Beiträge von GilianCo

    Es gibt auch andere Behandlungsmethoden, die einem aber in einer Klinik nicht mitgeteilt werden, weil dort der Hauptaugenmerk auf Gewinn ausgerichtet ist (verständlich, wenn die ganze Maschinerie am Laufen gehalten werden muss). Da wird dann auch gerne mal Druck ausgeübt, ohne ehrlich mitzuteilen, daß auch das, was man selbst empfiehlt, nicht risikofrei ist oder daß es günstigere Möglichkeiten gibt.

    Dass ein Tier mehrfach an derselben Sache operiert wird, und die Klinik damit "vor allem Geld verdienen" möchte - dürfte aber nicht der Regelfall sein, der die Ausnahmen sucht, sondern eher das Gegenteil. Klar, gerade Kliniken, die mittlerweile häufig zu Ketten gehören, sind selbstverständlich am Gewinn "interessiert" - deswegen wird dort aber dennoch nicht automatisch empfohlen, was am teuersten ist, sondern das, was am erfolgversprechendsten ist am Ende. Viele zufriedene Besitzer machen am Ende eine gute Mund zu Mund Propaganda, und das führt zu neuen Kunden. Genau daran scheitert diese genannte Theorie dann nämlich kläglich. Nicht immer, wenn ein einzelner besonders "teuer" dabei ist, ist das positiv für denjenigen, der daran verdient. Selbst wenn man das "nur" betriebswirtschaftlich sehen würde, hätte das nen Haken, und würde nicht passen....

    Die Vorlaufzeit der Tierklinik ist recht ordentlich, als Notfall galt es nicht daher waren am Ende trotzdem die zwei Wochen voll aber zumindest nur bis wir dort Vorstellig werden konnten und nicht bis wir dort erst den Termin vereinbarten der dann auch noch über eine Woche Wartezeit bedeutet.

    Natürlich nicht. Mit "Notfällen" sind in der Regel Notfälle gemeint, wo der Hund akut so schwer erkrankt, dass es schnellstmöglich versorgt werden muß, im Zweifel lebensbedrohend. Akut ist Euer Problem ja aktuell nicht, sondern schon bei verschiedenen Tierärzten "anbehandelt", wenn auch noch nicht sauber diagnostiziert worden.

    "Notfall" würde ansonsten sicherlich auch bedeuten, dass sie das auch zusätzlich berechnen, was bei Deiner finanziellen Situation ggf. auch schwierig zu nennen ist.

    Ich suche keinen Streit oder so ich hatte Hoffnung hier von anderen aus deren Erfahrungen für mich selbst eine bessere Einschätzung der Sache bekommen zu können, weil ich bei unserer neuen Tierärztin kein gutes Bauchgefühl hatte. Das kann mir keiner Absprechen, ich darf unsere neue Tierärztin auch nicht gut finden aber werde deswegen nicht während einer Behandlung gleich grundlos woanders hinrennen oder dort die Bewertung in Frage stellen, das habe ich lediglich hier gemacht um zu validieren ob ich die Frau bloß nicht mag oder hier wirklich fehlende Fachkompetenz oder Erfahrung der Tierärztin zu befürchten ist denn die ist Blutjung und hat die Praxis wahrscheinlich recht unerwartet übernommen als ihre Mutter recht unerwartet verstorben ist und da kann man schon mal an seine Grenzen kommen.

    Am Ende mußt Du auch unabhängig von dem Kniebandproblem für Dich entscheiden. Wenn Du ihr nicht vertraust, finde ich es schwierig, dort weiter hinzugehen. Wenn Du es noch mal versuchen willst, dann frag ihr halt ein Loch in den Bauch, wenn Du das nächste mal da bist, und Fragen hast.

    Ansonsten kann jeder Tierarzt nur das diagnostizieren, was in dem Moment akut vorhanden ist. Wenn also die sehr deutliche Lahmheit zum Zeitpunkt der Untersuchung noch gar nicht vorhanden war, finde ich es schwierig, der Tierärztin genau das vorzuwerfen.

    In der Tiermedizin gibt es die Haltung, dass der Haustierarzt einfach alles macht. Inzwischen erlebt das einen Wandel und viele Haustierärzte ändern sich da auch und verweisen weiter, wie es in der Humanmedizin auch ist.

    Ist bei uns tatsächlich auch gang und gäbe. Natürlich behandeln wir grundsätzlich auch Lahmheiten, aber wenn beispielsweise der Verdacht eines Kreuzbandrisses besteht, oder ein anderes Problem (kürzlich einen Patienten mit einem Problem am Ellenbogen gehabt, wo mir ein Fachtierarzt mir langer Expertise gesagt hat, da finden die Fachleute im Röntgenbild auch sehr häufig nichts, sondern erst im CT - den habe ich deswegen an eine Klinik mit entsprechender Expertise überwiesen), dann wird halt überwiesen, weil wir nicht alles können.

    Die meiste Zeit haben wir vorne im Wartezimmer ohne Hund gestanden. Hat 132€ gekostet. 26€ Untersuchung einzelner Organe, 40€ Allgemeine Untersuchung Hund und 45€ Röntgen. Beim Tierarzt bezahlen wir für eine Untersuchung immer 15€ wenn nix ist.

    Das würde ich (je nach Lage) übrigens nicht so deutlich schreiben. 15 € für eine einfache allgemeine Untersuchung wäre nämlich ein Unterschreiten der GOT, und deswegen, wenn es dazu keine weiteren Informationen gibt, so nicht rechtens.

    Nun ist Amy 8,5 Jahre alt.. Ich bekomme die nirgends mehr versichert.

    Kann den Hund ja schlecht als 7,5 Jahre angeben.. Die Daten sind ja beim Tierarzt und die holen sich das dort ja alles ...

    Kann man einen Hund eigentlich Neu Chippen ? Nur aus Neugier...

    Denk über so nen Scheiß nicht mal nach.

    Mal abgesehen davon, dass ich Vrania zustimme - wenn man einen neuen Chip setzt, ist der alte ja nicht automatisch weg....

    Ich finde die Plüschtiere ehrlich gesagt, auch viel zu schade, um vom Hund zerfetzt zu werden. Die haben eine viel bessere Qualität als so manches Plüschtier für Kinder.


    Ich finde die auch wunderbar - aber ich gönne sie meinem Hund dennoch.... der ist allerdings auch einer, der seine Stofftiere zwar "bespielt" , aber nicht zerfetzt. Das fände ich tatsächlich auch schade....

    Deshalb kann man hier nichts korrigieren. Entweder man verzichtet auf das Gen und damit auf die Rasse selbst, oder man nimmt bewusst in Kauf, kranke Tiere zu züchten. A und B schließen sich aus.

    Ich räume ein, dass ich die Scottish Fold vor allem aufgeführt habe, weil wir hier gerne immer dieselben Rassen ansprechen, und es ja noch mehr gibt. Und ja, in DEM Fall ist es tatsächlich einfach, und dass es diese Rasse überhaupt gibt, ist für mich ein absolutes Armutszeugnis der Menschheit. Gilt zwar auch für andere Rassen - aber für dieses einfach noch mal mehr. Und ja, dass das, was die Rasse definiert, gleichzeitig der Grund für die Einordnung zur Qualzucht ist, ist mir natürlich bewußt.

    Und NL ist mir der Nasenlänge ja bislang sehr gut gefahren, so verkehrt kann der Weg ja nicht sein und es ist eben ein Anfang! Einen Anfang den man hier seit Jahren nicht geschissen bekommt.

    Was mir, zugegebenerweise, auch einfach nicht einleuchten will. Denn den grundsätzlich wichtigen Passus HABEN wir ja im TierSchG, der wird nur seit vielen, vielen Jahren gefühlt geflissentlich ignoriert. (und im Ausgleich dazu andere Dinge, wie die Kastration, sehr viel enger ausgelegt, als sie im Gesetz stehen... auch die Interpretation scheint da einfach ein wenig den Geflogenheiten / den Vorlieben der Menschen zu folgen....)

    Beim Mops ist die Rute ein Beispiel. Diese extrem eng eingerollte Schraubrute sieht niedlich aus, bedeutet aber, dass die Wirbelsäule im hinteren Bereich deformiert ist. Das betrifft nicht nur das letzte Stück, sondern verändert die komplette Statik des Hinterkörpers. Viele dieser Hunde haben dadurch dauerhaft Schmerzen, Verspannungen und eingeschränkte Beweglichkeit… und solange diese Rute Teil des Standards ist, lässt sich das nicht gesund züchten.

    Bei den verschiedenen Bulldoggenrassen – englisch, französisch, amerikanisch – kommt das enorm hohe Kaiserschnitt-Risiko dazu. Die Köpfe der Welpen passen häufig nicht durch das viel zu enge Becken der Hündinnen. Das ist kein seltener Ausrutscher, sondern ein grundlegendes Merkmal dieser Körperform, und nichts, was man über Selektion korrigieren könnte.

    Wobei beim Mops glaube ich nicht so häufig echte Probleme mit dem Bewegungsapparat aufzutreten scheinen, als bei der Bulldogge (mögen die Tierärzte unter uns mich korrigieren, das ist ja auch ggf. ein Eindruck, der regional entstehen mag, und wir haben ggf. auch einfach mehr Bulldoggen als Möpse?) Wenn ich mich erinnere, dass sie in einer Studie (ich müsste genaueres raussuchen, aber das ist einfach bei mir im Kopf so verankert) bei frz. Bulldoggen gesunde, junge Tiere (so um die zwei bis vier Jahre alt) geröntgt haben, und 70 % (!) mindestens einen Keilwirbel hatten, durch die weggezüchtete Rute.... das fand ich eine beeindruckende, und im Grunde auch beängstigende Zahl....

    Ein Mops ist doch nur ein Katalog von Qualzuchtmerkmalen.

    Wohl wahr.... und trotzdem tun sich so viele schwer damit, es als das anzusprechen, was es ist.... im Grunde ja (auch) der Gesetzgeber, wenn man es nicht konkretisieren möchte /konkretisiert.....

    Beim Dackel wäre es meines Wissens nach tatsächlich relativ einfach, die größten Probleme anzugehen, indem man konsequent alle Tiere aus der Zucht ausschließt, die das Gen für den extremen Zwergwuchs tragen.

    Das hatten wir hier ja schon einmal diskutiert, dass es ein Gen gab, was für die Bandscheibenproblematik verantwortlich war, und deswegen herausgezüchtet werden könnte, worauf die Züchter teilweise sehr harsch reagiert haben.... ein wenig nach dem Motto, aber wenn meine Teckel nichts haben, warum dann was ändern?

    Wobei ich schon glaube das man viel hätte erreicht haben können wenn man sich mal nur auf die Minusnasen konzentriert und nicht direkt versucht alles mögliche mit abzuwatschen und der ganzen Hundezucht eins reinzuwürgen..

    Das gehört auch zu den Dingen, die ich nicht verstehen kann. Das ist aber glaube ich auch ein sehr deutsches Phänomen. Mal ganz ehrlich, das sieht man ja schon an anderen europäischen Gesetzen. Jedes Land passt es etwas an die landeseigenen Bedürfnisse an, nur Deutschland meint, es müsse einfach ALLES umsetzen.... DSGVO war da ja auch ein wunderbares Beispiel....

    ine Rasse ist automatisch verboten wenn man beispielsweise Schnauzenlängen festschreibt.

    Außerdem sollte man jeder Rasse die Chance geben ihren Standard und die Zucht anzupassen! Es sollte nicht das Ziel sein dass es eine Rasse nicht mehr gibt, sondern das die Rassen keine Qualzucht mehr sein dürfen.


    Grundsätzlich nachvollziehbar.... aber ich denke, man muß leider beides machen, ....

    Welche Rasse wäre denn so dermassen erhaltenswert und warum, dass man noch einige Generationen mit Qualzuchtmerkmalen in Kauf nimmt?

    Wieviel Generationen von Tierleid sind denn vertretbar beim Versuch Qualzuchtmerkmale auszumerzen um eine Rasse zu erhalten?

    Genau das wäre mein Bedenken. Ja, da sind auch "ohne besondere Gesetze" (oder sagen wir, weil das TierSchG immer noch in diesem Punkt mehr als locker interpretiert wird) schon Bemühungen da, die Rassen zu retten durch eine "verlängerte Nase/ Schnauze".

    Es gibt sicherlich Rassen, die nicht so brachycephal sind, oder beispielsweise wie die armen Scottish Fold, und bei denen ist ein Züchten / eine Korrektur des Zuchtziels durchaus Sinn macht.

    Sinnvoller wäre nach wie vor eine Merkmalsliste und entsprechende Verbote. NL hat ja schon seit Jahren die 1/3 Regel für die Schnauzenlängen. Züchter von Kurznasen müssten also eigentlich vorbereitet sein und dürften nicht betroffen sein.
    Mediumnasen sind ja mWn nach wie vor ok.

    Sorry, da hast Du natürlich recht. Bei Verboten würde das für mich natürlich voraussetzen, dass man konkret festlegt, WAS man verbietet....

    In NL kommt das Haltungsverbot für Scotish Fold und Spinx Katzen. Auch für Kurznasen ist es wohl angedacht damit Importe nicht das Zuchtverbot umgehen können.

    Ich höre sie hier in D schon alle brüllen...|)

    Mal ehrlich..... nur das ist die einzig korrekte Vorgehensweise. LEIDER. Man sieht ja schon lange, dass "gesunder Menschenverstand" und "Verantwortung für die Rasse" leider nicht ausreichend sind....

    Tollwut würde ich erst später impfen. Nach dem Zahnwechsel lassen das zB viele machen.

    Wobei es keine medizinische Begründung für die Impfung von Tollwut so spät gibt.... kann man machen, aber man kann es prinzipiell auch früher machen. Ich würde einen Hund, der ggf. auf die Impfung schon irgendwie reagiert hat (mit Fieber oder so) vermutlich Tollwut einzeln impfen, ich persönlich würde es aber auch nicht erst mit einem halben Jahr machen, wenn ich gegen Tollwut impfen will.

    warum darf kein Reiter mehr auf mein Pferd, obwohl er Freude daran hat, weil jemand es grotesk findet?

    Wenn du dir das Verbot aufgrund meiner Empfindung selbst auferlegen magst, nur zu.

    Ich habe einzig auf Deinen Satz reagiert :

    Bei Pferden bin ich übrigens komplett gegen Wettbewerbe UND ganz normales Freizeitreiten.

    Und siehe meine Argumentation, darin begründe ich, warum ich es für falsch halte.

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    Grundsätzlich denke ich übrigens, dass es tatsächlich schwierig ist, Wettbewerbe frei zu halten von "falschem Ehrgeiz". Hier wurde irgendwo geschrieben, bei Wettbewerben geht es ums gewinnen (ich weiß leider gerade nicht mehr wer, und habe es nicht als Zitat angeklickt leider). Ich finde, das stimmt nur zum Teil. Im Gunde kenne ich es so, dass ich in Prüfungen (und damit auch auf jeglichen Turnieren) erstmal den eigenen Leistungsstand überprüfe. Wenn ich dann besser bin, als alle anderen, dann gewinne ich. Ansonsten sehe ich, wie erfolgreich mein Training aktuell ist, und wo ich mich noch verbessern kann. (wenn einem die Einschätzung des eigenen Trainers nicht reicht - mir reicht die beispielsweise).

    Sind sie ohne Reiten unausgelastet, oder ohne Beschäftigung, da der Mensch, wenn er nicht reitet auch sonst nichts mit dem Pferd macht, es aber dennoch in einer 4x3m Box lebt mit stundenweise Koppelgang?

    Also, die Pferde, an die ich so denke, sind tatsächlich ohne REITEN unausgelastet. Wenn ich als ein Beispiel das Pferd einer Freundin nehme, 21jährige Trakehnerstute, noch gut m Training. Meine Freundin ist beruflich viel unterwegs (letzte Woche in Italien, davor "bloß" in Nordrhein Westfalen) und das Pferd reiterlich anspruchsvoll. Ich helfe dann teilweise aus, und arbeite die Stute mal an der Doppellonge (reiten würde ich sie nicht wollen, wäre einfach nicht mein Kaliber und mittlerweile mir auch zu groß), und wenn meine Freundin dann wieder da ist (Pferd steht nachts in der Box, kommt morgens um sieben auf die Weide oder das Paddock, und wird am Abend wieder reingeholt), ist die Stute schon "auf Zinne" und erst nach einigen Tagen wieder zufriedener, wenn sie wieder ein paar Tage geritten wurde.

    Meinem eigenen ist das in der Art im Grunde schnuppe, der tut auch gerne mal was anderes, als geritten zu werden, wird meist eh nur zwei bis dreimal die Woche geritten, den Rest der Woche machen wir andere Dinge. Aber der hat richtig Freude am Reiten, und er arbeitet auch gern am Langzügel und so weiter - aber ich kann weder am Landzügel noch an der Doppellonge DAS bieten (bewegungstechnisch), was wir unter dem Reiter tun, und das macht auch noch mal einen Unterschied.

    Warum darf ein Pferd denn nicht auf die Koppel?

    Bei uns in der Region dürfen die meisten Pferde auf Koppeln, oder eben (wenn sie Probleme mit zu viel Futter bekommen, was auf der Koppel möglich ist) auf große Sandflächen, damit sie sich in der Gruppe bewegen können. Ja, es gibt auch die Ställe, wo das Pferd im Winter nur ne Stunde raus kommt (oder gar nicht, wenn der Stall "nur" Sommerweiden hat, und im Winter kein Auslauf vorgesehen ist - das entspricht aber beispielsweise schon nicht mehr den Leitlinien der Pferdehaltung), und ansonsten geritten werden. Ich habe in Ställen gejobbt, bei denen die Pferde nicht mehr raus kommen, wenn der Boden gefroren ist, aus Sorge vor Verletzungen (meiner Erfahrung nach hat man dann allerdings tatsächlich so unausgeglichene Pferde, dass das Verletzungsrisiko eher höher ist als wenn sie sich frei bewegen dürften....)...

    Am Ende ist aber "auf der Koppel herumlaufen" und "geritten werden" noch ein eklatanter Unterschied.

    Dafür gibt's viele Gründe. Wenn die Koppel z.B. vereist oder versumpft ist, ist das kein Spaß für die Tiere und später auch nicht für den Menschen, wenn die Tiere dauerhaft feucht stehen und daurch Hufkrankheiten bekommen.

    Ohne Frage - das Ziel sollte auch bei Matsch und Co immer sein, dass die Pferde auch trocken stehen können, selbst wenn sie es nicht 24 / 7 tun. Damit sie gesund bleiben....

    Wenn das nicht jeder bieten kann... Muss dann jeder ein Pferd haben?

    Auch da muß jeder für sich entscheiden. Für mich wäre es undenkbar, mein Pferd in einen Stall zu stellen, in dem die Pferde nur stundenweise herauskommen. Wenn ich ein Pferd habe, dann muß ich dafür sorgen, das es bestmöglich gehalten wird, damit es lange gesund bleibt, auch im Sinne des Tierschutzes. Und wenn ich das nicht kann, dann hätte ich tatsächlich Bedenken, mir ein Pferd zu halten. Rein ethisch betrachtet ist diese Frage daher in meinen Augen berechtigt.

    Es werden jetzt schon reihenweise Pferde abgeschafft weil die Besitzer sich die Haltung nicht mehr leisten können. Wenn man da auch noch dran dreht haben wir demnächst keine Pferde mehr in Privathaltung

    Siehe oben, ich denke, das muß jeder für sich verantworten und für sich entscheiden. Für Pferde gibt es Leitlinien der Haltung, die besagen, dass sich Pferde im angemessenen Rahmen frei bewegen können müssen.

    Ich für mich könnte daher kein Pferd halten, was vorwiegend in der Box steht.

    Wenn ich mich in meiner Region so umsehe, sollte es bei uns keinen Einfluss auf die Population der Freizeitpferde haben.