids wohl erwarten dass ihnen auch in der Schule hinterhergeräumt wird. Sie müssen zB nach dem Mittagessen ihr Geschirr und Besteck wegbringen und auch da mussten es einige Kinder wohl erst lernen und auf Nachfrage kam raus dass sie das daheim nie tun müssen.

    Same here...

    Es werden Gabeln verbogen, Essen ist auch schon geflogen, Bitte und Danke Fehlanzeige.

    Ich bin zugegebenermaßen ziemlich pingelig mit den Tischmanieren, aber bei vielen Kinder scheint es Zuhause einfach keine zu geben.

    Kaja und ihre Freundin wurde wegen Unauffälligkeit schon in der Mensa vergessen, weil sie auf der Toilette waren nach dem Essen - die Betreuungskräfte hatten ein schlechtes Gewissen mir das zu "beichten", aber meinetwegen dürften fast 9jährige Kinder auch die 50 Meter über einen Fußweg ohne Verkehr auch alleine in die Mensa gehen. Laut Betreuer würde ein Großteil der Drittklässler das nicht hinbekommen.

    Eine ehemalige Arbeitskollegin hat ähnliche Voraussetzungen (nur ohne Reisen) und ist mit ihrem Eurasier sehr glücklich.

    Zuerst wollten sie was Nordisches Richtung Samojede, haben sich aber auf meinen Vorschlag "Eurasier kennenlernen" eingelassen und sind nun happy.

    Lernt doch beide Rassen beim Züchter kennen und macht Euch ein Bild.

    Wir waren vor Jahren mit Hund in Berlin. Unsere Ferienwohnung war in Spandau fußläufig zu einem "Freilaufwald".

    Maulkorb für Bus & Co hatten wir dabei, brauchen wir aber nicht.

    Ich war sehr froh, dass unsere Hündin damals kein Problem mit jeglichen "Hallo-Sagern" hatte - meist waren die Besitzer weiter weg und so konnte ich die Kontakte managen, ohne, dass jemand dazwischenfunkte. Alles in allem entspannt nach etwas Arbeit am inneren "Oooommmmhhh".

    Schön mit Hun war das Nikolaiviertel, Sanssouci in Potsdam und Gärten der Welt.

    Nach meiner Erfahrung gehören Schäferhunde nicht zu den Rassen, die bei Unstimmigkeite die Problemkerze anzünden... Nicht wegen schlechter Erfahrungen oder sonstwas, es liegt nicht in ihrer Natur.

    Irgendwie sind sie am glücklichsten, wenn Mensch den Takt vorgibt und sie mitmachen können. Ein sich frei auslebender Schäferhund ist spannend, eine ganze Gruppe in meinen Augen ein Pulverfass.

    Hat schon mal ein Trainer mit Gebrauchshunderfahrunf auf die Konstellation geguckt?