Beiträge von Fuchshexchen

    Hundefriseurin hier...

    Klingt sehr nach (Zahn) Schmerzen. Zusammen mit einem schlechter werdenden augenlicht und Demenz eine sehr schwierige Kombination.

    Ab zum Doc, Gesundheitliche Gründe ausschließen und/oder beheben, sollte da der Hund aufgrund der Zähne eh in Narkose, direkt fragen ob sie bitte die Augen frei machen können. Ansonsten würde ich aufs schneiden verzichten, sondern ihn so pflegen, das er weder Filz hat noch sonst wie zusifft.

    Eine Schere bei einem fast 16jährigen, um sich beißenden Hund wäre mir zu gefährlich.

    Sagt mal, wie schneide ich die Fahnen beim Collie vernünftig?

    Vllt kann Fuchshexchen mir nen Tip geben?

    Bei Fiete schneide ich die immer nach dem Waschen und blowern, weil der wirklich sonst nen unförmigen Busch an den Vorderbeinen hat. Lucifer hatte bislang moderate Fahnen. Jetzt im Moment werden die aber auch dicker und länger. Liegt vllt an der Kastra?

    Bislang mache ich das bei Fiete mit einer Effilierschere und bei ihm denke ich mir immer, "ach wächst ja nach" |) wenn es eher so semi aussieht. Bei Lucifer bin ich nicht sicher, der wuchert ja nicht so und ich will ihn nicht verschandeln... :hilfe:

    Schön durchkämmen, dann das Bein gerade nach vorne ziehen, einen schönen bogen schneiden, Bein vorsichtig zur Seite, runterhängende Fusseln wegschneiden, Bein abstellen, anpassen.

    Dazwischen immer wieder aufkämmen.

    Ich hoffe ich denke beim nächsten badetag an ein Video.

    Dass sie 11 Jahre Kerngesund war, führe ich durchaus auf ein sehr gesundes und intaktes Immunsystem zurück.

    Ich hab aktuell neun Hunde, davon werden zwei dieses Jahr 14 Jahre alt, einer 12, zwei 11, der Rest wird 5, 3, vermutlich 4 und 2 Jahre alt. Es ist alles dabei, von reinrassig bis Mischling, von Züchter über Vermehrer bis Tierschutz.

    Zwei Halbbrüder haben eine definitiv vererbte Herzklappeninsuffizienz, einer davon hat eine Demenz und eine leichte Spondylose, ein anderer hatte einen winzig kleinen Mastzellentumor, den ich Dank meiner Vorsorge so frühzeitig entdeckt habe, das er problemlos entfernt werden konnte, eine weitere hat Spondylose und Arthrose.

    Alle neun laufen mit mir jeden Tag bis zu drei Stunden Gassi, gehen ab und zu wandern, und sind außer ihre Krankheiten fit und gesund.

    Nach deinem Prinzip müsste ich jetzt entweder behaupten, dass es meinen Hunden so gut geht, weil ich sie impfen lasse, ich gebe nexgard und Wurmkuren und füttere nach dem ABAM Prinzip, ich bade meine Hunde regelmäßig mit Hundeshampoo.

    Oder ich müsste sämtliche Gebrechen genau auf die gleichen Dinge schieben.

    Jeder macht doch das, was er für seine Hunde als richtig und wichtig und gut erachtet. Allerdings werde ich wohl nie verstehen, warum man in einigen Dingen so unbedingt im Mittelalter hängen bleiben möchte, gerade in Sachen Medizin. Warum wir keine Tollwut mehr in Deutschland haben? Weil Menschen es geschafft haben, einen Impfstoff zu entwickeln. Warum nur noch so wenig Hunde an staupe und leptospirose erkranken? Aus dem gleichen Grund.

    Warum so viele Hunde das Glück haben prasitenfrei leben zu können? Weil wir es ihnen ermöglichen können.

    Natürlich lasse ich Vorsorgeuntersuchungen machen, genauso wie ich selbst zur Vorsorge gehe. Viele Krebsarten kann man, wenn man sie früh genug entdeckt, entfernen oder behandeln, genauso wie viele andere Krankheiten oder Mängel.

    Da ich meine Hunde sehr liebe, bin ich sehr darauf bedacht, dass es ihnen gut geht.

    Grundsätzlich hast du natürlich recht, dass viele Umweltfaktoren sowohl für Menschen als auch für Hunde eine Rolle spielen. Es ist aber wichtig, zwischen Alltagsbelastungen und nachweislich gesundheitsgefährdenden Stoffen zu unterscheiden.

    Zum Thema krebserregende Stoffe: Ja, es gibt viele Substanzen, die als potenziell krebserregend gelten. Allerdings unterscheidet die Wissenschaft zwischen nachgewiesenen Karzinogenen (z. B. Tabakrauch, Asbest) und potenziell krebserregenden Stoffen, bei denen ein Risiko vermutet, aber nicht sicher nachgewiesen ist (z. B. bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln oder Chemikalien in Reinigungsmitteln).

    Was die Fütterung betrifft, gibt es durchaus Studien, die zeigen, dass bestimmte Futterbestandteile (z. B. stark verarbeitete Kohlenhydrate, Konservierungsstoffe oder Schimmelpilzgifte in minderwertigem Futter) langfristig gesundheitliche Risiken für Hunde bergen können. So hat beispielsweise eine Studie in The Veterinary Journal (Knapp et al., 2013) gezeigt, dass bestimmte Ernährungsweisen mit einem höheren Krebsrisiko bei Hunden assoziiert sein könnten.

    Aber: Das bedeutet nicht, dass jedes Futter per se krebserregend ist, sondern dass Qualität, Verarbeitung und Zusatzstoffe eine Rolle spielen. Auch die individuelle genetische Disposition eines Hundes kann einen erheblichen Einfluss darauf haben, ob eine Erkrankung ausbricht.

    Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird: Das Krebsrisiko bei Hunden und Menschen ist nicht direkt vergleichbar. Hunde haben einen viel schnelleren Stoffwechsel und eine kürzere Lebenserwartung als wir. Das bedeutet, dass sich gesundheitliche Folgen – sei es durch Ernährung, Umweltgifte oder andere Faktoren – oft schneller zeigen als bei uns Menschen.

    Außerdem gibt es große Unterschiede zwischen den Rassen. Einige Hunderassen haben genetisch bedingt ein höheres Risiko für bestimmte Krebsarten, unabhängig von Umweltfaktoren. Während beim Menschen z. B. Lungenkrebs stark mit Rauchen verknüpft ist, gibt es bei Hunden eher Zusammenhänge mit bestimmten Fütterungsweisen, Hormonen oder Rassedispositionen.

    Das heißt nicht, dass man seinen Hund in eine sterilisierte Blase packen muss, aber es macht eben einen Unterschied, ob ein Hund täglich stark verarbeitete Lebensmittel bekommt oder eine ausgewogene, hochwertige Ernährung. Auch bei uns Menschen wissen wir, dass gesunde Ernährung und ein aktiver Lebensstil das Krebsrisiko senken können – das gilt für Hunde genauso, nur eben mit etwas anderen Einflussfaktoren.

    In einem "normalen" Hundeleben führen wir Menschen dem Hund äußerlich in zwei Situationen "Dinge" zu, in den Körper.

    Das stimmt schon mal überhaupt nicht.

    Wir putzen mit Putzmittel, wir waschen mit Waschmittel, manche auch mit Weichspüler.

    Alle gekauften Körbchen und Decken sind in der Regel mit Plastik, chemisch gefärbt und gereinigt der Manufaktur. Jedes Spielzeug ist künstlich hergestellt mit künstlichen Fasern und mikroplastik.

    Sofern man keinen Glas oder keramiknapf nutzt, sind auch hier schädliche Stoffe, die aufgenommen werden.

    Sie laufen über straßen, auf denen Autos fahren, die Abgase produzieren, die wiederum in den Pfoten und auf dem Fell hängen bleiben und die vom Hund abgeleckt werden oder über die Haut aufgenommen werden.

    Ich bin Hundefriseurin und auch selbstständig

    Mal ne Frage: Wieviel Hunde pro Tag kann man schaffen? Ich meine nur so grob geschätzt, kommt ja immer drauf an was alles gemacht werden muß.

    Ich mache am Tag bis zu sieben Hunde, für die ich je eine Stunde brauche.

    Bei Hunden die einen größeren pflegebedarf haben oder eine besondere Frisur brauchen, brauche ich dementsprechend länger und mache natürlich dann weniger Hunde am Tag.

    Morgen ist doch Sonntag? 😅

    Korrekt - selbst und ständig hat sie nur gesagt. 🙈 sie ist wohl morgen da.

    Ich bin Hundefriseurin und auch selbstständig und finde das... Naja. Aber das muss sie wohl alleine entscheiden.

    Ansonsten kann man natürlich seinen Hund selbst frisieren, das ist nicht mal so eine große Kunst. Wichtig ist dem Hund die Basics beizubringen, egal ob er beim Hundefrisör oder selbst frisiert wird.

    Auf dem Tisch wird nicht rumgehampelt und nicht rumgezappelt (große Verletzungsgefahr, man arbeitet immerhin mit scharfen Gegenständen am Hund und ein Fall vom Tisch ist ebenfalls nicht ohne).

    Hund sollte sich überall problemlos anfassen lassen.

    Folgendes ist eher meine persönliche Erfahrung, das handhabt aber jeder anders.... Auf dem Tisch gibt es keine Leckerli und keine Ablenkung. Keine extra Hand, die den Hund festhält.

    Und ich würde empfehlen, die Abstände zwischen den Friseurterminen (auch hier, egal ob man es selber macht oder zum Profi geht) möglichst eng zu halten. Damit vermeidet man negative Erfahrungen, wenn sich doch mal ein Knötchen einschleicht und das Fell lässt sich deutlich einfacher pflegen.

    Vor dem scheren sollte der Hund gebadet, komplett trocken und filzfrei sein. Ich bevorzuge hier Natures Specialities und Hydra, beides sehr pflegende Marken, die dem Fell und der Haut gut tun und sie perfekt auf das scheren vorbereiten. Lass dich nicht von dem Preis abschrecken, das sind konzentrate.

    Gehe sorgfältig mit deinem Werkzeug, um, öle die Scheren und Scherköpfe und halte sie sauber. Investiere lieber einmal gutes Geld für anständige Materialien als immer wieder in Billigdreck.

    Routine ist Key.

    Aber wie die anderen schon erwähnt haben, warte ab welches Fell er bekommt. Das dauert noch ein paar Monate, bis sich das safe heraus kristallisiert.

    Und letzten Endes ist es immer sinnvoll, sich einmal einen kleinen Workshop zu gönnen. Auch wenn es den Hunden vollkommen egal ist, wie sie ausschauen, guckt man doch am liebsten einen hübsch frisierten Hund an.

    Und je sicherer du mit dem Werkzeug umgehen kannst, desto geringer ist die Verletzungsgefahr und dein Hund fühlt sich sicherer in deinen Händen.

    Mein Tierarzt macht tatsächlich so gut wie nie Verdachtsdiagnosen. Und deswegen schätze ich ihn ungemein.

    Es wird richtig untersucht, und wenn wir wissen, was es ist, wird behandelt.

    In der Kundschaft erlebe ich aber deutlich häufiger, wie Tierärzte aufs geradewohl Verdachtsdiagnosen stellen und Medikamente verschreiben oder noch schlimmer, keine Medikamente verschreiben, weil... Da ist ja nichts.

    Das macht mich wirklich wahnsinnig. Den Leuten spielt es aber in die Hände, weil kostet halt weniger.