Warum? Fändest du es toll wenn ich vor deiner Haustür Geige übe? Man darf sich auch als Spaziergänger Rücksichtsvoll verhalten und muss weder fremde Tiere absichtlich provozieren, noch den eigenen Hund ewigkeiten immer wieder hochfahren und rumkläffen lassen.
Ist einfach asoziales Verhalten.
Das sind ja aber zwei separate Aspekte.
Ob das nett oder sinnvoll ist, ist die eine Frage und würde sicherlich im Einzelfall von verschiedenen Personen seeehr unterschiedlich bewertet.
Aber ich hatte mich ja gewundert, warum du den rechtlichen Rahmen erwähnst. Und der hat dann ja eher wenig mit der Frage zu tun, ob das jetzt nett ist, wenn da jemand öfter vorbeigeht. Wenn man da Lärmschutz als Argument anführen will, muss eben der Besitzer des lauten Hundes das abstellen, da wird dann ja nicht nach „nett“ oder „assi“ als eventuellem Auslöser unterschieden.
Ich würde das aber wirklich mal wissen wollen wie das aussieht.
Darf ich einfach in den nächsten Ort fahren, mich dort auf die Straße stellen und Trompete üben? Oder gibt es da eine Grundlage für?
Warum gelten Lärmschutz und auch Ruhezeiten nur für Anwohner und nicht für Gäste?
Ist es dann ok, abends meine Hunde zum Lösen im nächsten Ort auszuführen weil es da ja nicht mein Problem ist, wenn die nach 22 Uhr bellen?
Ich würde wetten, dass man sich da nicht so leicht aus der Verantwortung stehlen kann, nur, weil man kein Anwohner ist.
Bei dem Fall, dass ich mehrfach am Zaun vorbeigehe setzte ich grade aber voraus, dass beide Seiten Laut sind. Andersrum wäre das ja noch asozialer und wirklich reine Provokation. Aber gut, wäre ja für Hundehalter auch nicht unüblich, da sieht man ja auch nicht ein die Kacke aufzusammeln, dass der eigene Hund kein Wild jagen darf oder nicht auf fremde Weiden gehört, fremdes Eigentum nicht anpisst, usw.. Also ja, vermutlich hat’s da weder Gefühl noch Bereitschaft sich als Gast wahrzunehmen.