Beiträge von WorkingDogs

    Boden - habt ihr Erfahrungen damit, den Boden mit Gitter auszulegen, um die Wachteln vor Fressfeinden/ Ratten zu schützen? Wie macht man das am Besten? Boden komplett ausheben, Gitter verlegen, Erde wieder drauf?!!! Und wie verbinde ich das Gitter sinnvoll mit der Voliere?!

    Sehr stabilen Nagerdraht von unten befestigen und dann einfach Einstreu drauf. Ich nutze sehr gerne Hanfstreu.

    den Boden ausheben würde ich nicht, weil du dann nicht merkst wann der Dreht anfängt brüchig zu werden.

    Als Konsequenz also nicht "nur" Zuchtverbot, Entfernung der Rasse aus den entsprechenden Verbänden, Aberkennung der Rasse, sondern zusätzlich eine allgemeine Euthanasiepflicht aller Vertreter dieser Rasse?

    Nein, ich schreibe nicht von einer Pflicht, sondern einer Möglichkeit, ähnlich wie bei gefährlichen Hunden.

    Wie "einfach" das ist, sieht man ja an diesem Thread und den Bemühungen verschiedener Arbeitsgruppen und Gutachten in den letzten Jahren.

    Ich schreibe doch nirgends, dass es einfach sei.
    Es ist hingegen schwierig, weil es diverse Gruppen gibt welche die Debatte für ihre eigene Weltanschauung nutzen wollen

    Und die wären? Also ganz exakt. Wann darf jemand bestimmen, DIESER Hund wird jetzt sofort eingeschläfert?

    Eine Ausarbeitung müsste erfolgen, Rechtsicherheit geschaffen werden und dann dürfte eine Anordnung über den Amtsveterinär erfolgen. Ähnlich wie auch bei gefährlichen Hunden in letzter Konsequenz.

    Ist das nicht individuell zu betrachten, was Qual ist und was nicht? Welcher Tierarzt schläfert denn jedes Tier ein, "nur" weil es einer bestimmten Rasse angehört? Egal, wie das Tier selbst aufgestellt ist.

    Qualzucht impliziert doch, dass es pauschal zu sehen ist.

    Und das wäre bei dieser Definition auch wichtig, sich ganz klar auf Merkmale zu einigen die auch entsprechende Konsequenzen möglich machen.

    Sonst passt die Definition ja nicht. Es muss schon davon ausgegangen werden dürfen, dass die Tiere auch entsprechend leiden.

    Dass jeder das macht, was er für am besten hält, hat auch dazu geführt, dass wir die Qualzuchtproblematik überhaupt haben.

    Da es aber ja keine Option ist, random alle betroffenen Tiere zu euthanasieren, bietet man ihnen aber eben das beste, was möglich ist.

    So zumindest in meiner Vorstellung.

    In meiner Vorstellung bedingt Qualzucht, dass die Tiere sich quälen, was Einschläferung auf jeden Fall rechtfertigen würde.

    Wo liegt da bei euch die zeitliche oder räumliche Grenze? Oder kennt ihr alternative Unterbringungsmöglichkeiten für solche Gelegenheiten?

    Wird meistens vom Veranstalter mit dem Vetamt abgestimmt, da ist man dann auf der sicheren Seite.

    Unsere Diensthundeschule muss die Hunde in Zwinger tun, die dürfen nicht mehr in den Autos warten. Viele Hunde stresst das sehr, bishin zu Verletzungen.

    Denke hier greift gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht, was die Gesetzgebung angeht.

    Es geht nicht darum, auf einem hohen professionellen Level zu trainieren, aber erfolgreiche Turnierteilnahme auf Einsteiger- oder mittlerem Level sollte möglich sein

    Dazu vielleicht noch was. Sofern es hier nicht um Sportarten geht, bei denen ohnehin dauernd bestätigt werden darf, trennt sich an der Stellendie Spreu vom Weizen. Stichwort Prüfungsschläue, ein Hund der nur arbeitet für ein Motivationsobjekt und nicht aus dem Herzen wird sich immer seine Wege suchen nicht zu arbeiten sobald er weiß dass es sich nicht lohnt.

    Welche Rolle spielt bei der Entwicklung , dass die Elterntiere selbst sportlich aktiv waren oder im Hundesport gearbeitet haben? Spielt das eine entscheidende Rolle für Arbeitsfreude, Konzentration und Eignung des Welpen? Oder lässt sich das überwiegend durch frühes, belohnungsbasiertes Training und gezielte Förderung entwickeln?

    Sowohl als auch, Arbeitsfreude ist ja aber nur die halbe Miete um mit dem Hund arbeiten zu können.

    Wenn ich dinge trainieren muss, die genetisch verankert sein könnten, dann fallen immer andere Dinge hinten über und ich komme nie so weit wie mit einem Hund bei dem ich das nicht erarbeiten muss.

    Desweiteres reicht motivierbarkeit alleine oft nicht aus, das langt dann nur für Arbeiten bei denen in der Tat immer eine Bestätigung erfolgt oder die Einsätze vergleichsweise kurze Intervalle darstellen.

    Wie wäre bei einem Eurasier oder ggfls. Vizlar, die Tendenz? Der Vizlar ist ja sehr sportlich und hat einen Jagdtrieb, soll aber grundsätzlich in der Wohnung gut zu halten sein und wenig bellen. Der Eurasier ist ja eher ein ruhigerer Vertreter der wenig bellt. Oder wie würdest du/wie würdet Ihr das sehen?

    Ich kenne Viszla als ganz schlimm sensibel und empfindlich. So empfindlich dass beispielsweise das fressen eingestellt wird, weil der Napf auf der Fliese geklappert hat und das eine so schlimme Erfahrung war.
    Ihr solltet euch Gedanken machen, die hektisch und laut es bei euch zugeht und entsprechend Wert auf ein Nervenkostüm legen.