Beiträge von Fuchshexchen

    Er ist halt wirklich so unglaublich brav die ganze Zeit.

    Abends flitzt er in seinen Kennel zum Schlafen, bevor ich den Keks überhaupt reinwerfen konnte. Jammert nicht, piepst nicht, morgens bekommt er immer eine extra Einheit, körperkontakt und kuscheln, was er sehr genießt.

    Im Salon darf er ja frei laufen, da gibt es ja nichts wo er hoch oder runterspringen könnte. Aber z.b am Wochenende oder abends muss er im Haushalt auch in der Kiste sitzen... Macht er wirklich klaglos. Und das seit sieben Wochen....

    Man merkt wirklich, wie sehr du alles richtig machen willst. Vielleicht lohnt sich deshalb ein Perspektivwechsel.

    Stell dir vor, jemand kommt JETZT zu dir, ohne Ankündigung, ohne Vorbereitung, setzt dich ins Auto und fährt mit dir in ein komplett anderes Land. Du kennst die Sprache nicht. Du kennst niemanden. Deine Familie und deine engsten Bezugspersonen sind von einer Sekunde auf die andere weg. Alles riecht anders, klingt anders, fühlt sich anders an.

    Würdest du in so einer Situation sofort entspannt schlafen? Die Nächte durchschlafen? Innerlich ruhig und ausgeglichen sein?

    Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich würdest du wach liegen, lauschen, grübeln, alles scannen. Dein Körper wäre angespannt, dein System auf Empfang.

    Und während du noch versuchst, dieses neue Leben überhaupt zu begreifen, kommt jemand mit einem Stapel Aufgaben. Erwartungen. „Das musst du jetzt lernen.“ „So sollst du dich verhalten.“ Kein Moment, in dem du einfach nur sicher sein darfst. Kein echtes Ankommen.

    Genau das passiert bei einem Welpen in den ersten Tagen.

    Seine komplette Welt ist weg. Mutter, Geschwister, vertraute Gerüche, vertraute Geräusche. Stattdessen eine neue Umgebung, neue Regeln, neue Menschen. Sein Nervensystem läuft auf Hochtouren, weil es versucht, Sicherheit zu finden.

    Und wenn man auf diese innere Aktivierung dann noch Auslastung und Trainingsansprüche draufpackt, wird es nicht ruhiger, sondern noch wacher. Noch mehr Reize. Noch mehr zu verarbeiten.

    Ich zum Beispiel bin jemand, der, wenn er nervös ist, an irgendetwas herumzupft. Ich zerreiße Blätter in kleine Stücke, spiele mit meinen Händen, brauche eine Beschäftigung, um Spannung abzubauen. Das ist Regulation.

    Bei Welpen ist das nicht anders. Nur benutzen sie dafür keine Hände, sondern ihre Zähne. Sie kauen, sie zerren, sie schnappen, sie werden unruhig. Nicht, weil sie „dominant“ sind oder dich ärgern wollen, sondern weil ihr Körper ein Ventil sucht.

    Ja, es gibt Welpen, die so einen Umzug scheinbar locker wegstecken, im neuen zu Hause ankommen und quasi sofort wegpennen. So wie es Menschen gibt, die in einem fremden Land sofort ankommen. Aber das ist nicht die Norm.

    Die meisten brauchen erst einmal Ruhe. Vorhersehbarkeit. Nähe. Das Gefühl, willkommen zu sein, ohne sofort funktionieren zu müssen. Und genau das hilft am Ende mehr als jeder Stapel an Aufgaben.

    Heute habe ich das go vom Tierarzt bekommen für die ersten kleinen Freilaufeinheiten draußen!! Natürlich ohne die anderen, und natürlich nicht, wenn er wie ein Irrer draußen rumspringt.

    Bett und Freilauf im Wohnzimmer bleiben aber vorerst noch gestrichen. Die eine Schraube ragt ein Mü zu sehr in die Ulna hinein. Das muss nichts schlechtes heißen. Bedeutet aber zumindest das die Heilung etwas länger dauern wird und das springen weiterhin verboten ist.

    Ich dödel hab eine Seite übersehen...

    Freies T4 (fT4 basal): 11,1 pmol/l

    Normwert: 7,7–47,6 pmol/l


    T4-Antikörper: fraglich


    T3-Antikörper: fraglich


    T3 gesamt: 52,0 ng/dl

    Normwert: 20–206 ng/dl


    Freies T3 (fT3 basal): 3,3 pmol/l

    Normwert: 2,5–7,8 pmol/l


    Thyreoglobulin-Autoantikörper (TgAA): 3,65 %

    Normwert: < 20 %

    TLI: 31,3 µg/l (Referenz 10,9–50) – im Normbereich

    Vitamin B12: 663 pg/ml (Referenz 300–800) – im Normbereich

    Folsäure: 13,1 ng/ml (Referenz 3,0–10,0) – erhöht

    Basal-Cortisol: 9,7 ng/ml (Referenz 5–65) – im Normbereich

    Fructosamin: 252 µmol/l (Referenz < 374) – im Normbereich

    DGGR-Lipase: 39,5 U/l (Referenz < 120) – im Normbereich

    CRP: 3,9 mg/l (Referenz < 15) – im Normbereich

    T4 basal: 1,8 µg/dl (Referenz 1,3–4,5) – unterer Normbereich

    TSH: 0,60 ng/ml (Referenz < 0,60) – grenzwertig an der oberen Referenzgrenze

    Die ersten Werte sind da. Beim Termin haben wir uns noch nicht für einen Cushing-Test entschieden, sondern wollten zunächst andere Ursachen ausschließen.

    TLI: 31,3 µg/l

    Vitamin B12: 663 pg/ml

    Folsäure: 13,1 ng/ml

    Basal-Cortisol: 9,7 ng/ml

    Fructosamin: 252 µmol/l

    DGGR-Lipase: 39,5 U/l

    CRP: 3,9 mg/l

    T4 basal: 1,8 µg/dl

    TSH: 0,60 ng/ml

    Da ich nach Muffins tot in ein ziemliches Loch gefallen bin, war für mich diesmal recht früh klar das Mozart nicht alleine bleiben würde. Als nach Muffins Tod auf einmal alle Routinen weggebrochen sind, der Alltag mit Hund, kein Gassi, nichts, hat mich das noch mal mehr runtergerissen.

    Dass es jetzt 10 geworden sind war so nicht geplant 🫣 aber genau richtig und ich würde es auch nicht anders haben wollen.

    Die Hunde müssen halt zueinander passen, bzb. Man selbst muss ich in der Lage fühlen Mehrhundehaltung zu leben, egal ob jetzt zwei, drei oder mehr. Kann man sich das nicht vorstellen, dann bringt es weder dem Hund noch einem selbst etwas