Beiträge von WorkingDogs

    DAS finde ich mittlerweile wirklich gruselig.

    Tbh hält sich mein Mitleid für den erwachsenen Mann der sich (wahrscheinlich) bewusst so einen „krassen“ Hund geholt hat und den dann ungesichert durch die Welt spazieren führt in Grenzen. Es gibt so viel andere hunderassen und so eine holt man sich nicht weil die so gut zu erziehen sind oder so süß aussehen. Da wollte jemand absichtlich eine Egovergrösserung auf 4 Beinen. Natürlich ist es traurig dass es so endet :(

    Und der Hund ist züchterich auch nur menschengemacht und es ist halt für mich ein „ernten was man sät“.

    Absolut eine lose-lose-Situation.

    Ich kann gar nicht so viel essen wie ich grade kotzen möchte.

    Die Hundezucht und anderen Sportarten sind als nächstes dran. Viele Argumente wie der Paragraf 11, Richtungswechsel, Leistung erbringen "müssen" lassen sich ja 1:1 auf alles andere übertragen.

    Ja, davon gehe ich auch aus.

    Ich lese aktuell immer wieder über Personen aus dem "MR Universum", die sehr aktiv auf Social Media gegen Rassehunde, die für einen Zweck gekauft wurden, pöbeln. Frei nach dem Motto "Du kaufst einen Deutsch Drahthaar für Spürhundearbeit? Die Hunde in rumänischen Tötungsstationen können auch super schnüffeln!".

    Je mehr man darüber liest, desto mehr komme ich zu dem Schluss das dort viel Geld im Spiel sein muss und der Sektor dringend massiv reguliert gehört.

    Eine Diskussion muss ja nicht auf ein Ergebnis hinauslaufen oder darauf dass man mit der eigenen Einstellung "gewinnt". Man kann sich auch einfach nur Austauschen ohne etwas durchsetzen zu wollen.

    Das sehe ich auch so. Man kann etwas dazu lernen, Sachen überdenken oder eben auch nicht. Und vielleicht auch einfach feststellen, dass die eigenen Grenzen nicht für andere gelten müssen.

    Toleranz ist auch so ein Stichwort. Man muss Dinge nicht gut finden um sie tolerieren zu können und sich selbst nicht als Maßstab zu sehen.

    Das Video gibt es übrigens hier: https://www.landtag.nrw.de/home/mediathek…bf-122d40c2f12b

    Ich frage mich immer mehr, welche Agenda mit dem "Adoptieren statt produzieren e.V." verfolgt wird. Die haben sich ja eigentlich Tierschutz auf die Fahne geschrieben, treten dann aber als Vertreter des Vereins als Sachverständiger für Gebrauchshundesport auf?

    Ich gehe ja absolut mit, dass man den Gebrauchshundesport auch kritisch betrachten kann und man hinterfragen sollte, was in so manchen Vereinen passiert. Aber dieses Draufgekloppe und Rumgejammer ist nur dumm. Der arme Hund muss schnelle Richtungswechsel machen... äh, ja, wo ist das Problem?

    Die Hundezucht und anderen Sportarten sind als nächstes dran. Viele Argumente wie der Paragraf 11, Richtungswechsel, Leistung erbringen "müssen" lassen sich ja 1:1 auf alles andere übertragen.

    Die Personenwahl für eine solche Debatte war einfach eine völlig falsche. Die Sachverständigen haben ja sogar Agility als Gebrauchshundesport bezeichnet, so viele Argumente waren leicht zu entkräften und es kam einfach nichts sinnvolles. Immer nur der Verweis auf das Kulturgut, ja nun das steht halt auch nicht über allem, war doch klar. Dann noch Art der Einreichung, ich verstehe diesen Alleingang absolut nicht, ein Bärendienst.

    Hat noch jemand die Ausschutzsitzung in NRW geschaut?

    Also, Hundesportler sind dauernd Kunden einer großen Hundetrainerkette, ist klar. Und unsere Hunde landen auch dauernd im Tierheim, das ist ein gaaaaanz großes Problem.

    Im Grunde ein Angriff auf den gesamten Hundesport und das Ehrenamt, arbeiten ja alle vorbei am Paragraf 11, wenn man der Argumentation folgt.

    Oje oje, na da hat man uns ja einen Gefallen getan mit dem Antrag. Die Sachverständigen haben auch einfach absolut keine Ahnung, das kann man anders gar nicht sagen. Aber danach geht’s ja heute auch nicht mehr. Viele Buzzwords, viel Unwissen und für meinen Geschmack viel zu viel persönliche Agenda um Sachverständige zu sein.

    Aber ich habe jetzt gelernt das Beutefangverhalten ja das problem am Schutzdienst ist, also quasi das was man in diversen Sportarten nutzt. Deshalb beißen unsere Hunde kleine Kinder. Dauernd. Und Oma. Weil wir sie auf Schutzärmel ritualisiert haben und deshalb sind das ungesicherte Waffen die beißen sobald jemand den Arm hebt

    Ich habe immer wieder Labrador Retriever im Training, die mit Eingrenzung überhaupt nicht umgehen können. Bei vielen spielt die Genetik da ordentlich mit rein. Heißt: Sie können das überhaupt nicht leisten. Es geht nicht. Sie können es einfach nicht.

    Das verwundert mich ehrlich gesagt sehr. Mein Labrador war was das angeht der bislang einfachste Hund den ich je hatte. Da war Deckentraning quasi genetisch vorinstalliert und alles andere hätte ich jagdlich auch gar nicht gebrauchen können (Lockjagd auf Krähen). Und der ganze Wurf hat sich so easy gezeigt, die ganzen Hunde in der DRC BZG waren damit absolut easy going. Aber war eben auch eine absolut jagdliche Leistungszucht, vielleicht gibt es da Unterschiede. Ich hatte auch was Zwingertraining angeht noch nie einen Hund der so unkompliziert und frustfrei-abwartend ist, sich einfach zurücknehmen kann. Selbst auf dem Hundeplatz war dieser Hund absolut genial. Die konnte man tatsächlich einfach am zaun anbinden und die hat auf ihrer Decke gepennt, oder hat sich im Auto auf dem fahrsitz eingerollt und null Theater gemacht oder gefrustet. Es ist mit Abstand mein bislang einfachster Hund gewesen in Sachen Frust, Begrenzung, Zurücknehmen und Gehorsam. Und wie gesagt, der ganze Wurf war so, die ganzen Hunde aus der BZG waren absolut genial in dem Bereich.


    Die genetiksche Begründung macht für mich da einfach keinen Sinn. Ich meine einen Labrador habe ich, damit der jagdlich permanent abwartet und begrenzt wird, sich das Jagdgeschehen dabei anschaut und blitzschnell agiert sobald ich ihn einsetze. Macht der nur einen Muchs, wars das beispielsweise mit der Krähenjagd.