Beiträge von Fuchshexchen

    dauerhaft trennen wäre hier ein Grund für eine Hundeabgabe

    Hier auch, definitiv. Das war auch mit allen egal ob tierschutzverein oder Züchter von vornherein so vereinbart. Sollte der als letztes zugezogene Grund oder Ursache für Stress in der Gruppe sein, muss er wieder gehen.

    Und diesen Zeitraum habe ich mir auch jedes Mal sehr eng gesteckt. Da hätte ich nicht Wochen gewartet, sondern das sehr zeitnah entschieden. Ich möchte, dass ich in meiner Familie alle wohl und willkommen fühlen. Immer.

    Welches Szenario soll das denn bitte sein, wo man unbedingt zwangsweise mit zehn Hunden einzeln gehen muss?

    Also selbst jetzt, wo ich Hunde mit verschiedenen gesundheitlichen Bedürfnissen habe, finden sich problemlos Gruppen zusammen, die gemeinsam gehen können.

    Und einzelne tricksen klappt hier ehrlich gesagt super. Ich wusste ja nicht mal wie ich nicht einzeln tricksen sollte.

    Und jetzt sag mir nicht, dass jeder Hund jeden Tag unbedingt Tricks machen und lernen muss...

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    Hier sieht das halt so aus 🥹 in den verschiedensten Kombinationen. Und immer wenn ich nicht damit rechne und ich dann stehen bleiben muss und mir das Herz ganz dolle bumpert, weil mich das so glücklich macht

    Heute Morgen haben wir uns dann vor die Tür getraut. Ich mit meinen Spikes, die man sich unter die Schuhe klemmen kann, die ich wirklich liebe, und Abrakadabra durfte dann auch ein bisschen durch den Schnee stapfen.

    Er durfte ganz viel schnuppern und markieren, nicht wirklich lange, insgesamt vermutlich keine fünf Minuten, aber es hat ihm unheimlich gut getan. Er ist richtig aufgeblüht, hat die ganze Zeit vor sich hingewedelt und sich sichtbar gefreut.

    Das war wirklich schön.

    Ich heute also die Tierärzte in der Umgebung abtelefoniert. Die meisten hatten kein Galliprant da und der Arzt, der es da hatte, der wollte es nicht raus geben ohne den Hund zu untersuchen.

    Ich hatte am Freitag ein ähnliches Problem. Mit Antibiotika welches ich bzw. Abrakadabra dringend benötigt habe.

    Es ist wohl so, dass ist gesetzlich festgelegt ist, dass die Medikamente nur dann rausgegeben dürfen, wenn der Hund beim Tierarzt bekannt ist und sie tatsächlich Kopf und Kragen riskieren wenn sie es doch so rausgeben. Bei uns hat es dann zum Glück noch hingehauen, aber wenn nicht, hätte ich auch blöd da gestanden.

    Der Hund mit dem gebrochenen Bein ist jetzt also Realität… frisch operiert mit Platte, Schrauben und vor allem strikter Schonung, was bedeutet viel tragen, 90% des Tages Kennel... genau das Szenario, bei dem hier immer mal wieder angedeutet wird, dass es "sieeeehsteee!!!" mit vielen Hunden dann eben „irgendwann nicht mehr geht ☝🏼☝🏼☝🏼“.

    Ja, natürlich ist das herausfordernd, psychisch wie organisatorisch und an manchen Tagen auch einfach anstrengend, und das habe ich nie bestritten. Hier leben mehrere Senioren mit ihren ganz normalen Altersbaustellen… schwere und leichtere Spondylosen, Arthrose, Demenz, all das, was bei alten Hunden eben dazugehört, inklusive nötigen Physiübungen und co, und jetzt zusätzlich dieser eine Hund, der im Moment besonders viel Management braucht.

    Es gab exakt zwei Tage, an denen hier wirklich für alle nichts passiert ist. Am ersten, weil der Bruch nur geschient, aber noch nicht operiert war, und ich absolut nichts riskieren wollte UND ich psychisch wirklich wirklich down war. Am zweiten, gestern, wegen massivem Glatteis, miserabler Straßenverhältnisse und ganzer Gassen, die spiegelglatt waren, sodass es für alle nur kurz um die Ecke zum Lösen ging und sonst nichts. (Weil ja nicht nur die Hunde, sondern auch ich am rutschen waren, habe ich die Gruppe aufgeteilt und muss sagen, dass ich es echt langweilig finde mit nur vier oder fünf Hunden zu laufen 😅)

    Ansonsten läuft es. Nicht schön, nicht einfach und ganz sicher nicht so wie sonst… aber halt genau so, wie ich es mir für einen solchen Notfall immer vorgestellt habe. Gassi angepasst, Abläufe entschleunigt, Management hochgefahren. Der Wagen fällt im Moment wetterbedingt weg, was es nicht einfacher macht, aber auch das ist einkalkuliert.

    Auch direkt nach dem Unfall hat alles so funktioniert, wie ich es für solche Notfälle geplant hatte.


    Was mich tatsächlich besonders beschäftigt hat, war eine Warnung meines Tierarztes: dass Hunde, die in einem engen Familienverband leben, einen verletzten Hund ausgrenzen, mobben oder im schlimmsten Fall sogar angreifen können. Ich habe dazu recherchiert, und leider ist das gar kein seltenes Phänomen, auch hier im Forum gab es wohl schon entsprechende Geschichten.

    Bei uns passiert das Gegenteil. Es wird Rücksicht genommen, Abstand gehalten, einige liegen ganz bewusst nah beim Kennel, und draußen wird aufgepasst, dass niemand ihn anrempelt oder hektisch wird. Diese stille, selbstverständliche Fürsorge zu sehen, macht mich ehrlich gesagt sehr glücklich.

    Uns liegen noch ein paar laaaange Wochen vor uns.... Aber ich muss einige hier dann doch enttäuschen: es geht. Weil es vorbereitet ist und weil Pläne da waren und sind.