Beiträge von Fuchshexchen

    Hundefriseur hier 🩷

    Bei einem Pudel ist Baden grundsätzlich kein Problem, solange man gute Shampoos verwendet und anschließend gründlich ausspült und trocknet. Das „zu häufiges Baden schadet der Haut“ stammt eher aus Zeiten sehr aggressiver Shampoos. Mit modernen Groomer-Produkten ist das anders.

    Gerade beim Pudel ist regelmäßiges Baden sogar sinnvoll, weil sauberes Fell weniger verfilzt und sich deutlich besser bürsten lässt. Wichtig ist danach immer Conditioner, damit das Haar geschmeidig bleibt.

    Für einen Zwergpudel im Wachstum ist alle 1–2 Wochen baden völlig in Ordnung. Viele Groomer baden sogar wöchentlich, wenn das Fell gepflegt aufgebaut werden soll, andere mindestens alle zwei bis vier Wochen.

    Zu deinem Shampoo:

    Die Inhaltsstoffe sind nicht dramatisch, aber auch nichts Besonderes. Es gibt deutlich bessere Produkte, die das Fell pflegen und beim Entfilzen helfen.

    Sehr gute Produkte wären z. B.:

    Nature’s Specialties

    Puppy Love Shampoo (sehr mild für junge Hunde)

    Plum Silky Shampoo (super für seidiges, leicht kämmbares Fell)

    Quicker Slicker Conditioner / Spray zum Bürsten

    Hydra (Pet Society)

    Hydra Moisturizing Shampoo

    Hydra Moisturizing Conditioner

    Hydra Dematting / Grooming Spray zum täglichen Bürsten

    Wichtiger als das Shampoo ist beim Pudel übrigens:

    regelmäßig kämmen + Conditioner + komplett trocken föhnen, sonst entstehen schnell Filzstellen.

    Es hat geklappt und es war so schön!!!!

    Zum Einschlafen ist er erst auf meinen Bauch gekrabbelt und wir haben gekuschelt, dann hat er sich in meinem Rücken zusammengerollt und sich die ganze Nacht nicht weg bewegt.

    Und heute morgen zurück auf meinen Bauch und seinen Kopf an meinen Hals gedrückt, dann haben wir das gemeine Deckenmonster gejagt und erlegt 😂

    Was hab ich das vermisst!!!

    Mittlerweile ist es tatsächlich nur noch das Rausspringen vom Bett, das überhaupt noch ein Thema ist. In den ersten Wochen ging es nicht nur ums Springen selbst, sondern um jede unkontrollierte Belastung, die in der frischen Heilungsphase einfach unnötig gewesen wäre. Das ist inzwischen zum Glück kein akutes Thema mehr.

    Jetzt bleibt im Grunde nur noch die Situation, dass er zum Beispiel nachts aufsteht, weil er trinken möchte, und dann vom Bett runtergeht. Das passiert nicht wild oder kopflos, aber es passiert eben. Tagsüber kann ich das gut steuern. Nachts, wenn ich schlafe, habe ich darauf keinen Einfluss.

    Deshalb werde ich den kleinen ungesicherten Bereich vor dem Bett jetzt noch einmal extra abpolstern. Einfach, damit ich ruhiger schlafen kann und nicht bei jedem Geräusch innerlich zusammenzucke. Es geht mir nicht darum, ihn ewig auszubremsen. Ich möchte einfach die letzten Meter der Heilung genauso sauber zu Ende bringen wie die ersten Wochen. Und wenn ich etwas mit wenig Aufwand sicherer machen kann, dann mache ich das.

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    Morgen sind es acht Wochen seit dem Unfall am 5.1. … und nein, diese Zeit ist definitiv nicht „wie im Flug“ vergangen. Mir wurde ja mehr als einmal versprochen, das geht ganz schnell vorbei, du wirst sehen, bald kannst du darüber lachen … sagen wir so: Ich warte noch auf diesen Moment, aber inzwischen kann ich zumindest ein kleines bisschen darüber schmunzeln.

    Abrakadabra wird mittlerweile überhaupt nicht mehr getragen. Er läuft seine kontrollierten Leinenrunden und genießt zwischendurch kurze Freilaufeinheiten, entweder ganz alleine oder mit der Seniorengruppe, während die Jungen selbstverständlich gesichert bleiben. Er ist so ein tüchtiger, tapferer kleiner Kerl und ich finde wirklich, dass er das alles ganz großartig gemacht hat.

    Hier ist in den letzten Tagen außerdem der Frühling ausgebrochen oder zumindest ein kleiner, sehr verheißungsvoller Vorgeschmack darauf … und ich genieße das unfassbar. Dieser Winter war psychisch wirklich eine der größten Herausforderungen für mich. Trotz Vitamin D und dem Versuch, therapeutisch gegenzusteuern, war die Kombination aus Dunkelheit, Kälte, Sorgen um meine Tiere, all den Verpflichtungen und auch der ein oder anderen finanziellen Herausforderung einfach hart. Umso mehr merke ich gerade, wie sehr mir Licht und milde Luft gefehlt haben.

    Wenn weiterhin alles stabil bleibt, könnten wir nächste Woche tatsächlich anfangen, dass er diesmal wirklich wieder im Bett schlafen darf. Die letzten Wochen habe ich mich ja von Woche zu Woche gehangelt, immer mit der Hoffnung, dass es nächste Woche ganz bestimmt so weit ist. Und jetzt, wo es tatsächlich realistisch wird, schlottern mir ein bisschen die Knie davor. Vielleicht können wir dann auch langsam und vorsichtig die Zeiten in der Kiste in der Wohnung reduzieren.

    Ich gestehe offen, dass ich davor großen Respekt habe. Nach all der Vorsicht sitzt die Angst tief, dass doch wieder etwas kaputtgehen könnte. Der Kopf weiß, dass wir Schritt für Schritt vorgehen … aber das Gefühl braucht manchmal einfach noch einen kleinen Moment länger.