Beiträge von Fuchshexchen

    Hier geht es nicht darum, dass irgendwer etwas beweisen muss. Auffällig ist einfach die Kombination aus sehr niedrigem Preis, Sedierung und dem Verzicht auf Röntgen. Das ist fachlich ungewöhnlich.

    Bei Zahnbehandlungen beim Hund sitzen viele relevante Probleme unter dem Zahnfleisch oder an der Zahnwurzel. Ohne Röntgen lassen sich diese nicht beurteilen. In solchen Fällen wird zwangsläufig nur das sichtbare Symptom Zahnstein entfernt, während mögliche Ursachen unentdeckt bleiben.

    Auch eine kurze Sedierung ist kein trivialer Eingriff und erfordert eigentlich entsprechenden Aufwand und Absicherung. Dass all das in einem sehr niedrigen Preis abgebildet sein soll, wirft nachvollziehbar Fragen auf, ohne automatisch zu bedeuten, dass etwas „falsch“ gemacht wird.

    Unabhängig von der Praxis oder der behandelnden Person bleibt es fachlich so, dass wiederholte Zahnsteinentfernung ohne Diagnostik keine nachhaltige Zahngesundheit schafft, sondern lediglich eine kurzfristige optische Verbesserung.

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    Und Brot Nummer 2

    Diesmal mit Dinkelmehl, weil mein Weizenmehl fast leer war.

    Mit meinem einen bzw. Gleich zwei broten bin ich nun weit weg von Profi. Aber ich habe meinen Starter einfach nur morgens gefüttert und dann abends angefangen mit Teig mischen. Nach einer halben Stunde das Salz eingearbeitet und je zweimal nach einer weiteren halben Stunde gefaltet. Nach insgesamt zweieinhalb Stunden nach dem ansetzen vom Teig habe ich das ganze dann geformt, in das gärkörbchen und über Nacht in den Kühlschrank und jetzt wird gebacken.

    Für mich bleibt das Grundproblem, dass hier immer wieder nur ein Symptom behandelt wird. Zahnstein ist nicht die Ursache, sondern das Endprodukt von Belag. Entfernt man regelmäßig nur den Zahnstein, ohne an der täglichen Zahnpflege etwas zu ändern, entsteht er zwangsläufig immer wieder. Das ist ein Kreislauf.

    Wenn ein Hund offensichtlich regelmäßig Zahnstein entwickelt, dann ist das in erster Linie ein Hinweis darauf, dass Pflege notwendig ist und sehr wahrscheinlich auch darauf, dass irgendwo im Maul oder im Körper ein Problem besteht. Ob und was man daran sinnvoll verändern kann, lässt sich aber nicht dadurch beurteilen, dass man immer wieder nur das sichtbare Symptom entfernt. Dafür braucht es zumindest eine Diagnostik, und dazu gehört in der Regel auch Röntgen.

    Was mir dabei schwerfällt nachzuvollziehen, ist die Selbstverständlichkeit, mit der tägliche Pflege ausgeklammert wird. Kaum einer würde für sich selbst ernsthaft sagen, Pflege hätte man halt nicht durchgehalten und man lasse stattdessen regelmäßig „aufräumen“. Und selbst wenn man das für sich so handhaben würde, trägt man die Konsequenzen wenigstens selbst. Beim Hund ist das anders. Er ist vollständig davon abhängig, was wir für ihn tun oder eben nicht tun.

    Technisch ist eine sinnvolle Zahnreinigung ohne Narkose nicht möglich. Alles, was wirklich relevant ist, passiert unter dem Zahnfleisch. Genau dort sitzen Entzündungen, Parodontaltaschen und häufig auch die eigentlichen Schmerzursachen und dieses Arbeiten ist schmerzhaft und am wachen Hund nicht tierschutzgerecht durchführbar. Entsprechend bleibt jede Behandlung ohne Narkose zwangsläufig oberflächlich. Je mehr in diesem Feld geforscht wird, desto klarer wird, das Hunde scheinbar gerade in diesem Bereich kaum Schmerzen zeigen, obwohl quasi die Bude brennt. Was dagegen aber selbst ohne Forschung wirklich klar sein sollte, ist wie unglaublich wichtig ein gesundes und schmerzfreies Zahnmilieu für das komplette Wohlbefinden ist, sowohl psychisch gesehen als auch körperlich.

    Hinzu kommt der praktische Aspekt. Unabhängig davon, ob mit Handscaler oder Ultraschall gearbeitet wird: Als Laie arbeitet man ohne Röntgen, ohne vollständige Sicht und ohne beurteilen zu können, was man da eigentlich vor sich hat. Dabei werden Zahnoberflächen aufgeraut, das Zahnfleisch kann verletzt werden und es entstehen ideale Bedingungen dafür, dass sich Belag und Zahnstein noch schneller neu anlagern.

    Das ist die Platte! :klugscheisser: :sweet:

    Ich wünschte, ich könnte das behaupten 😅🫣


    Mein Tierarzt meinte, dass die Platte nicht zwingend wieder raus muss. Solange sie gut liegt, Abrakadabra damit schmerzfrei läuft und es keine Anzeichen gibt, dass sie stört oder Probleme macht, kann sie theoretisch auch drin bleiben.

    Nachdem bei Kalle seine Platte Krebs ausgeloest hat, kaeme hier jedes Metall raus, sofern machbar (bei Kalle war es nicht machbar, weil dafuer zuviel wieder zerstoert haette werden muessen). Nie wuerde ich nach der Sache mit Kalle Metall im Hund lassen (ausser halt es geht nicht anders).

    Danke für deinen erfahrungsbericht, auch wenn der nicht so schön Ist... Tut mir sehr sehr leid.

    Aber das hilft mir tatsächlich noch mehr in Richtung rausnehmen lassen zu gehen.

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    Mein erstes Brot 😍😍😍😍

    Weil mich wirklich ernsthaft interessiert, was da weggekratzt wird, wenn doch gar kein Zahnstein da ist. Also irgendwas muss doch da auf den Zähnen sein?? Wenn es lediglich Belag ist, könnte man den auch einfach mit einer Zahnbürste entfernen. Alles was darüber hinausgeht ist Zahnstein. Egal ob nur brauner Rand oder komplett brauner Zahn...

    Oder ob ernsthaft ein Tierarzt einen Hund in Narkose legt, um nicht vorhandenen Zahnstein zu entfernen.