Ich kannte die Seite tatsächlich schon. Ich finde die gut. Bei Gehölzen, also Bäumen ist sie bzgl trocken und nährstoffarm leider nicht so ergiebig. Da hatte ich sogar schonmal geguckt. Wacholder- ist hier ganz ganz selten- und Ahorn spuckt sie aus. Was du schriebst Buche und Heide- zu trocken. Birken sind noch viel bei den Heideflächen, denen ist es inzwischen aber auch meist zu trocken. An einer Waldbrandfläche kommen viel Pappeln hoch.
Es ist im Waldbau gar nicht so einfach da in Zukunft zu planen und zu denken. Machen wir uns nix vor, grad bzgl Wälder, es sind halt auch Nutzwälder, es muss Holz geerntet werden können. Da die Balance zu finden ist wohl die Herausforderung der Zukunft.
Das ist so, ein Forst ist kein Wald. Da kann man vielleicht nicht nur auf heimisch setzen (ich weiß es nicht, wir haben da keine Probleme), funktioniert bei Nutzpflanzen ja auch nicht. Aber es darf auch nicht invasiv sein, da sollte man schon eine Grenze ziehen und entsprechend regulieren. Genauso wie ein Industrieunternehmen seine Abwässer und Abgase filtern muss, muss die Forstwirschaft sich auch so organisieren, dass sie die Umwelt nicht zerstören. Ich finde es genauso unmöglich, wenn Landwirte Lupinen pflanzen, die sind nämlich genauso invasiv. Da sollte einfach eine Grenze sein.
Und ja, ich finde es zum Beispiel nervig jedes Jahr stunden um stunden investieren zu müssen, die invasiven Pflanzen zu entfernen, die andere Leute hier einschleppen und sich in den Garten pflanzen. Lupinen, Goldrute, Kermesbeere, Berufskraut, Springkraut, Traubenkirsche, Flieder, Lorbeere und dergleichen entsorge ich jährlich Säckeweise von meinen Flächen. Würde ich das nicht machen, würden sie nämlich einfach das verdrängen was ich dort haben möchte.
Man muss ja schon tolerieren und akzeptieren, dass die Gärten immer steriler werden. Damit arangiere ich mich gedanklich schon, es wäre einfach schön wenn dieses Mindset einen nicht noch dahingehen tangiert, dass man dem ganzen hinterherräumen muss, weil das ganze Zeug sich überall ansiedelt.
Wir haben 10 Hektar Waldfläche, alleine diese Fläche frei von invasiven Pflanzen zu halten wird immer schwieriger und ist irgendwann gar nicht mehr machbar als normaler Mensch. Zu seinen normalen Arbeiten muss man ja auch irgendwann mal kommen.