Beiträge von Shiri

    mal eine Frage:

    Die Jungs werden bei mir komplett nass gefüttert, die sind auch komplett unproblematisch und essen eigentlich alles, was man ihnen vorsetzt.

    Alani leider gar nicht. Sie wurde ja tragend aufgegabelt, war da ca. 1 Jahr alt. Sie ist generell etwas kleiner und zierlicher. Jedenfalls möchte Alani eigentlich nur Smilla Trockenfutter ohne Getreide :lepra:

    Ich habe jetzt seit einem 3/4 Jahr versucht, sie mit diversen Nassfuttersorgen dazu zu bringen, auch nur Nass zu fressen. Wir haben durch: MjamMjam, Feringa, LuckyLou, Wild Freedom, Animonda, GranataPet, Mac's, Terra Felis und Strayz. Die Jungs fanden alle toll (da kann ich also wild mischen und nach Angeboten kaufen). Alani fand alles scheiße, auch wenn es länger eben nur das Futter gab. In meiner Verzweiflung habe ich auch Felix und Whiskas probiert, aber das wird auch verschmäht.

    Was mach ich denn da nun? |)

    Hab auch so eine, das einzige was sie gefressen hat war Purina One Trockenfutter, habs gehasst und alles an Nassfutter getestet und weggeschmissen. Oft hat sie es ein/zweimal gefressen, dann nie wieder.

    Durch Zufall hab ich Pet Fit bei einer TÄ entdeckt und probiert, das frisst sie jetzt schon seit Jahren.

    Wenn das auch nicht geklappt hätte wäre ich beim Trockenfutter geblieben.

    Ich füttere meine während der Woche 3 x (früh, mittag, abend)

    Wenn die Kollegen ihr Essen richten machen wir unsere Mittagsrunde, danach bekommt sie ihr Futter und schläft dann bis zu Heimgehen.

    Sie wird gegen Mittag auch unruhig, weil dann eben mehr los ist, der Pausenraum ist gegenüber von meinem Büro, jeder spricht sie an und geht mit duftendem Essen vorbei.

    Nudeln gibt’s übrigens heute schon zum Nassfutter dazu. Damit fühle ich mich erstmal besser und kann auch die Verträglichkeit testen.

    Hüttenkäse geht auch - hat meine zB gut vertragen und gerne gefressen. Ein kleines Löffelchen halt, ist auch praktisch um zB Heilerde in den Hund zu bekommen.

    Taste dich auch beim Gemüse langsam ran, füttere mal eine Zeitlang immer das gleiche (vorausgesetzt er reagiert nicht blöd drauf und frisst es)

    Ich wünsche euch viel Erfolg, Bauchgeschichten sind immer blöd.

    Ich glaube ich habe das im anderen Thread auch schon geschrieben

    Diese ganze Problematik habe ich mit meiner vorigen Hündin durch, bis hin zu totalem Zusammenbruch, das Thema ist also durchaus ernst zu nehmen.

    Sie hatte nie Durchfall, nie Erbrechen, hat meistens gut gefressen, trotzdem ging es ihr lange Zeit nicht gut, war aber eben kaum zu erkennen, ausser Pfotenschlecken war nix. Keine Ahnung wie oft ich beim TA war, immer als gesund entlassen.

    Was ich machen würde

    1. Vollständiges Kotprofil - bin sicher die Darmbakterien sind nicht OK

    2. ein auf dieses Kotprofil zugeschnittenes Probiotika (muss er sicher über 3-4 Monate nehmen)

    3. Futter selbst kochen - Zusammenstellung ausrechnen lassen - Zusätze nicht vergessen

    nur eine Proteinquelle (war bei uns Pferd), KEIN Trockenfutter, Leckerli mit der gleichen Proteinquelle, kein Kauzeug

    Notfallmäßig - Heilmoor, gekochte Haferflocken, wenn es nicht anders ging Buscopan. Schmerzmittel jeglicher Art führten zu Bauchschmerzen und hecheln.

    Doch ist ein Risiko, wenn sie bei der Geschwindigkeit ist die Leine rennt ist das sicher nicht gut für sie.

    Sollte sie also nicht machen, da solltest du drauf achten.

    Im Notfall lasse ich die Leine auch los, meine läuft aber im Normalfall nicht so schnell, sie ist eher die Schnüfflerin.

    Diese Entscheidung ist immer schwierig, an deiner Stelle würde ich nochmal mit dem TA sprechen, wie stark sind die Schmerzen, wie schätzt er die Lebensqualität ein.

    Das erste Video tut mir weh, wie oft verlaufen Spaziergänge so?

    Egal wie deine Entscheidung ausfällt, lass dir kein schlechtes Gewissen machen, es wir immer jemanden geben der anders gehandelt hätte, egal in welche Richtung.

    Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen haben das die Pflegezeit anstrengend für dich ist, denn es ist anstrengend, es ist belastend.

    Ich wünsche dir alles Gute für die Entscheidung und vor allem alles Gute für dein Baby