Beiträge von GilianCo

    Für den Menschen etwas Gewöhnungsbedürftig, aber bei den Hunden wirkt es.

    Rolläden runter und braunes Rauschen an.

    Sie kann dann nur lesen, aber gut, wenn es den Hunden hilft.

    Hat von Euch das schon mal jemand probiert ?

    Oh ja.... Handy aufgeladen, youtube braunes rauschen gestartet- und dann unter dem Schreibtisch laufen lassen. Puh. Irgendwann ECHT anstrengend, das als Dauerbeschallung zu haben, aber was macht man nicht alles für die Tiere.

    Das ist das, was mich bei Tessie auch noch zögern lässt: Ich finde kaum Erfahrungswerte. Die TFA meinte nur zu mir, es wäre etwas weniger dolle als Sileo und Sileo könne man relativ leicht falsch dosieren.

    Naja, ist wie bei andere Medikamenten, hochschrauben bis zur benötigten Dosierung, und dann eingeben. Ich denke, wo die größere Fehlerquelle ist, ist beim eingeben - eben nicht schlucken lassen, sondern in die Backentasche / unter die Zunge. Bekommen sicher auch einige nicht hin, ist aber im Grunde auch keine Raketenwissenschaft.

    Ixh wohne auch in Berlin und hier wird ebenfalls fleißig geknallt.

    Ich bleibe dabei, ein Böllerverbot würde nichts bringen - außer noch mehr böllern aus Trotz.

    Wenn ich denke, wie schön ruhig es in den Coronajahren war.... die, die Böller in großen Mengen legal kaufen, können dann nicht fürs nächste Jahr aufbewahren, wenn es keinen neuen Verkauf gibt und die legalen Quellen versiegen.

    Und ich finde es eh erstaunlich - es würde heute niemals jemand einen Antrag genehmigen, dass besoffene mit Pyrotechnik hantieren dürfen - aber verbieten wollen sie es nicht.... schon irre irgendwie... und Verkaufsrekorde von Silvesterfeuerwerk läßt mal wieder das schlimmste befürchten....

    Ich glaube, dass im Unterschied zu "irgendwann bis vor einigen Jahren" Böller heutzutage ganz gerne mal gezielt auf Menschen und Tiere geworfen werden, deshalb überrascht mich das leider nicht. Ich hoffe, dem Hund geht's gut.

    Man merkt ja auch, seit den Coronajahren, dass das Böllern, was insgesamt schon echt weniger geworden war in der Summe (also bei uns wurde es immer weniger) seitdem es zwei Jahre nicht möglich war, nun derart heftiger geworden ist.... so kenne ich es maximal von meiner Kindheit, und da war man zumindest noch nicht so rücksichtslos (es sei denn, man war besoffen, was natürlich auch nicht so selten der Fall war), dass man so häufig Böller auf Menschen und Tiere geworfen hat.

    Mir hat schon vor 15 Jahren jemand nen Böller (Knallfrosch war es auch noch) unters Pferd geworfen..... bei frischer, dünner, rutschiger Schneedecke (und das war nicht an Silvester, an Silvester habe ich viele Jahre den Hof nicht verlassen mit dem Pferd). Damals habe ich dann in den Wohnhäusern, die an die Weiden anschlossen, überall Flyer bezgl. Rücksichtnahme an Silvester verteilt..... und war SO sauer.....

    Ich habe bei meinem lieben AG schon mal vorsichtig angefragt, ob ich nächstes Silvester zwei, drei Tage Urlaub haben könnte... Antwort: nö.

    Das ist auch mein Problem. Unsere Praxis hat zwischen den Jahren geöffnet. Und entsprechend habe ich natürlich auch nen Job, der gerade dann ggf. sehr wichtig ist. Auch, um weitere Angsthunde mit Medikamenten zu versorgen.... ergo ist zwar keine offizielle Urlaubssperre zwischen den Jahren, aber jedes Jahr wegfahren käme so oder so nie in Frage.... ergo auch keine Lösung für uns....

    Und die Mischung mit Bachblüten ... ich setze mich da vermutlich wieder in ein Wespennest: Bachblüten sind auch nicht viel besser als Homöopathie ... und wo kein Wirkstoff, da auch keine Wechselwirkung ;) (Außer natürlich, Du nimmst Bachblüten als Tropfen, da wäre ich vorsichtig, da diese Blüten in Wasser eingelegt und mit Alkohol verdünnt werden. )

    Ich hätte da zumindest nur gesagt, dass man dann die Bachblüten für Tiere nehmen kann, da ist kein Alkohol drin, und damit beißt sich das nicht mit dem Eierlikör *g*

    wie sind eure Erfahrungen damit, welche Tipps habt ihr bei und nach Ankunft?

    Der Hund ist ca 5 Monate alt, 45cm SH und wiegt 14 Kilo.
    Ich versuche hier Bilder einzufügen und hoffe das es klappt.
    Was denkt ihr- welche Rassen könnten hier gemischt sein?

    Wenn ich mir die Fragen anschaue, dann ist das nicht am Thema vorbei, was hier geschrieben wird. Es sind die Einschätzungen und Erfahrungen (nach denen Du gefragt hattest) der verschiedenen User.

    Nach einer möglichen Rasse wurde ebenfalls gefragt. Und ja, da ist dann der Hinweis, wenn viele es für einen Listenhund halten, durchaus angebracht, dass das in einigen Bundesländern, oder ggf. auch nur so mit dem Ordnungsamt, problematisch sein kann.

    Limetti wie man sieht kann das wohl schnell passieren, wenn Menschen 10 mal ihre Meinung äußern ohne gefragt zu werden und führt dazu, das die Diskussion an Thema vorbei geht.

    Ich sehe hier nirgendwo, dass die Diskussion "am Thema vorbei geht".

    Was ich sehe ist, dass Du Dich festgelegt hast auf den Hund aufgrund der Fotos. Den Du bis jetzt nicht kennst, dessen Charakter Du anhand eines Fotos nicht einschätzen kannst, der ein Direktimport ist, so dass du ihn auch nicht kennenlernen kannst, bis er bei Dir ist, und Du dann eh damit leben mußt, wie er ist oder nicht ist.

    Ich finde den letzten Thread,wo der Hund, auch ein Direktimport,tagelang unter dem Tisch lag, dort Kot und Urin absetzte, nicht ansprechbar war - und nicht vor die Tür zu bekommen war. Das sind keine Horrorstorys, sondern sind alle so passiert. Ich kenne nicht so viele Orgas, aber die seriösen, die ich kenne (nachdem ich ja vollkommen gegen meine Vorstellung auch einen Tierschutzhund bekommen habe, obwohl ich es nicht wollte), geben die Hunde IMMER erst an Pflegestellen. Um die Hunde an die neue Lebenssituation zu gewöhnen, um die Hunde besser einschätzen und entsprechend der Einschätzung auch besser vermitteln zu können.

    Ich sehe einfach in der Praxis keine Fälle, in denen das normal ist. Hündinnen, die nur einmal im Jahr läufig werden, ja. Meine Erfahrung ist leider, dass häufiger dann eher problematischer ist. Natürlich kann es auch sein, dass dem nicht so ist - aber ich würde da sicher gehen wollen.

    Ich würde mich hier aber auch erst mal auf die Gebärmutter Geschichte konzentrieren. wenn da was nicht in Ordnung ist, beeinflusst das zum Beispiel auch die Schilddrüse. Genauso wie jegliche andere Erkrankungen.

    Man kann natürlich ein Blut nehmen, dann allerdings in dem Bewußtsein, dass es durchaus sein kann, dass die Schilddrüse "mitreagiert", wenn andere organische Probleme vorhanden sind. Da die Hypothyreose ja auch häufiger falsch diagnostiziert wird (es gibt eben einfach Fälle, wo die Diagnose nicht eindeutig ist, sondern ein Puzzlespiel, und da wird wohl häufiger am Ende eine Hypothyreose vermutet als sie wirklich da ist), finde ich wichtig, das im Hinterkopf zu behalten. Ich kenne keine Hündin, die einen so kurzen Abstand hat, und am Ende keinerlei Probleme hatte, in der Regel werden diese Hündinnen irgendwann doch kastriert, und weisen dann massive Zysten auf, oder müssen tatsächlich wegen eine Pyo operiert werden.

    Fellwechsel finde ich auch eher "normal" und nicht ungewöhnlich.

    Was eine Beschlagnahmung und Unterbringung im TH für einen ansonsten unauffälligen Hund heißt, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen.

    Das ist ein trauriges Kapitel in meinen Augen.... wenn dann ein dreijähriges Kind einem sagt "die Polizei hat meinen Hund weggenommen" - die versteht das natürlich nicht, dass der Hund alleine aufgrund seines Aussehens ins Tierheim gekommen ist, obwohl er tatsächlich der liebste Hund ist, gerade mit Kindern.....

    Aber ich höre auch direkt wieder auf. Ich weiß tatsächlich ja nicht, wo die TE lebt, und ob es für sie überhaupt relevant ist, diese Überlegung, oder "das Risiko".

    Das hat sich allerdings auch schon rumgesprochen, mich wundert es, dass es immer wieder Beschlagnahmungen gibt. Aber gut, die Dummheit der Menschen ist auch grenzenlos, ich denke dass sich einige Halter einfach vorstellen, sie kommen damit durch. Traurig, dass die Hunde es am Ende ausbaden müssen.


    Grundsätzlich ist ggf. das "Problem", dass auf der Liste auch Rassen sind, die im Grunde nur vom Namen her "Listenhund" sind, aber weder vom Verhalten noch ansonsten... hatte es ja im Bekanntenkreis auch schon. Liebster Hund, hat die kleine Tochter abgöttisch geliebt, alle zwei Wochen kommen große Kindergruppen, die hat der Hund auch geliebt (einzig manche Hunde auf der Straße waren kritisch, wenn sie an der Leine war und die auch) - und ihr "Fehler" war, dass sie eben keinerlei Ambitionen in Richtung "Kampfhund" (ich muß es mal genau so benennen, selbst wenn der Name so reißerisch klingt, daher die Anführungszeichen) hat - sie ist immer vor den anderen Hunden der Familie geflohen (und die waren zwar sehr dominant, im Grunde aber harmlos, und die Hündin hatte jeden davon mit einem Haps erledigten können. Stattdessen ist sie immer geflüchtet - und einmal dann halt auch aus dem Garten raus... zack, beschlagnahmt. (ich kann leicht reden, ich habe nie einen "kritischen" Hund besessen, aber war damals einfach sehr traurig und geschockt, dass Hamburg immer noch derart an dieser nachweislich wissenschaftlich so nicht haltbaren Liste festhalten, nachdem Peppers beste Freundin einfach eingesammelt worden ist....)

    Meistgens bekommt der Halter ja aber Auflagen mit Fristen, die es nachweislich zu erfüllen gibt (WT, Sachkunde), bevor der Hund beschlagnahmt wird.

    Naja.... so gerne ich in HH sonst lebe, aber in dem Punkt ist Hamburg auch echt "hinterher" (oder streng, wie man es nennen möchte), und beschlagnahmt im Zweifel alle Hunde, die auf der Liste I stehen, da ist dann auch nix mit Wesenstest, die sind im Bundesland komplett und uneingeschränkt verboten. (mit "Bestandsschutz" braucht man ja nicht mehr kommen, die Hunde, die vor Bestehen des Gesetzes schon gelebt haben, dürften heute in der Regel nicht mehr leben...)

    Womit ich dir recht gebe ist, dass man als depressiver Mensch dringend ein Umfeld schaffen sollte mit Menschen, die ein Auge auf einen haben. Eine Verwahrlosung von wem auch immer, könnte hier niemals passieren, weil der Depressive nicht allein ist.

    Ich hatte die ganze Zeit auch etwas Probleme, das (nur auf EINE Person bezogene) "aber das muß man leisten können" abzunicken. Auf der einen Seite ist es einfach grundsätzlich richtig, weil Hund halten auch eine Verantwortung ist, und das kann man nicht einfach wegschieben. Auf der anderen Seite hatte ich zwar selber noch keine Depression, aber eine enge Freundin - und die sagte damals, sie war schlicht nicht mehr in der Lage, z.B. Kartoffeln zu kochen, weil sie nicht mehr wußte, was sie machen muß. Wenn ich das auf die Verantwortung für den Hund übertrage, dann merke ich, dass ich es erstens von außen nicht beurteilen kann, und dass es zweitens durchaus so schwerwiegend sein kann, dass man reell nicht mehr dazu in der Lage ist. Und dann kann ich Dir nur zustimmen - dann muß das Umfeld da sein, und sich kümmern.

    Puh, ich habe mir in 30Jahren Hundehaltung tatsächlich noch keinen Hund nach Fellpflegeaufwand ausgesucht und diesem Thema auch nicht mehr Überlegungen geschenkt als „wieviel Dreck bringt dieser Hund nach Hause“

    Das habe ich auch nicht - allerdings mag ich einfach kurzhaarige Hunde eher leiden. Mein Terrier war zwar Rauhaar - aber mußte nicht getrimmt werden (hat dafür auch mehr gehaart, meine Herren, wo man die Haare überall gefunden hat), aber eben auch nicht wirklich gebürstet.

    Ich stelle dann in so einem Thread wie hier fest, wie "praktisch" (etwas salopp forumuliert) meine Wahl, oder meine Vorliebe zu sein scheint. Im Fall von Pepper hat sie den Nachteil, dass das Fell zwar sehr schön weich, und seidig ist (ich habe vorher noch nie so ein weiches, seidiges Fell erlebt) - aber es ist halt "funktioniell" auch eher eine Attrappe, und ab neun Grad trägt Pepper halt einfach Mäntelchen, weil er sich sonst kaputt frieren würde.... hat also durchaus auch Nachteile, die man dann ausgleichen muß *g*

    Tierhaltung bedeutet genau das: dass du immer ran musst, egal wie scheiße es dir grade geht. Zumindest für die Grundbedürfnisse.

    Und da wird auch im Nutztierbereich dann nicht geschaut, ob es Dir gerade nicht gut geht.... ich habe mal Tiere versorgt (Rinder in Anbindehaltung), bei denen die Ketten eingewachsen waren. Ging dem Bauern halt gerade nicht gut. Wird dennoch übers VetAmt laufen, denn die Tiere können halt nichts dafür, dass es dem Menschen gerade nicht gut geht.

    Wobei man dazu sagen muss, die allermeisten Nutztiere sehen doch eh nie Sonnenlicht und werden unter horrenden Bedingungen gehalten. Und leider fällt das gesetzlich ja nichtmal unter Tierquälerei.

    Du legst andere Maßstäbe an, das ist gut so.

    Finde ich dennoch zu pauschal. Ich habe viele Haltungen gesehen, jetzt im Bereich Beispielsweise von Rindern und Schafen, und da waren die Haltungen, die ich nicht akzeptabel fand, tatsächlich seltener als die, die ich total ok fand. In Hamburg gibt es beispielsweise eine Weideprämie, also kommen viele Tiere schon deswegen auf die Weide, weil das "belohnt" wird -und den Tieren ist es egal, ob sie deswegen oder aus anderen Gründen auf die Weide kommen, solange sie auf die Weide kommen.

    Ich verstehe halt nicht warum man wenn man sich Hilfe holt dann bestraft werden sollte?

    Ich hatte es so verstanden, dass wenn sie an dem Umstand, der zu der offensichtlichen Vernachlässigung geführt hat, nichts ändern (also, den Hund, der nun vom Filz befreit ist, in einem ähnlichen Zeitraum erneut verfilzen lassen), DANN würde man dazu raten, das VetAmt einzuschalten. Korrigiert mich gerne, wenn ich das falsch gelesen habe :)

    Natürlich bekommt man keine Details. Aber in der Regel wird einem schon gesagt, ob dem jetzt nachgegangen wird oder nicht.

    Ich weiß tatsächlich nicht, ob die Gesetzgebung sich da geändert hat, aber meines Wissens müssen sie Vorwürfe zumindest prüfen, wenn sie ihnen mitgeteilt werden.

    Da wird nicht einfach beschlagnahmt. Es gab die Auflage, ihn zum Tierarzt zu bringen (und Hundesteuer zu zahlen und Hundeführschein nachzubringen). Und das wär eine Woche später kontrolliert worden, wenn der Hund lebend vom Tierarzt zurück gekehrt wäre.

    Also die Aktionen, die Ämter überhaupt setzen können, sind mitunter sehr unspektakulär.

    Das wäre ja auch schlimm, wenn es tatsächlich anders wäre (hier dreht sich das Thema dann ggf. im Kreis) - wenn es tatsächlich eine Situation ist, in die man unverschuldet geraten ist, und sofort wären die Tiere weg. Es wird normalerweise immer geprüft, was wäre das, was der Besitzer tun kann, und wenn er sich an die Auflagen nicht hält, dann werden die Maßnahmen verschärft, und die "schärfste" Maßnahme ist am Ende eine Wegnahme des Tieres, und im Extremfall tatsächlich ein Tierhaltungsverbot.

    das ist vermutlich immer so, wie man es für die Argumentation grad braucht ^^

    Oder auch Erfahrungsgeprägt - hier unterschieden sich die Aussagen, wie schnell es nach eigener Beobachtung auftritt / auftreten kann, und wie häufig es auftreten kann, je nachdem, wer davon berichtet hat.