Beiträge von WorkingDogs

    Geil ist ja immer wenn dann Fußarbeit und Übungen schön mit Triebziel gezeigt werden.

    Ja, nun, der Knackpunkt ist eben dass sich ein Hund am Ende ohne dieses Hilfsmittel durch mehrere Prüfungen trägt und dabei eine freudige und korrekte Arbeit zeigt.

    Bissl unterm Balli laufen ist jetzt nicht die Kunst xD

    walkman


    Das zitieren klappt leider nicht, ich beziehe mich auf den obersten Eintrag.

    Das Ding ist doch einfach, dass Schutzhundesport so wirksam gegen Dritte ist, wie ein schwarzgurt im Judo (im Kampfsport kennnen wir diese Diskussion ja ebenso..). Niemand der anderen schaden möchte nimmt Jahre der Ausbildung inkauf. Da bestelle ich mir online ein Messer und kann loslegen. Effizienter und durchschlagender.

    Deshalb sag ich ja, Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt. Angst lässt sich auch nicht aufklären. Angst ist in dem Falle aber nun mal faktisch völlig unbegründet, weshalb es keine Basis gibt auf etwas Rücksicht nehmen was aussichtslos ist und wo sich auch nichts mehr „verbessern“ lässt.

    Aber ich wüsste jetzt nicht warum es im Schutzhundesport noch "mehr" geben muss als beim Hundetrainer nebenan, der es ja oft tatsächlich mit gefährlichen und auffälligen Hunden zu tun hat. Wer kontrolliert denn dort dass diese nur im erlaubten Rahmen "sozialisiert" werden?

    Du hast natürlich prinzipiell recht, aber es ist nun mal leider so dass im SD für den Nicht-Hundemensch ein Hund auf einen Menschen gehetzt wird und das ist psychologisch für die meisten Menschen etwas anderes wie wenn einem gefährlichen Hund Gewalt angetan wird.

    Da wird alle Aufklärung nicht fruchten. Deshalb denke ich dass es nur funktioniert wenn an den SD im Sport höhere Ansprüche gestellt und durchgesetzt werden. Ansonsten wird der Gesetzgeber SD einfach verbieten.



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    Die Ansprüche gehen doch schon nicht höher seitens der Vereine. Wirst du mit tierschutzrelevanten Methoden erwischt gibt es eine Sperre, man kann angezeigt werden und und und.

    Ob eine Anzeige verfolgt wird hängt ja auch oft an den Vetämtern und Behörden die vor Ort zuständig sind.

    Das Problem der Verfolgung hast du leider in allen Bereichen, wir hatten hier vor Ort jetzt einen Fall im Bereich der Tierschutzvereine, da hat es Jahre gedauert bis es zum Erfolg kam. Das war richtig übel, der Bereich hat nämlich auch so seine Egomanen und es geht ums Geld.

    Überall findest du Leute die Starkzwänge verwenden, selbst für Kleinkram. 11er Trainer, Tierpensionen (die Lautstärke regulieren!), Privatpersonen.

    Natürlich gibt es Leute die sich aus Prinzip stören, man kann aber nun mal nicht auf alles Rücksicht nehmen und muss irgendwo auch mal die Kirche im Dorf lassen. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt.

    Aber wer kontrolliert denn dass ein Paragraf 11 Besitzer entsprechend dem Tierschutzgesetz ausbildet? Der Verein, der Verband oder das Vet Amt?

    Ich war sogar mal bei einer solchen Kontrolle dabei (Vet Amt), die war angemeldet und mit entsprechendem Hund was das für den Trainer natürlich kein Problem. Das „anders“ war auf nicht Tierschutzgesetz konform bezogen und trotz dieser Kontrolle wurde dort auch zu anderen Zeiten „anders“ ausgebildet. Wobei die verschiedenen Vet Ämter ja auch hier eine riesige Bandbreite haben. Unser Vet Amt hat z.B. kein Problem damit dass die Hunde im Training auch länger im Auto in Boxen sind, andere schon…

    Deshalb würde ich mir wünschen dass die Verbände das mal etwas besser ausformulieren (und kontrollieren) würden, bevor es der Gesetzgeber wahrscheinlich einiges enger formulieren wird.

    Die Vereine arbeiten mit Platzverboten und Sperren bei Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Natürlich müssen Verstöße dazu erfolgreich zur Anzeige kommen. Veranstaltungen werden mit dem Vetamt abgestimmt, es gibt interne Lizensierungen die man eben in letzter Konsequenz an den 11er binden könnte. Aber ich wüsste jetzt nicht warum es im Schutzhundesport noch "mehr" geben muss als beim Hundetrainer nebenan, der es ja oft tatsächlich mit gefährlichen und auffälligen Hunden zu tun hat. Wer kontrolliert denn dort dass diese nur im erlaubten Rahmen "sozialisiert" werden?

    Und zum Thema "dann verbieten wir das doch". Dann können wir doch direkt die ganze Hundehaltung verbieten. Passiert ja genug Tierquälerei beim ganz normalen Hundehalter, in Hundeschulen, in Hundepensionen, es gibt genug Tierschutzvereine wo Geldverdienen vor Tierschutz steht, usw. Das ist ja nun kein Problem den Schutzhundesportes.

    Naja, niemand tut das. Prüft in den Hundeschulen doch auch keiner. Die Kritik in der Sitzung war ja, dass Hundetrainer den 11er machen müssen und Vereine nicht, warum sollte der 11er plötzlich ein Problem sein in Vereinen aber beim hiesigen Hundetrainer nicht?

    Man kann halt nicht immer und überall alles kontrollieren, dann sollte man vielleicht erstmal bei den Hundehaltern anfangen und schauen wer so daheim seine Hunde in Boxen hält. :D

    Es ist ja auch schlicht gar nicht möglich alles immer zu kontrollieren, damit muss man seinen Frieden finden. So viel Personal gibt es nun mal nicht. :ka:

    Der BLV bietet schon die Trainerausbildung mit Paragraf 11 an und viele Trainer nutzen das auch, die meisten Vereine haben auch entsprechend ausgebildete Trainer.

    Was sollte das denn bezüglich Image SD ändern? Allein der Paragraf 11 führt doch nicht dazu dass anders ausgebildet wird.

    Es geht ja nicht um Image sondern um Kontrolle. Das manche Sachen in der Kritik stehen wird sich nicht mehr ändern, es geht halt darum den Rahmen zu schaffen in dem man trotzdem darf.

    Das alle immer alles gut finden ist eh nicht möglich.

    Generell wüsste ich nicht wo das Problem sein soll eine Ausbildung mit Paragraf 11 sicherzustellen und einfach enger mit dem Vetämtern zusammenzuarbeiten. Wäre zwar eine kostspielige Lösung, aber auch eine Lösung die sich so gut wie gar nicht mehr anfechten ließe.

    Ich wohne in Niedersachsen, eine Bekannte von mir trainiert Hunde für Wesenstests als Trainerin. Hier ist es so das ein Hund erst auffällig geworden sein muss bevor er zum Test muss. Die große Gruppe stellen Tierschutzhunde aus dem Ausland. Unreguliert mit genau den Vorfällen die anderswo in der Zeitung stehen. Also einem Kind das Gesicht zerbissen und sowas nettes. Die landen aber nur selten in der Öffentlichkeit.