Beiträge von WorkingDogs

    Für Sport und Diensthunde wäre es doch ähnlich möglich, oder nicht? Vor allem wenn einige schreiben, das es ihnen gar nicht ums gewinnen geht. Ohne Olympische Spiele daraus zu machen?

    Warum? Ich kann wirklich verstehen dass sich jemand damit nicht identifizieren kann, aber ist es so schlimm da einfach tolerant zu sein? Warum muss alles was man sich selbst nicht vorstellen kann direkt negativ sein und reglementiert werden?

    Wir haben nun mal Freude an unseren Olympischen Spielen und ich versichere dir ein Hund der da keine Freude dran hat wird es zu diesem auch nie schaffen.

    Wenn man voraussetzt das alle Hunde im Sport wirklich aus dem VDH stammen. Aber es gibt ja inzwischen auch genug Eigenkreationen für den Sport, die nichts mit dem VDH zutun haben. Grundsätzlich darfst du mit jedem Hund starten, der Bock dazu hat.

    Das ist ja überall ein Thema, im Impfpass kann einfach jeder Mist stehen beim Alter. Da kann der Richter nicht hellsehen. Aber sich auf Zuchtbuch zu beschränken wäre dem Tierschutz und allen anderen gegenüber echt unfair nur weil es ein paar schwarze Schafe gibt.

    Missy2023 ist der ZHS offziell über den VDH organisiert? Bei Missständen könnte man sich dann ja mal an den VDH wenden, wie das sein kann. Vor allem in Bezug auf Altersunterschreitungen.

    Es ist immer schwer zu beurteilen wieso Hunde aus dem Sport gehen im Alter und auch gerne rasseabhängig, was gar nichts mit dem Sport zu tun hat, sondern genetisch bedingt ist. Der DSH beispielsweise hat ja einfach Rücken, da gibts züchterisch diverse Punkte die sich verbessern müssen. Da ist nicht nur sporlicher Verschleiß Grund für das Ende der Karriere.

    Im Endeffekt muss es einfach ein Tierschutzgesetz geben bei dem egal ist ob wir von Prüfungen sprechen oder just-for-fun, Tierschutz ist Tierschutz, Missstände gibt es überall, es ist einfach immer leichter Gruppen an den Pranger zu stellen.

    Das Altersthema dürfte außerhalb der VDH Zucht aber eh nicht wirklich prüfbar sein.

    Im VDH gibt es Leistungsurkunden, die werden entsprechend ausgestellt und die Hunde sind ja eh im Zuchtbuch erfasst. Wie ist das im ZHS?

    Bei Tierschutzhunden oder Hunden die nur nen Impfpass haben kann man da doch eh nicht sinnvoll kontrollieren, da kann im Impfpass doch alles mögliche reingeschrieben werden.

    Du meinst also Fahrer + Wagen + Gewicht oder Beifahrer haben die gleiche Belastung auf einen Hund im Gespann von 6 Hunden über Strecken von 5-8km als wenn ein Hund etwas an der Leine zieht? Interessant! Ja dann brauchen wir uns durchaus nicht mehr über das Thema austauschen. Erst recht nicht in einem Bereich, wo solche Strecken schon als normale Überforderung für den Junghund gesehen werden, wenn kein sportlicher Ehrgeiz sondern Freilauf dahinter steht!?

    Im ZHS kann ich nicht Mitreden, Missstände wird es aber natürlich geben, die glaube ich dir schon. Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde, wäre wie lange die Hunde hintenraus halten, was Röntgenbilder sagen, wie die Knochendichte im Vergleich ist.

    Viele Dinge sind nun mal leider nur Mythen und viel, viel mehr Genetik als man immer dachte.

    Ich kann mir nur eine Meinung bilden, dass das schlecht ist, wenn sich hinterher auch im Ergebnis zeigt dass der Hund gesundheitliche Probleme dadurch hat.

    Gibt es dort denn eine vergleichbare internationale PO? In meinen Sportarten gibt es internationale POs, wie ist der ZHS da denn organisiert?

    Ja, so unterschiedlich ist das. Mir wäre Verhalten im Ring zB auch bumms (allenfalls würde ich es in Kombi mit dem Handling mit eigenen Augen sehen wollen). Da lerne ich die Verwandtschaft von meinem Hund lieber bei nem alltäglichen Besuch kennen und gucke da auf verschiedene Verhaltensweisen.

    Und als Züchter fallen dir da manchmal Hunde auf die sich außerordentlich gut zeigen und die man sich anschließend nochmal genauer anschaut. Das eine schließt ja das andere nicht aus, eine Veranstaltung ist aber eine belastung für den Hund die nicht alltäglich ist und dieses nicht-alltägliche-belastungsverhalten sehe ich nicht wenn ich mir den Hund im Alltag anschaue. Ist aber sehr wichtig wenn man Hunde mag die ein gutes Nervenkostüm und Stressresilenz haben.


    Oder andersrum, ein Hund ist in gewohnter Umgebung super, aber auf Veranstaltung völlig überfordert. Würde ich auch nicht haben wollen.

    Vermutlich weil wir von komplett unterschiedlichen Sparten reden. Ein bisschen UO ist ein anderes Thema als Hunde im Zug.

    Ach so, jetzt reden wir von anderen Sparten.

    Weil Welpen und Junghunde anderswo ja nie leinenzug haben. Ich kann ja die Kritik verstehen, aber DIE Problematik hast du nun wahrlich nicht sportbedingt.

    Und auch da darf man mal aufhören sich zu stressen, meine Junghunde dürfen alle im Geschirr auf dem Platz baggern, Treppen laufen, usw und sind knochentechnisch immer top. Das ist am Ende nämlich viel mehr Genetik als Aufzucht, Leine ziehen oder sowas. Auch durch Spielstunden sind die Hunde ja häufig nicht schrott.

    Damit will ich dich gar nicht angreifen, aber dieses Zweierleimaß messen ist einfach nervig.

    Zumal der ZHS Bereich in Deutschland ja nur ein Teil ist und man grade dort sehr viele Freizeitler findet. Hier findet so eine Veranstaltung im Hochsommer statt, da melden sich dann die normalen Hundehalter an und lassen ihre Hunde im Zug bei 30 Grad "just-for-fun" einmalig laufen. Deshalb liegt die Veranstaltung auch dann, weil im Winter haben die da keine Lust drauf...

    Zitat

    Die Prüfungsteilnehmenden müssen sich an die örtlichen Gesetze, insbesondere an die
    Tierschutzbestimmungen halten

    So, was ist denn daran nun so verkehrt und schlimm? Die Abweichung von der Kette im Begleithundebereich ist nicht mal neu, sondern schon länger so. Gleiches gilt für die Fährte.