Beiträge von WorkingDogs

    Aber das klappt z.B. bei Listenhunden in manchen Bereichen ja durchaus so halbwegs.

    Kupierverbot, Anbindehaltung, Rasselisten, gefährliche Hunde, es gibt sehr viele Beispiele die klappen. Aber die Strafe ist eben nicht bloß „du du du“. In Hamburg wird rigoros eingezogen was auch nur aussieht wie Listenhund, andere BL sind da mit unter lascher unterwegs. Und die kosten Nicht zu vergessen, die schrecken auch gerne ab (Steuern bei Listenhunden)

    Jedes Verbot braucht durchsetzbare Strafen, wenn das nicht möglich ist, dann kann man sich Verbote sparen.

    Geldstrafen, die weh tun, oder Einzug des Hundes.

    Genauso wie überall sonst auch, funktioniert ja auch in anderen Bereichen. Muss halt weh tun, sonst wird es einkalkuliert wie im Straßenverkehr oft der Fall.

    Ich schreibe doch überhaupt nicht von Tierärzten? Wo lest ihr das denn?

    Zucht- und Halterverbote müssen ganz einfach auch entsprechend abschreckend sein. Das hat nicht mit tierärztlichen Behandlungen zu tun.

    Wenn ein Halteverbot lediglich in einer kleinen Strafzahlung endet, dann wird das einfach einkalkuliert und gut ist.

    Man wird nicht umherkommen von richtigen Strafen zu sprechen, wenn es wirksame Verbote sein sollen.

    Es ist wie bei Kindern: man sollte nur Dinge verbieten, die man auch durchsetzen kann und vor allem möchte. Sonst interessiert es am Ende niemanden. Und um etwas wirksam zu verbieten müssen die Konsequenzen schon auch weh tun, sonst werden Strafen einfach einkalkuliert.

    Sorry, es war spät 🤣


    Ja genau, an der Anzahl gemeldeten Risse lässt sich nicht ableiten ob es tatsächlich weniger Risse sind, weil viele Halter einfach nicht mehr melden. Unabhängig davon dass viele ja auch aufgegeben haben.

    Wieso denn eine Anzeige wegen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz? Welcher Grund ist denn dafür gegeben?

    Zu „niedrige“ Zäune beispielsweise, dafür reicht wenn der Zaun an einer Stelle 2-3 cm zu niedrig ist, was du geländebedingt gar nicht immer verhindern kannst.

    Das die Wolfsbeauftragten sehr wenig Pro Tierhalter sind habe ich in dem Kontext bei uns im Landkreis auch schon miterlebt. Das das selbst bei Amtsvets der Fall ist finde ich sehr schlimm.

    Meines Wissens nach ist es auch so, dass die Zaunhöhen nicht vorgeschrieben sind, sondern es da um Schadensersatz geht. Auch wenn man keinen Schadensersatz bekommt kann man ja trotzdem einen Riss melden wollen, die Töpfe sind ja eh oft leer, wenn man dann direkt ne Anzeige hat, ob gerechtfertigt oder nicht, spart man sich diese Zusammenarbeit natürlich.

    Nun, es liegt nicht daran dass die Wölfe Scheuer werden würden, sondern daran dass man als Tierhalter dann direkt eine Anzeige von der zuständigen Stelle zu erwarten hat.

    Welcher Art Anzeige? Kannst Du das bitte erläutern?

    Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.


    Wer da nun in wie fern Recht hat kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht dabei bin.

    Meine Aussage soll lediglich sein, dass weniger Rissmeldungen gleichbedeutend sind mit weniger Rissen.

    Ich komme grade von einer Versammlung im Zuchtverein.

    Wir Tierhalter tauschen uns ja aus. Und dabei wurde berichtet, wieso der Nachbarlandkreis nur noch so wenig Wolfsrisse hat.


    Nun, es liegt nicht daran dass die Wölfe Scheuer werden würden, sondern daran dass man als Tierhalter dann direkt eine Anzeige von der zuständigen Stelle zu erwarten hat.

    Deshalb lautet dort mittlerweile die Devise gar nichts mehr zu melden. Damit hat man weniger Ärger.

    Und habt ihr Ideen für das Dach? Ich wollte einen Teil mit Plexiglasscheiben abdecken, jetzt hab ich gelesen, das wird zu heiß ... andererseits - es soll ja Licht rein und es geht ja noch Luft und Wind an der Seite durch?!!!

    Das klingt doch gut, wenn die Seiten genug Luft zulassen würde ich mir da keine Gedanken machen und es einfach probieren.