Wir haben nur minus fünf Grad, aber ich denke, Pepper wird gleich seine dicke Decke drauf bekommen, und wir werden zusehen, dass wir nach dem Gassi im Stall schnell fertig werden.... und zu Hause gibt es dann Kuscheldecke und Pfotenpflege....
Beiträge von GilianCo
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wie sind eure Erfahrungen damit, welche Tipps habt ihr bei und nach Ankunft?
Der Hund ist ca 5 Monate alt, 45cm SH und wiegt 14 Kilo.
Ich versuche hier Bilder einzufügen und hoffe das es klappt.
Was denkt ihr- welche Rassen könnten hier gemischt sein?Wenn ich mir die Fragen anschaue, dann ist das nicht am Thema vorbei, was hier geschrieben wird. Es sind die Einschätzungen und Erfahrungen (nach denen Du gefragt hattest) der verschiedenen User.
Nach einer möglichen Rasse wurde ebenfalls gefragt. Und ja, da ist dann der Hinweis, wenn viele es für einen Listenhund halten, durchaus angebracht, dass das in einigen Bundesländern, oder ggf. auch nur so mit dem Ordnungsamt, problematisch sein kann.
Limetti wie man sieht kann das wohl schnell passieren, wenn Menschen 10 mal ihre Meinung äußern ohne gefragt zu werden und führt dazu, das die Diskussion an Thema vorbei geht.
Ich sehe hier nirgendwo, dass die Diskussion "am Thema vorbei geht".
Was ich sehe ist, dass Du Dich festgelegt hast auf den Hund aufgrund der Fotos. Den Du bis jetzt nicht kennst, dessen Charakter Du anhand eines Fotos nicht einschätzen kannst, der ein Direktimport ist, so dass du ihn auch nicht kennenlernen kannst, bis er bei Dir ist, und Du dann eh damit leben mußt, wie er ist oder nicht ist.
Ich finde den letzten Thread,wo der Hund, auch ein Direktimport,tagelang unter dem Tisch lag, dort Kot und Urin absetzte, nicht ansprechbar war - und nicht vor die Tür zu bekommen war. Das sind keine Horrorstorys, sondern sind alle so passiert. Ich kenne nicht so viele Orgas, aber die seriösen, die ich kenne (nachdem ich ja vollkommen gegen meine Vorstellung auch einen Tierschutzhund bekommen habe, obwohl ich es nicht wollte), geben die Hunde IMMER erst an Pflegestellen. Um die Hunde an die neue Lebenssituation zu gewöhnen, um die Hunde besser einschätzen und entsprechend der Einschätzung auch besser vermitteln zu können.
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Ich sehe einfach in der Praxis keine Fälle, in denen das normal ist. Hündinnen, die nur einmal im Jahr läufig werden, ja. Meine Erfahrung ist leider, dass häufiger dann eher problematischer ist. Natürlich kann es auch sein, dass dem nicht so ist - aber ich würde da sicher gehen wollen.
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Ich würde mich hier aber auch erst mal auf die Gebärmutter Geschichte konzentrieren. wenn da was nicht in Ordnung ist, beeinflusst das zum Beispiel auch die Schilddrüse. Genauso wie jegliche andere Erkrankungen.
Man kann natürlich ein Blut nehmen, dann allerdings in dem Bewußtsein, dass es durchaus sein kann, dass die Schilddrüse "mitreagiert", wenn andere organische Probleme vorhanden sind. Da die Hypothyreose ja auch häufiger falsch diagnostiziert wird (es gibt eben einfach Fälle, wo die Diagnose nicht eindeutig ist, sondern ein Puzzlespiel, und da wird wohl häufiger am Ende eine Hypothyreose vermutet als sie wirklich da ist), finde ich wichtig, das im Hinterkopf zu behalten. Ich kenne keine Hündin, die einen so kurzen Abstand hat, und am Ende keinerlei Probleme hatte, in der Regel werden diese Hündinnen irgendwann doch kastriert, und weisen dann massive Zysten auf, oder müssen tatsächlich wegen eine Pyo operiert werden.
Fellwechsel finde ich auch eher "normal" und nicht ungewöhnlich.
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Was eine Beschlagnahmung und Unterbringung im TH für einen ansonsten unauffälligen Hund heißt, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen.
Das ist ein trauriges Kapitel in meinen Augen.... wenn dann ein dreijähriges Kind einem sagt "die Polizei hat meinen Hund weggenommen" - die versteht das natürlich nicht, dass der Hund alleine aufgrund seines Aussehens ins Tierheim gekommen ist, obwohl er tatsächlich der liebste Hund ist, gerade mit Kindern.....
Aber ich höre auch direkt wieder auf. Ich weiß tatsächlich ja nicht, wo die TE lebt, und ob es für sie überhaupt relevant ist, diese Überlegung, oder "das Risiko".
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Das hat sich allerdings auch schon rumgesprochen, mich wundert es, dass es immer wieder Beschlagnahmungen gibt. Aber gut, die Dummheit der Menschen ist auch grenzenlos, ich denke dass sich einige Halter einfach vorstellen, sie kommen damit durch. Traurig, dass die Hunde es am Ende ausbaden müssen.
Grundsätzlich ist ggf. das "Problem", dass auf der Liste auch Rassen sind, die im Grunde nur vom Namen her "Listenhund" sind, aber weder vom Verhalten noch ansonsten... hatte es ja im Bekanntenkreis auch schon. Liebster Hund, hat die kleine Tochter abgöttisch geliebt, alle zwei Wochen kommen große Kindergruppen, die hat der Hund auch geliebt (einzig manche Hunde auf der Straße waren kritisch, wenn sie an der Leine war und die auch) - und ihr "Fehler" war, dass sie eben keinerlei Ambitionen in Richtung "Kampfhund" (ich muß es mal genau so benennen, selbst wenn der Name so reißerisch klingt, daher die Anführungszeichen) hat - sie ist immer vor den anderen Hunden der Familie geflohen (und die waren zwar sehr dominant, im Grunde aber harmlos, und die Hündin hatte jeden davon mit einem Haps erledigten können. Stattdessen ist sie immer geflüchtet - und einmal dann halt auch aus dem Garten raus... zack, beschlagnahmt. (ich kann leicht reden, ich habe nie einen "kritischen" Hund besessen, aber war damals einfach sehr traurig und geschockt, dass Hamburg immer noch derart an dieser nachweislich wissenschaftlich so nicht haltbaren Liste festhalten, nachdem Peppers beste Freundin einfach eingesammelt worden ist....)
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Meistgens bekommt der Halter ja aber Auflagen mit Fristen, die es nachweislich zu erfüllen gibt (WT, Sachkunde), bevor der Hund beschlagnahmt wird.
Naja.... so gerne ich in HH sonst lebe, aber in dem Punkt ist Hamburg auch echt "hinterher" (oder streng, wie man es nennen möchte), und beschlagnahmt im Zweifel alle Hunde, die auf der Liste I stehen, da ist dann auch nix mit Wesenstest, die sind im Bundesland komplett und uneingeschränkt verboten. (mit "Bestandsschutz" braucht man ja nicht mehr kommen, die Hunde, die vor Bestehen des Gesetzes schon gelebt haben, dürften heute in der Regel nicht mehr leben...)
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Womit ich dir recht gebe ist, dass man als depressiver Mensch dringend ein Umfeld schaffen sollte mit Menschen, die ein Auge auf einen haben. Eine Verwahrlosung von wem auch immer, könnte hier niemals passieren, weil der Depressive nicht allein ist.
Ich hatte die ganze Zeit auch etwas Probleme, das (nur auf EINE Person bezogene) "aber das muß man leisten können" abzunicken. Auf der einen Seite ist es einfach grundsätzlich richtig, weil Hund halten auch eine Verantwortung ist, und das kann man nicht einfach wegschieben. Auf der anderen Seite hatte ich zwar selber noch keine Depression, aber eine enge Freundin - und die sagte damals, sie war schlicht nicht mehr in der Lage, z.B. Kartoffeln zu kochen, weil sie nicht mehr wußte, was sie machen muß. Wenn ich das auf die Verantwortung für den Hund übertrage, dann merke ich, dass ich es erstens von außen nicht beurteilen kann, und dass es zweitens durchaus so schwerwiegend sein kann, dass man reell nicht mehr dazu in der Lage ist. Und dann kann ich Dir nur zustimmen - dann muß das Umfeld da sein, und sich kümmern.
Puh, ich habe mir in 30Jahren Hundehaltung tatsächlich noch keinen Hund nach Fellpflegeaufwand ausgesucht und diesem Thema auch nicht mehr Überlegungen geschenkt als „wieviel Dreck bringt dieser Hund nach Hause“
Das habe ich auch nicht - allerdings mag ich einfach kurzhaarige Hunde eher leiden. Mein Terrier war zwar Rauhaar - aber mußte nicht getrimmt werden (hat dafür auch mehr gehaart, meine Herren, wo man die Haare überall gefunden hat), aber eben auch nicht wirklich gebürstet.
Ich stelle dann in so einem Thread wie hier fest, wie "praktisch" (etwas salopp forumuliert) meine Wahl, oder meine Vorliebe zu sein scheint. Im Fall von Pepper hat sie den Nachteil, dass das Fell zwar sehr schön weich, und seidig ist (ich habe vorher noch nie so ein weiches, seidiges Fell erlebt) - aber es ist halt "funktioniell" auch eher eine Attrappe, und ab neun Grad trägt Pepper halt einfach Mäntelchen, weil er sich sonst kaputt frieren würde.... hat also durchaus auch Nachteile, die man dann ausgleichen muß *g*
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Tierhaltung bedeutet genau das: dass du immer ran musst, egal wie scheiße es dir grade geht. Zumindest für die Grundbedürfnisse.
Und da wird auch im Nutztierbereich dann nicht geschaut, ob es Dir gerade nicht gut geht.... ich habe mal Tiere versorgt (Rinder in Anbindehaltung), bei denen die Ketten eingewachsen waren. Ging dem Bauern halt gerade nicht gut. Wird dennoch übers VetAmt laufen, denn die Tiere können halt nichts dafür, dass es dem Menschen gerade nicht gut geht.
Wobei man dazu sagen muss, die allermeisten Nutztiere sehen doch eh nie Sonnenlicht und werden unter horrenden Bedingungen gehalten. Und leider fällt das gesetzlich ja nichtmal unter Tierquälerei.
Du legst andere Maßstäbe an, das ist gut so.
Finde ich dennoch zu pauschal. Ich habe viele Haltungen gesehen, jetzt im Bereich Beispielsweise von Rindern und Schafen, und da waren die Haltungen, die ich nicht akzeptabel fand, tatsächlich seltener als die, die ich total ok fand. In Hamburg gibt es beispielsweise eine Weideprämie, also kommen viele Tiere schon deswegen auf die Weide, weil das "belohnt" wird -und den Tieren ist es egal, ob sie deswegen oder aus anderen Gründen auf die Weide kommen, solange sie auf die Weide kommen.
Ich verstehe halt nicht warum man wenn man sich Hilfe holt dann bestraft werden sollte?
Ich hatte es so verstanden, dass wenn sie an dem Umstand, der zu der offensichtlichen Vernachlässigung geführt hat, nichts ändern (also, den Hund, der nun vom Filz befreit ist, in einem ähnlichen Zeitraum erneut verfilzen lassen), DANN würde man dazu raten, das VetAmt einzuschalten. Korrigiert mich gerne, wenn ich das falsch gelesen habe :)
Natürlich bekommt man keine Details. Aber in der Regel wird einem schon gesagt, ob dem jetzt nachgegangen wird oder nicht.
Ich weiß tatsächlich nicht, ob die Gesetzgebung sich da geändert hat, aber meines Wissens müssen sie Vorwürfe zumindest prüfen, wenn sie ihnen mitgeteilt werden.
Da wird nicht einfach beschlagnahmt. Es gab die Auflage, ihn zum Tierarzt zu bringen (und Hundesteuer zu zahlen und Hundeführschein nachzubringen). Und das wär eine Woche später kontrolliert worden, wenn der Hund lebend vom Tierarzt zurück gekehrt wäre.
Also die Aktionen, die Ämter überhaupt setzen können, sind mitunter sehr unspektakulär.
Das wäre ja auch schlimm, wenn es tatsächlich anders wäre (hier dreht sich das Thema dann ggf. im Kreis) - wenn es tatsächlich eine Situation ist, in die man unverschuldet geraten ist, und sofort wären die Tiere weg. Es wird normalerweise immer geprüft, was wäre das, was der Besitzer tun kann, und wenn er sich an die Auflagen nicht hält, dann werden die Maßnahmen verschärft, und die "schärfste" Maßnahme ist am Ende eine Wegnahme des Tieres, und im Extremfall tatsächlich ein Tierhaltungsverbot.
das ist vermutlich immer so, wie man es für die Argumentation grad braucht ^^
Oder auch Erfahrungsgeprägt - hier unterschieden sich die Aussagen, wie schnell es nach eigener Beobachtung auftritt / auftreten kann, und wie häufig es auftreten kann, je nachdem, wer davon berichtet hat.
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Wenn es um Gesundheit und Schmerzen geht, etwas wirklich auch sehr regelmäßig nötig ist und doch immer wieder lange (!) geschludert wird - geht für mich garnicht und bedeutet, dass der Hund wohl nicht soooo wichtig ist, wie er es sein sollte.
Natürlich sind, wie hier schon erwähnt wurde, psychische Erkrankungen des Menschen für mich ein Sonderfall, aber ansonsten würde ich auch sagen, es darf nicht so weit gehen, dass der Hund reell leidet. Das sind im Zweifel dann auch die Fälle, die, wenn sie in der Tierarztpraxis landen, definitiv deutlich (nicht böse,aber eben deutlich) kommuniziert werden.
Das wäre auch immer dass, was ich in so einem Fall machen würde. Erstmal sprechen. Fragen, warum das so ausschaut, erklären, dass wenn das Fell verfilzt, der Hund darunter wirklich leidet, und dass es toll ist, dass man den Hund bringt, um es zu ändern, dass es aber wirklich dringend früher passieren sollte, bevor es so schlimm ist.
Einen Hund mit sichtlichem Beschwerden zu haben, dass dem Veterinäramt zu melden und die kümmern sich dann und dem Hund wird es danach besser gehen.
Auf den Boden der Tatsachen hat mich dann geholt, dass ich einen Fall von Madenbefall melden wollte und die Antwort am Telefon war "Und was sollen wir da jetzt machen? Die waren ja beim Hundefriseur" und ich rede hier von faustgroßen Löchern im Hund, und so vielen Maden, das man die schon gehört hat.
Da ist auch leider die "schärfe" der VetÄmter, in der sie vorgehen, sehr unterschiedlich. Bei einigen hat man den Eindruck, dass vieles, vieles toleriert wird, bei anderen wird schon bei deutlich weniger definitiv etwas unternommen. (und in so einem Fall, wenn das Amt fragt, was passieren soll - ein offizieller Hinweis seitens des Amtes, dass DAS kein akzeptabler Zustand ist, selbst wenn er jetzt begonnen wird zu beheben, ist ggf. schon wirkungsvoll für den Besitzer, ...)
Ach so, was mir dazu noch einfiel: Ich würde nicht in einen Salon gehen wollen, wo ich Gefahr liefe, dass später Detailfotos meines Hundes auf Social Media auftauchen würden, sofern dieser nicht tierschutzrelevant vernachlässigt wäre. Denn ich hätte nicht die Nerven, mich da rechtfertigen zu müssen, warum die Krallen gerade etwas zu lang waren oder die Zähne schlecht ausschauen - denn womöglich musste ich gerade einen Schicksalsschlag überstehen, womöglich ist der nächste Tierarzttermin für Zahnsanierung bereits gemacht, womöglich fließen gerade Ressourcen in mein krankes Kind... Und nicht jeder möchte einer fremden Person Details seines persönlichen Lebens anvertrauen.
Auch hier wäre ich tatsächlich als erstes bei "Kommunikation" - den Besitzer darauf hinweisen, dass das nicht ok ist, wo die Probleme liegen, dass man gerne hilft, aber dass der Zustand des Hundes im Zweifel tierschutzrelevant wird / bereits tierschutzrelevant ist.
Es mag viele Gründe geben, warum sie ihren Hunden das antun. Von Überforderung über Ahnungslosigkeit, Geldmangel oder schlichtweg Geiz bis hin zu Gleichgültigkeit und Grausamkeit - kaum etwas davon ist strafrechtlich relevant, so dass man es anzeigen könnte (verfilztes Fell, zu lange Krallen, keine Zahnkontrolle oder TA-Besuche zum Abchecken).
Naja, wenn daraus wirklich Leid entsteht (bei Fällen, wo durch das verfilzte Fell bereits die Maden zu hören sind, dürfte das durchaus der Fall sein), dann ist das durchaus auch strafrechtlich relevant.
ZitatAls Besitzer seinen Hund nicht füttern oder nicht ausreichend pflegen Straftat laut § 17 TierSchG in Verbindung mit § 13 StGB; Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren; Tier wird entzogen; Verbot erneut Tiere zu halten