Beiträge von GilianCo

    Bei Pferden bin ich übrigens komplett gegen Wettbewerbe UND ganz normales Freizeitreiten.

    . Auf Pferderücken zu sitzen und die Kutsche ziehen zu lassen erscheint mir grotesk.

    Auch da würd ich sagen - wenn ich mich auf den Turnieren, insbesondere den internationalen Wettbewerben so umschaue, so ist das etwas, was ich schon länger nicht mehr besuche oder mir ansehe, weil ich nicht ertragen kann, was da teilweise mit den Tieren gemacht wird. Dass es dazu immer noch keinen Konsens gibt, der einfach nur tierschutzkonform ist, werde ich in diesem Leben nicht mehr verstehen (würde bei anderen Tieren für mich allerdings genauso gelten).

    Was das generelle Reiten angeht - es gibt tatsächlich nicht wenige Pferde, die daran Freude haben. Die man ihnen auch tatsächlich anmerkt. Ergo ist das für mich ebenso paradox - warum darf kein Reiter mehr auf mein Pferd, obwohl er Freude daran hat, weil jemand es grotesk findet? Ich kenne einige Pferde, die ohne "Reiten" komplett unausgelastet und unzufrieden sind. Das ist meiner jetzt nicht - aber auch die gibt es, und ich glaube auch nicht, dass sie tatsächlich die Ausnahme darstellen.

    Für mich umfasst das diverse Bereiche. Angefangen bei Hunden, die angeblich bei angemessener Beschäftigung zu sehr aufdrehen und dann einfach gar nichts mehr machen dürfen. Oder sensible, reizempfindliche Hunde, die dazu genötigt werden, Kleinkinder zu ertragen. Es gibt so viele Beispiele...

    Ok ,dann entschuldige, das hatte ich dann tatsächlich einfach etwas anders verstanden, entschuldige. Ich war gedanklich wohl mehr bei Arbeitshunden, die als Arbeitshunde gehalten werden und deswegen quasi funktionieren müssen.

    Und hier hat ja jeder die Möglichkeit ein solches Verhalten schlicht nicht zu dulden. Ja, es gibt immer mal Gestalten die unfair trainieren. Und ganz viele Vereine die sowas nicht dulden und solche Leute vom Platz holen.

    Genau, ist bei mir in der Trainingsgruppe beispielsweise auch so, da ist nun gerade eine Teilnehmerin mit ihrem Malinois rausgeflogen (es wurde ihr nahegelegt, zu gehen, könnte man auch sagen), weil sie immer sehr harsch mit dem Hund im Training umspringt. Finde ich im Grunde auch gut so, auch wenn ich die Besitzerin im Grunde mochte. Aber ich bin da bei meiner Trainerin, die sagt, es ist definitivv nicht ihre Methode, wie sie mit ihrem Hund arbeitet, also macht es für sie keinen SInn, wenn sie IHRE Ansätze nicht umsetzt, und die Trainerin deren Vorgehen nicht gutheißen kann.

    Die wenigsten Arbeitsrassen-Besitzer, die mir im Alltag oder in der Hundeschule begegnen, gehen aus meiner Sicht gut mit ihren Hunden um.

    Finde ich eine sehr pauschale und kritische Aussage, das erlebe ich durchaus nicht so. Im Gegenteil, ich kenne durchaus viele, wo mir eher die Konsequenz fehlt, und ich mich ärgere, WEIL sie durch die fehlende Konsequenz nicht zum Ziel kommen.... und nicht, weil sie mit harten Methoden arbeiten....

    Und woher kommt das? Weil auch der Begleithundebereich einen Wettbewerb draus macht wer besser ausbilden kann. Nur dass es dort keine offzielle Preisverleihung gibt.

    Manchmal ja schon, wobei ich das im positiven Sinne meine. Ich habe ja (im Teckelklub, daher nicht BH anerkannt) mit meinem Hund kürzlich noch eine Prüfung absolviert (ok, im Mai.... aber egal). Wir waren drei HF, und alle drei haben die Aufgaben gut absolviert. Am Ende wurde dann auch der Tagessieger bestimmt - und ich habe den einzigen Teckel aus der Prüfungsgruppe als Tagessieger gesehen, weil der tatsächlich, obwohl noch sehr jung, sehr gut "funktioniert". Ich habe im Training wenig von ihm wirklich gesehen, daher wußte ich nur, dass er vier Wochen vor der erweiterten Begleithundeprüfung schon die "normale" Begleithundeprüfung abgelegt hat. Fand ich für das Alter des Hundes beeindruckend, und daher war ich auch sicher, dass ER den Tagessieger stellen würde.

    Im Großen und ganzen hat er die Prüfung sehr gut absolviert, wie eben alle Hunde in der Prüfung. Am Ende ist Pelle allerdings nicht Tagessieger geworden - und der Grund dafür war, dass der Teckel beim auslesen des Chips den Richter angeknurrt hat. DAS war halt für den Richter ein NoGo (was ich nachvollziehbar finde).

    Die Fraktion die richtig unfair wird tut es eher aus Frust weils nicht so klappt wie sie das wollen und der Erfolg dabei geht gegen null. Die sind im Alltag aber genauso, solche Leute muss man dann in ihre Schranken weisen.

    Definitiv. Das war auch bei der HF aus unserer Trainingsgruppe der Fall. Die Hündin war so elektrisch, dass sie regelmäßig die Hindernisse abgebaut hat, weil sie vor lauter Eifer zu flach gesprungen ist. Und die "Korrektur" erfolgte dann teilweise (nach meinem Eindruck) eben aus Frust, denn sie KONNTE es fehlerfrei, war aber einfach so elektrisch, dass es genau daran immer wieder scheiterte....

    Das finde ich jetzt interessant, da zeitweise überall behauptet wurde, dass insbesondere der "Schutzdienst"-Teil dieses Sports zeitweise so beschrieben wurde, dass alle Hunde dort nur spielen. Es wurde ziemlich weit verbreitet, dass Hunde das als reines Spiel ansehen würden und, dass man auch so arbeite.

    Finde ich auch befremdlich. Ich war ja mit Pepper aus Spaß im vorigen Jahr bei zwei Hunderennen. Beim ersten (Schäferhundverein) waren einige Schäferhunde, die am Ende der Rennstrecke mit "in den Arm beißen" (Schutzanzug) belohnt wurden. Im zweiten Verein war das ausdrücklich nicht erwünscht.

    Lilith, ich sehe durchaus, was das Problem ist. Wir tragen es halt so ein, weil wir nur diese zwei Felder haben. Ich habe damit auch noch keinen Stress gehabt - ich weiß, andere Erfahrungen mögen anders sein. Und nein, ich bin eigentlich auch eher dafür, dass man zwar impft, aber eben das, was nötig ist.

    Will man das noch weiter trennen, wird es im Zweifel dann irgendwann für sonstige Impfungen nur noch die Möglichkeit geben, das auch getrennt einzutragen, also erste Seite von mir aus SHP, zweite Seite dann PI/L4. Macht es zwar nicht übersichtlicher, aber wäre in meinen Augen, wenn es so essenziell sein sollte, dass wirklich jemand sagt, dass die Impfung nach einem Jahr als "nicht mehr gilt" geführt wird, "nur" weil da nicht zwei Daten in einem Fach stehen, was eben eigentlich nur für ein Datum vorgesehen ist....

    Früher wurde ja gefühlt alles jährlich geimpft.

    Das ist zumindest der Vorteil, dass wir tatsächlich entweder eine Kombi mit "allem" oder PI/L4 impfen. Auch wenn es manche aufregen mag, dann ist eben die Eintragung einer Gültigkeit von einem Jahr grundsätzlich erst mal korrekt.

    Wenn in D das Design angepasst wird.... sehr viele EU Pässe sind so "aufgebaut", dass das Feld für den Stempel schon extrem viel zu klein ist für den Durchschnitts-Stempel... ich glaube nicht daran, dass sie da mehr Felder hinbekommen. (und so sind ja, trotz Beschriftung der einzelnen Fächer, schon viele überfordert, den Impfpass zu lesen.... (also, von den Besitzern....)

    Für Grenzübergänge mag das sein, bei Veranstaltungen/HuTas etc. braucht man meist aber auch eine gültige SHP und da gibt es dann gerne Diskussionen, wenn da dann nur 1 Jahr als Gültigkeit für die Kombiimpfung eingetragen ist. Da zählt nämlich was im Impfpass steht und nicht das auf dem Beipackzettel.

    Von daher finde ich die Lösung mit den 2 Datumseinträgen für Pi/SHP am praktikabelsten, sonst müsste ich ja jedes Jahr die Kombi geben um einen gültigen Eintrag zu haben.

    Habe ich tatsächlich noch nie Probleme mit gehabt. Und bei einem korrekt geimpften Hund finde ich die Diskussion auch im Grunde hinfällig, da im Pass nun mal nicht zwei Daten für die Impfungen und Gültigkeiten vorgesehen sind. Ich finde gerade die Angaben nur für die Eintragung der Tollwutimpfung - aber es sind nun mal nicht drei oder vier Felder im Pass, und daher würde ich jetzt auch nicht so eintragen wollen. Nachdem ich schon Leute hatte, die nach der Impfung an der Grenze schon Probleme bekommen haben, weil das Datum mit Punkten zwischen den Zahlen und nicht Schrägstrichen erfolgt war, würde ich mich tatsächlich nicht mehr trauen, da einfach zwei Daten reinzuschreiben, wenn das Feld für nur ein Datum vorgesehen ist.

    Es gibt die WSAVA-Vaccination-guidelines. 2024 wurde ein neues Dokument veröffentlicht. Ob das die Tierärzte wissen und überhaupt lesen, keine Ahnung.

    Ich kann jetzt für unsere Praxis sagen, dass wir uns da an der StikoVet orientieren. Die werden ja auch regelmäßig überarbeitet, und die aktuellsten sind von 2025.

    Ist mir ja bei SHP wurscht was im Pass steht, ich finds aber echt krass das sich da so komplett über die Herstellerangaben weggesetzt wird!

    Darf ich noch mal fragen, nur für mein eigenes Verständnis - das war einfach die "normale" Impfung, nicht irgendeine neue Impfung? Und da wolltest Du halt einfach nur SHP impfen, und nicht mehr? (vielleicht stehe auch ich gerade auf dem Schlauch, wenn ich das jetzt richtig interpretiere, kann ich Deine Empörung aber durchaus nachvollziehen).

    . Wenn dann auch noch der Hersteller sagt wir garantieren 3 Jahre, warum wird dann wie bei Stilles Wasser nur für 1 Jahr eingetragen? Obwohl, darum packen die da wohl den Zwingerhusten noch mit rein, das muß ja jährlich, ein Schelm und so... Lepto ist doch auch getrennt!

    Ich kann auch da nur für mich sprechen - wir impfen Hunde jedes Jahr. Nicht jedes Jahr mit ALLEM, was da ist (weil das auch nirgendwo mehr empfohlen wird, und das sehe ich auch in den Impfpässen zum Glück tatsächlich selten), und deswegen tragen wir die Impfung dann auch erst mal für ein Jahr ein - weil ich schon zu häufig erlebt habe, dass "ansonsten" halt vergessen wird, Parainfluenza / Lepto überhaupt noch zu impfen, weil ja "drei Jahre" im Pass steht. Gerade, weil für Grenzübergänge etc. am Ende nur Tollwut relevant ist, und die Frage, IST alles korrekt im Impfpass vorhanden. (wir haben tatsächlich, weil wir es im Zweifel einzig für Grundimmunisierungen bräuchten, und dann der Impfstoff im Zweifel auch abläuft, den einzelnen "ohne" PI / L4 auch nicht. (und Eintragungen, wo in einem Datumsfeld dann zwei Daten stehen, was auch einige Tierärzte machen, finde ich jetzt noch weniger übersichtlich...)

    Ich habe gestern mal meinen Hund sehr bewundernd angeschaut.

    Es gibt im täglichen Leben bei uns Regeln. Eine davon ist, dass er immer erst Straßen überquert, wenn ich es ihm sage. (natürlich immer nur kleine Straßen, an großen Straßen ist er immer an der Leine, aber wir wohnen hier etwas außerhalb, daher ist das bei uns gut möglich).

    Gestern gingen wir zum Auto - er sieht eine Katze, flitzt los, ich rufe ein "ey" hinterher - und als ich 30 sec später aus dem Seitenweg, aus dem wir kamen, auf den Fußweg komme, sehe ich meinen aufgeregten Hund am Kantstein stehen. Auf der anderen Straßenseite die Katze. Also, er tut Katzen nichts - aber hinterher rennen tut er leider manchmal. Dass er aber dieses mal einfach stehen geblieben ist, weil er ja nicht auf die Straße darf - fand ich großartig. Gab ein fettes Lob von mir.... und her hat dennoch die Katze im Blick behalten, bis wir im Auto saßen *g*