Und hier hat ja jeder die Möglichkeit ein solches Verhalten schlicht nicht zu dulden. Ja, es gibt immer mal Gestalten die unfair trainieren. Und ganz viele Vereine die sowas nicht dulden und solche Leute vom Platz holen.
Genau, ist bei mir in der Trainingsgruppe beispielsweise auch so, da ist nun gerade eine Teilnehmerin mit ihrem Malinois rausgeflogen (es wurde ihr nahegelegt, zu gehen, könnte man auch sagen), weil sie immer sehr harsch mit dem Hund im Training umspringt. Finde ich im Grunde auch gut so, auch wenn ich die Besitzerin im Grunde mochte. Aber ich bin da bei meiner Trainerin, die sagt, es ist definitivv nicht ihre Methode, wie sie mit ihrem Hund arbeitet, also macht es für sie keinen SInn, wenn sie IHRE Ansätze nicht umsetzt, und die Trainerin deren Vorgehen nicht gutheißen kann.
Die wenigsten Arbeitsrassen-Besitzer, die mir im Alltag oder in der Hundeschule begegnen, gehen aus meiner Sicht gut mit ihren Hunden um.
Finde ich eine sehr pauschale und kritische Aussage, das erlebe ich durchaus nicht so. Im Gegenteil, ich kenne durchaus viele, wo mir eher die Konsequenz fehlt, und ich mich ärgere, WEIL sie durch die fehlende Konsequenz nicht zum Ziel kommen.... und nicht, weil sie mit harten Methoden arbeiten....
Und woher kommt das? Weil auch der Begleithundebereich einen Wettbewerb draus macht wer besser ausbilden kann. Nur dass es dort keine offzielle Preisverleihung gibt.
Manchmal ja schon, wobei ich das im positiven Sinne meine. Ich habe ja (im Teckelklub, daher nicht BH anerkannt) mit meinem Hund kürzlich noch eine Prüfung absolviert (ok, im Mai.... aber egal). Wir waren drei HF, und alle drei haben die Aufgaben gut absolviert. Am Ende wurde dann auch der Tagessieger bestimmt - und ich habe den einzigen Teckel aus der Prüfungsgruppe als Tagessieger gesehen, weil der tatsächlich, obwohl noch sehr jung, sehr gut "funktioniert". Ich habe im Training wenig von ihm wirklich gesehen, daher wußte ich nur, dass er vier Wochen vor der erweiterten Begleithundeprüfung schon die "normale" Begleithundeprüfung abgelegt hat. Fand ich für das Alter des Hundes beeindruckend, und daher war ich auch sicher, dass ER den Tagessieger stellen würde.
Im Großen und ganzen hat er die Prüfung sehr gut absolviert, wie eben alle Hunde in der Prüfung. Am Ende ist Pelle allerdings nicht Tagessieger geworden - und der Grund dafür war, dass der Teckel beim auslesen des Chips den Richter angeknurrt hat. DAS war halt für den Richter ein NoGo (was ich nachvollziehbar finde).
Die Fraktion die richtig unfair wird tut es eher aus Frust weils nicht so klappt wie sie das wollen und der Erfolg dabei geht gegen null. Die sind im Alltag aber genauso, solche Leute muss man dann in ihre Schranken weisen.
Definitiv. Das war auch bei der HF aus unserer Trainingsgruppe der Fall. Die Hündin war so elektrisch, dass sie regelmäßig die Hindernisse abgebaut hat, weil sie vor lauter Eifer zu flach gesprungen ist. Und die "Korrektur" erfolgte dann teilweise (nach meinem Eindruck) eben aus Frust, denn sie KONNTE es fehlerfrei, war aber einfach so elektrisch, dass es genau daran immer wieder scheiterte....
Das finde ich jetzt interessant, da zeitweise überall behauptet wurde, dass insbesondere der "Schutzdienst"-Teil dieses Sports zeitweise so beschrieben wurde, dass alle Hunde dort nur spielen. Es wurde ziemlich weit verbreitet, dass Hunde das als reines Spiel ansehen würden und, dass man auch so arbeite.
Finde ich auch befremdlich. Ich war ja mit Pepper aus Spaß im vorigen Jahr bei zwei Hunderennen. Beim ersten (Schäferhundverein) waren einige Schäferhunde, die am Ende der Rennstrecke mit "in den Arm beißen" (Schutzanzug) belohnt wurden. Im zweiten Verein war das ausdrücklich nicht erwünscht.