Zaunpöbeln macht einfach stark. Genauso wie Leinepöbeln oder den Postboten vertreiben. Das gibt nen Kick wenn der Gegenüber vertrieben wurde und selbstverständlich erhöht sich der Druck wenn der Gegenüber nicht adäquat reagiert, und dann am Ende doch reagiert und wieder ist der Pöbler der größte und feiert sich.
Die haben da schon ordentlich Spaß dran und das braucht auch nicht pathologisiert zu werden.
Nicht jeder Zaunpöbler wäre aber ernsthaft belastbar wenn es der Gegenüber wirklich ernst meint.
Das ist einfach Selbstbestätigendes Verhalten. Und nicht jeder Zaunpöbler wacht, manche haben auch nur ihre Trigger bei denen in den Kampf gezogen wird, der Einbrecher nachts auf dem Hof wird dann aber verschlafen.
Aber Druck am Zaun zu machen gehört zum aufpassen schon dazu und ja, natürlich hilft das auch. Ein lauter Hund verhindert Einbrüche, in der heutigen Zeit ist das doch der beste und legalste Wachhund. Laut und viel Druck am Zaun, aber im Herzen ein Lamm und nicht belastbar. Genau das ist eigentlich der Wachhund von heute. Die ernsten und in sich ruhenden Hunde die am Ende stellen und auch zupacken, damit hast ein Problem.
Manche Hunde brauchen diese Stärkung und dieses „Vorspiel“ auch, um sich überhaupt das zupacken zu trauen und den notwendigen Ernst und Trieb zu entwickeln. Das sind dann die unsicheren Hunde, die werden künstlich stark wenn sie immer wieder pöbeln dürfen und dabei Erfolge sammeln.