Beiträge von WorkingDogs

    Eben weil es auch in anderen Bereichen schon nicht funktioniert, frage ich mich warum man das auch noch beim Hund haben möchte. Ganz besonders wenn doch angeblich "Nichts" geprüft wird.

    Für mich sind aber auch der Großteil der modernen Führerscheine Geldmacherei. Sicher nicht der Führerschein im Ganzen. Aber warum man mit einem Autoführerschein Roller fahren darf erschließt sich mir nicht. Genauso wenig der künstliche Unterschied zwischen kleinem und großem Anhänger.

    Den Führerschein finde ich auch sinnlos, ein Belohnungssystem nicht, weil sehr viele Leute bereit dazu sind sich vorbildlich zu verhalten und es einen Anreiz bietet, dass sich der Aufwand lohnt und irgendwo gewertschätzt wird. In NDS könnte man zum Beispiel eine Prüfung anbieten für eine leinenbefreiung zur BUS für besonders gut trainierte Hunde und Besitzer die ihre Hunde auf den wegen halten.

    Natürlich hat man da auch mal wen der es ausnutzt, aber ehrlich gesagt glaube ich das nicht, wer sich nicht dran halten will tut es ja jetzt auch noch nicht, der nimmt nicht noch extra Aufwände in Kauf.


    Auch könnte man ähnlich wie bei geprüften Jagdhunden Kostensenkungen im Bereich Haftpflicht anbieten und Steuerentlastungen. Da gibts ja im Straßenverkehr genauso dass Haftpflichttarife sich individueller berechnen und die Laufbahn des Fahrers mit einbeziehen.

    Und der hat doch schon auf dem Hinweg gesehen, dass ich keinen Bock auf seinen Dackel hab. Wieso lässt der den ein 2. Mal zu uns laufen?

    Weil viele Menschen leider nur noch völlig deppert durch die Gegend laufen und offensichtlich nur noch Stroh im Kopf haben.

    Es wird einfach immer weniger auf die eigene Umwelt geachtet, nachgedacht und Rücksicht genommen und Grenzen akzeptiert. Die Leute verblöden sozial einfach. Daran wird keine Prüfung was ändern.

    Ne Freundin von mir lebte letztes Jahr mit ihrem Hund im Garten, im Wohnwagen, nach einer Kreuzband-OP. Die hat ihre Nachbarn informiert, dass sie bitte ihren Hund nicht hinlassen sollen, der Hund wurde operiert und es darf da nichts passieren.

    Direkt am Tag nach der OP lief das Tier frei, direkt zu dem frisch operierten Hund mit Kragen (also deutlich sichtbar!), während sie 1 Minute an der Leine lösen lassen wollte, sie den weggetreten und angeschrien und dann waren die Nachbarn außer sich wie man den eigenen Hund denn so verjagen könnte. Man selbst hat sich und den eigenen Hund völlig als Opfer gesehen, wollte Anzeige erstatten.

    Was soll man bei sowas noch sagen? Da kann doch nur noch Luft statt Hirn sein. Die Leute sind einfach bekloppt.

    Das ist doch dann aber das Gleiche in grün zu den stumpf auswendig gelernten Fragebögen. Lass den Hund an der Leine, weiche Allem aus und nach der Prüfung macht jeder wieder wie er es für richtig hält.

    Sicher ist es das, diese Einstellung wirst du auch nie verhindern können. Ist doch überall so. Als würde sich jeder immer an das halten was mal geprüft wurde. Fängt doch schon im Straßenverkehr an, wo sehr viele Menschen taktisch schneller fahren als erlaubt und das Bußgeld einfach inkauf nehmen.

    Das wird sich NIE verhindern lassen. Deshalb gibt es Verkehrskontrollen, Gesundheitskontrollen, Wirtschaftsprüfungen, TÜV, usw. usf.

    Aber einige hier scheinen zu denken die Prüfung würde einen Erziehungsstand erfordern und das ist nicht der Fall. Der Hund wird nicht geprüft, das ist kein „TÜV“.

    Es wird immer Vertreter geben die besser kompensieren können. Boxer sind ja auch vergleichsweise fit, die hört man auch, aber ich finde das was ich erlebe von den Einschränkungen her schon gemäßigt. Ich denke das liegt am langen Hals und dem sportlicheren Körperbau. Wobei auch dort die Nasen immer kürzer geworden sind in den vergangenen Jahrzehnten. Ich denke unter 1/2 sollte es eigentlich auch nicht gehen.

    Gleiches beim Dackel, da kenne ich selbst jagdliche Leistungszuchten mit sehr gemäßigtem Körperbau die Dackellähme hatten, sich beim Treppenlaufen überschlagen würden und natürlich einfach nicht so frei sind wie ein Hund mit passenden Beinen.

    Du hättest dir also dafür theoretisch meinen Hund ausleihen können, der überhaupt kein Interesse an anderen Hunden hatte, und wärst locker durchgekommen, ohne deine skills (oder auch fehlenden skills, je nach Person) überhaupt zeigen zu müssen.

    Das tut überhaupt nicht Not, der Hund muss sich nicht unauffällig verhalten, du musst als Besitzer die Situation korrekt einschätzen und handhaben. Es wird nicht der Trainingsstand des Hundes geprüft.

    Wenn dein Hund keine Kinder mag und du geht der Situation deshalb aus dem Weg, dann ist das völlig ok und zeigt dass du deinen Hund zu führen weißt. Und DAS prüft der Hundeführerschein.

    Natürlich ist es sinnbefreit das Ding nur mit Hunden zu machen, die eh auf nichts anspringen und durcherzogen sind. Klar besteht man damit einfach.

    Deshalb fänden es ja einige sinnvoll, wenn es zusätzlich Anreize geben würde am Erziehungsstand des eigenen Hundes zu arbeiten und das geht nur mittels Prüfungen, Belohnungssystemen oder Strafen.


    Es gibt ja auch, um mal analog zum Fahrzeugführerschein zu bleiben, nicht grundlos das Punktesystem in Flensburg, Verkehrskontrollen und Bußgeldkataloge. Weil es eben nicht ausreicht einmal die Sachkunde abgelegt zu haben damit sich alle Menschen benehmen.

    Für mich ist der Conti halt keine Qualzucht Rasse. Das findet man ja irgendwie auch nur hier im Forum. Das Zuchtziel ist eine gesunde Bulldogge und da sind wir auf einem sehr gutem weg finde ich.

    Qualzucht zeichnet sich dadurch aus, dass ein Krankheitsbild Teil des Zuchtziels ist. In dem Fall Brachyzephalie. Da gibt es einfach kein gesund. Gleiches Thema hat der Dackel mit seinen kurzen Beinen. Da findet sich auch die Abgrenzung zur Übertypisierung wo der Rassestandard kein Problem wäre, aber die Realität Dinge züchtet, die „too much“ sind.

    Noch so ein Beispiel ist ein Widderkaninchen oder eine Faltohrkatze, es gibt für diese Optik keine gesunde Version. Punkt. Diese Optik geht immer mit Einschränkungen der Gesundheit zwangsläufig einher.

    In wie fern es in Ordnung ist, diese Einschränkungen in Kauf zu nehmen, das ist halt die Frage. Aber zu sagen die Hunde seien genauso gesund wie Hunde mit langen Nasen ist einfach Quatsch, natürlich sind sie eingeschränkt, denen fehlt mindestens die halbe Nase! Auch ein unauffälliger Dackel kann eine Treppe nicht so laufen wie es ein hochbeiniger Terrier kann. Einfach weil da mindestens die Hälfte der beinlänge fehlt.

    Dann bleibt der Hund halt an der Leine und es gibt keine Steuerermäßigung, so what?

    Also in Niedersachsen bringt dir der obligatorische Sachkundenachweis im Normalfall weder extra Leinenbefreiung noch steuerliche Ermäßigung, wäre ja bei ner obligatorischen Sache auch recht sinnbefreit |)

    Wir spielen Gedankenspiele was man darüberhinaus machen könnte.

    Im Prinzip ist doch auch ein brachliegender Acker fremdes Eigentum...

    Ja, allerdings gilt ja das Betretungsrecht und wenn ein Acker wirklich unbestellt ist, dann darfst du ihn auch betreten. Genauso Wiesen außerhalb der Aufwuchszeit oder Wälder.

    Im Außenbereich gelten einfach andere Regeln als für den eigenen Garten.

    Begleithundeprüfung, die besteht der Hund dann mit Person A aber ausgeführt wird er dann von Person B, auf die der Hund kaum hört. Damit ist dann auch ncihts gewonnen . Ausser das das "Opfer" es am Ende schwerer hat, weil der "angreifende" Hund hat ja ne Prüfung abgelegt, der kann ja gar nicht irgendwie schuld sein...

    Lässt sich doch alles prüfen? Eine Gemeinde muss doch keine Befreiung aussprechen wenn der Hund die Prüfung unter jemandem abgelegt hat der nicht der Halter ist.

    Sicher kannst du einen Hund anderswo anmelden, beschiss gibt es immer, sehr viele Leute halten sich aber an solche Anreize und Vorgaben.

    Rralitisch ist das natürlich leider nicht, deshalb gilt auch hier die Devise: wer rankommt, lernt fliegen. Damit hat man selbst bei den Resistenten Hundehaltern einen sehr guten Lerneffekt.

    Oh ja, das hab ich neulich bei einem Spaziergang bei Freunden gesehen 😱

    Hundekot mitten auf den Spinatblättern :face_vomiting: Und das auch nicht nur einmalig, sondern am ganzen Feld entlang und mehrere Meter vom Weg entfernt im Inneren des Feldes!

    Sowas finde ich absolut unverantwortlich, ich war einfach nur entsetzt.....

    Genau, es ist widerlich. Dazu kommt, dass der normale Mensch gar nicht mehr weiß ob ein Acker nur umgeschlagen oder eingesäht ist, viele Maschinen können heutzutage auch direkt beides leisten. Und dann wird sich da wirklich in Gruppen getroffen und die Hunde hetzen gemeinsam über die Äcker als wäre man auf der Hundewiese. Inkl Jagderfahrung bei hochkommenden Wild, weil diese Erregungslage natürlich nie unter Gehorsam gestellt wurde.

    Bei Landwirten an solchen Wegen frage ich schon gar nicht mehr nach Fährtengelände, die sind so dermaßen genervt von Hundehaltern dass die einen direkt vom Hof jagen.

    Aber er war nicht auf Anhieb mit Fremdhunden verträglich und ließ sich nur von mir (und Freunden) anfassen.

    Und damit ist sie noch harmlos.
    Was meinst du wie viele Hunde es gibt, die aus den verschiedensten Gründen nicht 'funktionieren' können?
    Das macht sie aber nicht automatisch zu einer Gefahr für die Gesellschaft.

    Naja, ein Hund der nicht verträglich ist und sich nicht für den heute notwendigen Gehorsam eignet, der gehört doch auch nicht von der Leine? Es geht doch auch gar nicht um gefährlich, sondern darum Situationen zu verhindern die für den Gegenüber einfach unangenehm sind.

    Ja, da wird man Hunde die nicht funktionieren können irgendwo restriktiv behandeln müssen. Sprich: an der Leine bleiben MÜSSEN.

    Du hast dich doch bewusst für einen Hundetyp entschieden der ist wie er ist, da muss doch vorher klar sein dass der Alltag anders sein wird als mit einem gehorsamen, gut gezogenen Kleinpudel. Ich verstehe da deine Aufregung nicht. Dann bleibt der Hund halt an der Leine und es gibt keine Steuerermäßigung, so what?

    Nein, nicht jeder Hund ist direkt eine Gefahr, aber unsere heutige Zeit ist nun mal nicht für jeden Hund gemacht. Allein wie viele Hunde weglaufen weil es Geknallt hat, weil da die Leine ab war, die Situation unterschätz wurde und diese Tiere dann elendig irgendwo sterben. Um sowas geht es eben auch. Und auch darum zu verhindern dass der „freundliche“ Labrador einen Welpen über den Haufen walzt, weil dem bei Sichtung alle Sicherungen durchbrennen und er nie gelernt hat zu horchen, aber „es ist ja keine Leinenpflicht“.