Beiträge von >ChaozzQueenz<

    Naja von der Schulterhöhe geben sich die beiden Tierchen eigentlich nicht viel. Der Dachs hat halt einen etwas längeren Körper und ist dabei schwerer und plumper. Wirkt auch etwas schwerfälliger als der Waschbär in dem Video.

    Ich bin mal einem Dachs begegnet, es war schon etwas dunkel draußen und ich habe auch erst im Nachhinein herausgefunden was das eigentlich war. Er kam direkt auf mich zu, meine Hündin war im Freilauf ein Stück hinter mir und gerade am anderen Rand am schnüffeln.

    Als ich meine Hündin angesprochen hab, ist der Dachs kurz stehen geblieben und dann auch gleich im Gestrüpp verschwunden. Hab später übers Inet rausgefunden, dass die sehr schlecht sehen und man deshalb bei einer Begegnung auf sich aufmerksam machen sollte.

    Bemaulkorbter, eng geführter Listenhund, bei dem jeder der auch nur einen Funken Ahnung von Hunden hat sieht, dass er gerade gehörig die Ärmel hochgekrempelt hat. Frauchen von Listenhund wechselt sogar die Straßenseite und geht vom Weg runter...

    "Darf der nicht mal Hallo sagen?":wallbash:

    Da würd ich mir wünschen, dass der Rütter da mal sehr klare Worte für findet.

    Die Zuchtvereine haben ja in der Regel schon sinnvolle Richtlinien.

    Selbstverständlich.

    Es ging in dieser Diskussion aber darum, dass Zuchtvereine für die Auswahl die Käufer verantwortlich gemacht werden sollten. Und dafür müsste es dann wieder Richtlinien geben. Bisher gibts da keine Vorgaben, soweit ich weiß.

    Und wer das nicht mitgelesen hat - der Vorschlag war nicht von mir und ich stimme dem auch nicht zu. Ich will nur den Kontext erklären.

    Du hattest aus meinem Post zitiert und mit diesem wollte ich sagen: Hauptverantwortung trägt natürlich der Besitzer des Hundes, ABER wenn man die Produktion von Hunden stärker reglementiert, wird es weniger Fälle von Hunden in unpassenden Händen geben, da Vermehrung an Reiz verliert wenn man Welpen nicht mehr für gutes Geld verkaufen kann, ohne großartig Geld zu investieren (Untersuchungen Elterntiere) oder ohne mit Strafzahlungen rechnen zu müssen.

    Klar kann man Käufern nur vor den Kopf schauen, aber der Großteil der Hunde in komplett unpassenden Händen kommt nicht aus seriöser Zucht.

    Da sind jetzt 2 Akteure drin - die Zuchtvereine, die die Richtlinien schaffen. Und der Staat, der das dann sanktionieren müsste.

    Die Zuchtvereine haben ja in der Regel schon sinnvolle Richtlinien. Mindestalter der Hündin, Abstand zwischen den Würfen, Maximalanzahl an Würfen pro Hündin, zur Rasse passende medizinische Voruntersuchungen, die nicht einfach vom nächstbesten TA durchgeführt werden dürfen etc.

    Danach könnte man sich orientieren. Dadurch haben seriöse Züchter keine zusätzlichen Einschränkungen, da sie sich ja sowieso schon immer daran gehalten haben und Vermehrer können kontrolliert und zur Kasse gebeten werden. Es wird immer noch Vermehrer geben, aber die Zahl wird sinken, wenn die Gefahr da ist, dass dar lukrative Nebenverdienst dann doch ein Minusgeschäft wird.

    Aber solange Hinz und Kunz Hunde ohne Sinn und Verstand produzieren dürfen, diese an den Nächstbesten abgeben und am Schluss keiner Verantwortung übernehmen muss, wird sowas leider immer mal wieder passieren.

    Wer soll die denn übernehmen? Ernstgemeint, nicht provokativ. So rein fiktiv: da kauft sich Familie Happy einen Dobermann und der wird nicht nur zum beschützenden, kinderliebenden Familienhund, sondern beißt zu in Fall X (anderer Hund verletzt) und dann Y (Halter verletzt) und dann Z (Nachbar Zorngiebel verletzt, whatever). Hund soll weg, weil nicht mehr leistbar vom Halter. Wer muss da für dein Empfinden die Verantwortung übernehmen und in welcher Form? Vor allem so, "dass sowas nie wieder passiert"?

    An aller erster Stelle natürlich der Besitzer. Sich einen Hund zu holen, bedeutet nunmal Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen.

    Ob nun über Arschbacken zusammen kneifen und mit dem Hund und an sich selbst zu arbeiten, oder Geld in die Hand nehmen und andere dafür zu bezahlen, den Mist den man verzapft hat wieder auszubügeln.

    So die Theorie... Das Problem an der ganzen Sache ist natürlich, dass man verantwortungslose Menschen nicht einfach dazu zwingen kann Verantwortung zu übernehmen. Würde man diese Leute jetzt zwingen für zb die Unterbringung ihrer Hunde massenhaft Geld hinzulegen, hat man wenn's blöd läuft deutlich mehr ausgesetzte Hunde...

    Nimmt man die Produzenten in die Verantwortung, trifft man damit auch seriöse Züchter. Vllt bringt man so den ein oder anderen verkopften Schwarzmaler davon ab mit gesunden und wesensfesten Hunden zu züchten, weil könnte ja sein dass...

    Ich persönlich würde mir ja wünschen, dass es erschwert wird Hunde zu vermehren. Dazu könnte man Mindestanforderungen einführen, die seriöse Züchter allein durch die Richtlinien der Vereine sowieso schon einhalten müssen. Wer diese nicht erfüllt und trotzdem Welpen in die Welt setzt wird zur Kasse gebeten und zwar ordentlich, so dass es sich für Vermehrer nicht mehr lohnt. Indirekt betrifft das auch zukünftige Halter, denn es wird schwieriger einen Hund zu bekommen. Seriöse Züchter schauen für gewöhnlich auch deutlich genauer hin, wem sie einen Welpen verkaufen.


    Das wären zumindest meine Gedankengänge zu dem Thema.

    Ich finde es einfach nur traurig, dass Hunde eingeschläfert werden, nur weil sie keine Blümchen sind. Was rassebedingt jetzt kein großes Wunder ist:muede:

    Aber solange Hinz und Kunz Hunde ohne Sinn und Verstand produzieren dürfen, diese an den Nächstbesten abgeben und am Schluss keiner Verantwortung übernehmen muss, wird sowas leider immer mal wieder passieren. Ausbaden darf es der Hund:verzweifelt:

    Welche Schulterhöhe hat dein Hund und wie hoch wäre die Box, wenn du die ca. 5 cm „verschenkst“?

    Sie ist 65 cm hoch, 1.5 J alt.
    Der Kofferraum hat am höchsten Punkt (in der Mitte) aktuell ca. 85 cm. Mit eingebauter Platte wären wir also ca. bei 78-80 cm Resthöhe (mit nicht exaktem Ausmessen von mir).
    Die letzten Angebote waren H = 76 cm (Faustmann), H = 77 (Schmidt) für Kofferraum tief mit Ladekante.
    Ossmann steht noch aus.
    Ich glaube, ich tendiere ein ganz klein wenig zu weniger Basteln, mehr Höhe für den Hund, auch wenns deutlich teurer wird....
    Danke, dass du mir hilfst beim Überlegen, mittlerweile kann ich ja gar nicht mehr klar denken... :omg:

    Ich werfe mal noch Heyermann ein. Hab meine Box von da und bin super zufrieden, sie ist schön stabil und hat hinten einen Notausstieg.

    Da kann man auch nach Fahrzeugtyp filtern und bekommt passende Boxen angezeigt. Theoretisch kann man sich auch eine Maßanfertigung erstellen lassen.

    Ich hab mal nach Oktavia geschaut (ab BJ 2012) und eine Box mit folgenden Maßen gefunden: Breite 75 cm x Tiefe 93 cm x Höhe 74 cm, preislich wäre die bei knapp 800€

    Mich dünkt, ich bin mit Bert übern Tisch gezogen worden :shocked:.

    Das was mir als Appenzeller verkauft wurde, sieht ganz anders aus :fear:.

    Vielleicht hatte der Typ doch Recht, als er sagte, Bert sei ein Rottweiler :shocked:.

    Offensichtlich wurdest du das:no:

    Aber verrate ihm jetzt bloß nicht, dass er in Wahrheit schon immer ein Rotti war, nicht dass er noch die Nachbarskinder frisst:mute:


    Spoiler anzeigen

    Mein Handy wollte Nachbarländer schreiben:tropf: Die soll er bitte auch verschonen, wo soll man denn sonst Urlaub machen:winken: