Beiträge von Fuchshexchen

    Tatsächlich ist mir noch nie ein ernsthafter Affe-Mensch Vergleich untergekommen. Weder bei Eltern noch sonstwo hat jemand schon Mal argumentiert "Affen Duschen aber auch nicht" oder "Affen essen xy, also esse ich auch xy" oder "Affen schneiden sich auch nicht die Nägel"

    Das lernt ein Hund in der Regel von dem Moment, in dem er geboren wird.

    Er kann das größte Arschkeksi des Wurfes sein... Kaum ein Züchter/Vermehrer wird zulassen, das der Welpe verstoßen oder getötet wird oder verhungert. Sonst würden wohl die Hälfte aller Terrier und Maliwelpen nicht überleben 🤣

    Denen hat wohl dann keiner was von den ganzen ausgesetzten und eingeschläferten Hunden erzählt :ka:

    Wie oft kommt das heute hier noch vor?

    Und was bedeutet das für diese "Linie", wenn konsequent immer die Arsch-Kekse aussortiert werden und immer nur die netten, devoten weiter gezüchtet werden?

    glaube auch, dass man da viel von lernen kann, wenn man es sinnvoll macht.

    Hast du ein Beispiel für mich?

    Ich hatte eigentlich den Eindruck, der Trend hat sich in den letzten Jahren verflüchtigt bzw wird die Diskussion vielleicht nur noch in Bubbles geführt, denen ich nicht folge.

    Im Alltag begegnet mir dieser Vergleich bspw nie. Also, wirklich nie.

    Ich stolpere immer noch regelmässig über solche Sätze.

    Natürlich vor allen Dingen im Bereich hundepflege, das ist einfach mein Thema, aber auch im Bereich Futter. Gerade bei den barfern.

    Aber letztens viel der Satz auch in einer Diskussion um das Thema alleine bleiben... Wölfe müssen nämlich nie alleine bleiben, dementsprechend ist es auch unnatürlich für den Hund...

    Hunde sind Hunde... Die haben Futter, wann immer sie es brauchen, jemanden, der sie schützt und leitet, sie haben es warm und gemütlich. Da ist Unverträglichkeit einfach ein Luxus, den Hund sich leisten kann, weil es einfach nie lebensbedrohliche Konsequenzen geben wird. Selbst wenn sich zwei Hunde bis aufs Blut zerbeißen... Haben sie am Ende trotzdem immer noch ein geschütztes Körbchen zum Schlafen und einen vollen Napf.

    Das ist aber sehr vermenschlicht gedacht. Das weiß der Hund doch nicht. Der macht doch keine Pro-Contra-Liste, welche Folgen es hat oder nicht hat, den Neuankömmling oder Mitbewohner in Grund und Boden zu stapfen (mal davon ab kann er nicht wissen, dass er Körbchen und Co behält in so einer Situation...)

    Das lernt ein Hund in der Regel von dem Moment, in dem er geboren wird.

    Er kann das größte Arschkeksi des Wurfes sein... Kaum ein Züchter/Vermehrer wird zulassen, das der Welpe verstoßen oder getötet wird oder verhungert. Sonst würden wohl die Hälfte aller Terrier und Maliwelpen nicht überleben 🤣

    Man hört es überall und zu jedem Thema.. egal ob

    Futter - "der Wolf frisst aber xy! Hunde müssen also auch..."

    Pflege - "Wölfe baden auch nicht!"

    Erziehung - "ein Wolf ist auch nicht zimperlich...!"

    Oder Verhalten - "im Wolfsrudel machen die das aber so und so..."

    Ich gestehe, ich halte so gut wie nichts von diesen Vergleichen, Wolfshybriden Mal außen vor.

    Hunde sind Hunde. Schon seit ewigen Zeiten. Kulturfolger, die durch und durch angepasst sind.

    Wölfe sind schon immer Wölfe. Sicherlich dem Menschen immer noch enger verbunden wie so manch anderes Wildtier, aber trotzdem... Ein Wolfleben wird sich immer komplett von einem Hundeleben unterscheiden.

    Trotzdem scheint es so, als würde der Wolfsvergleich nie verschwinden. Wie kommt das?

    Das liegt aber auch einfach daran, das Hunde nun mal keine Wölfe sind und der Vergleich dahingehend keinen Sinn macht.

    Ein Wolfsrudel ist eine in sich geschlossene Gemeinschaft, die darauf angewiesen ist, das Strukturen funktionieren und jeder seinen Platz kennt. Anders überleben sie einfach nicht. Wer ständig Stress macht, wird ausgestoßen oder getötet. Wenn ein Rudel jeden Tag damit beschäftigt ist, Rangordnung zu klären und sich dabei noch verletzen, haben sie nicht mehr genug Energie zum Jagen.

    Hunde sind Hunde... Die haben Futter, wann immer sie es brauchen, jemanden, der sie schützt und leitet, sie haben es warm und gemütlich. Da ist Unverträglichkeit einfach ein Luxus, den Hund sich leisten kann, weil es einfach nie lebensbedrohliche Konsequenzen geben wird. Selbst wenn sich zwei Hunde bis aufs Blut zerbeißen... Haben sie am Ende trotzdem immer noch ein geschütztes Körbchen zum Schlafen und einen vollen Napf.

    Kommt auf die Situation an.

    Entweder kurz drauf einsteigen und ein wildes Spiel starten (nicht mit dem Pulli, sondern einem Ersatz... Ein Stück Küchenrolle, ein Spieli, meine Hände, ein Stück Karton) und dann gemeinsam wieder runter fahren

    Oder

    Tacheles reden und kurz laut werden. Da das recht selten passiert, zieht das fast immer.

    Aber meistens entscheide ich mich für Ersteres.