Beiträge von WorkingDogs

    Letztendlich sind viele Dinge abseits der vorgeschriebenen Auswertungen trotzdem Thema. Am besten jemanden fragen der sich mit der Rasse/Linie auskennt.

    Ich lasse immer HD, ED, Wirbelsäule, Schultern und Knie anschauen, vieles ist aber natürlich auch degenerativ oder kann durch falsches Training irgendwann zum Thema werden.

    Beim Mali lasse ich auch die Zähne mitmachen, da gibt’s leider so arge Probleme mittlerweile in den Linien durch die fehlende Beißarbeit fällt das halt nicht auf dass die Qualität da immer schlechter wird. BC hört man auch sehr oft von kaputten Zähnen.

    :roll:

    Nein, Gesetze in einzelnen Laendern aendern in anderen Laendern nix. Sie zwingen aber die jeweiligen Verbaende zu Aenderungen und dann kann ein Tamas Jakkel noch so plaerren. Norwegen (war es Norwegen?) und auch die NL haben es vorgemacht.

    Ja, es gibt auch andere Zuechter. Keiner sagt was anderes.

    Wenn aber der FCI-Praesident das alles (was in der organisierten Hundezucht son passiert) ach so mega findet, dann nehmen sich mehr als genug ein Beispiel daran! Und solange solche Menschen in den wichtigen Aemtern sitzen, wird mAn einfach nix passieren.

    Da kann man sich jetzt ans Bein gepinkelt fuehlen, muss man aber nicht. Nicht, wenn man anders denkt/handelt und auch erkennt, was genau hier kritisiert wird.

    Ja, korrekt, die haben vorgemacht dass sie regional etwas verändern und da TROTZDEM auf der Ebene nichts passieren wird, weil Weltpolitik nun mal ein anderes Pflaster ist und der Großteil der Welt da völlig anders tickt als wir paar einzelne Länder.

    Ich wüsste auch nicht, wieso ich nicht fragen darf, warum der User diesen Spruch notwendig findet, kann der User mir ja sicherlich auch selbst erklären, wenn ich zu dämlich bin ;-)

    Wenn das von ganz oben die Haltung ist, wie sieht das dann im Rest der organisierten Zucht aus? Ich dachte, es gäbe inzwischen ein Verständnis für Genetik?

    Warum dieser Spruch schon wieder? Echt, ich kapiere es nicht, was soll das immer?

    Ja, wir sind alles solche Leute. Danke für nichts. Das einzige was solche Sprüche erzeugen ist Spaltung und Mauern.

    Schmeißt doch mal bitte nicht kleine normale Züchter mit Politkern zusammen. Zumal unsere Deutschen Gesetze absolut nichts verändern werden, der Mann kommt aus Budapest.

    Und nein, du hast als kleiner normaler Züchter null Einfluss auf solche Posten, null! Das läuft über Delegierte und selbst wenn der ganze VDH anders denken würde, wären da noch drölfzig andere Stimmberechtigte Staaten.

    Toll, eine natürliche Selbstregulierung… wunderbar. Also Staupe, Räude, Parvo oder auch wieder sowas wie Tollwut (der Hauptregulator), soll die hier dann auch direkt wieder mit angesiedelt werden?

    Der Artenschutz des Wolfes ist leider kein Naturschutz, aber er passt perfekt in die

    Heutige Zeit wo auch Waldwege mit dem Laubbläser bearbeitet werden, damit man sich in der „Natur“ wohlfühlt. Für diese Form der Unweltpolitik ist der Wolf das ideale Sinnbild.

    Das glaube ich dir sofort und ungesehen.

    Darum betone ich durchaus immer wieder, dass es mir ums verstehen geht. Nicht ums werten.


    Aber da du soweit in der Szene der Jäger steckst.

    Mal davon ausgehend, dass die Gesetze es erlauben und es gesellschaftliche Akzeptanz fände - wie realistisch ist eine 24/7 Weideschützung durch Jäger für ALLE Nutztiere in Deutschland, damit ein Wolf nie wieder zum Jagderfolg käme!? Und was für Auswirkungen hätte die permanente Präsenz von Waffen auf Fluchttiere, die eingezäunt sind?

    Ich meine das ist es ja, was du dir teils wünschen würdest, wenn ich das richtig verstehe. Eine Erlaubnis den Wolf zu schießen, um deine Tiere zu schützen. Dafür braucht es doch aber mehr als nur ab und an mal eine Jagdaktion, oder? Oder wartet man in dieser Theorie, bis es zu Rissen kommt. Und wie soll das praktisch umgesetzt werden?

    Nein, braucht es nicht, du kennst doch deine Tiere und oft reicht es schon aus wenn man bei Rissen einfach reagieren darf. Genauso siehst du doch was im Revier abgeht.

    Wir produzieren auch unser Fleisch selbst, da muss ich auch nicht die halbe Nachbarschaft versorgen, sondern darf ganz egoistisch nur an uns denken und tue trotzdem „was Gutes“.

    Es gibt auch noch sowas wie Eigenverantwortung.

    Und wenn mir trotz Erlaubnis der Wolf alles wegreißt weil ich nicht vorgesorgt habe, dann bin ich da auch selbst schuld. Momentan darf man sich aber nicht wehren.

    Bei diesem ganzen Extremismus-Menschenkram bin ich raus, das ist mir zu arrogant.

    Ja das ist vermutlich genau der Punkt mit dem ich so hadere. Diese Doppelmoral.

    Auf der einen Seite der zivilisierte Mensch, der dann aber doch in all seinem Handeln einfach nur auf seinen eigenen Nutzen bedacht ist. Das finde ich aktuell in allen möglichen Themengebieten auffällig.


    Klimaschutz - ja bitte, aber nicht vor meiner Tür.

    Tierwohl - ja bitte, aber nur wenn ich weiterhin täglich mein Fleisch zu Dumingpreisen erwerben kann.

    Tierschutz - ja bitte, aber nur solange es bequem ist.

    Doppelmoral fängt bei einem selbst an. JEDER muss mit Seinen Ressourcen wirtschaften und sorry, dass mir meine eigenen Tiere vor irgendwelchen fremden Menschen gehen von denen man sich noch beschimpfen lassen durfte! Es reicht auch mal langsam! Man erntet was man säht und wenn man nur mit „Kritik“ und Beleidungen hausiert, dann braucht man sich nicht wundern wenn man im Notfall alleine dasteht mit seinen Problemen weil „das Mittelmaß“ einem nicht helfen wollte. Ganz einfach, es steht jedem frei den Jagdschein zu machen und dann sein Geld und seine Freizeit ins Wolfshege zu stecken. Wahrscheinlich kommt dann auch sehr schnell die Erkenntnis wie wenig man davon hat und das es null Anreiz für irgendwelche „Wolfsjagden bestimmter Gruppierungen“ gibt.

    Nochmal - ich kann es Menschlich total verstehen und möchte auch nicht werten. Ich sage auch nicht, dass du einfach jeden Wolf "abmurksen" willst. Aber du darfst bitte nicht abstreiten, dass es durchaus Gruppierungen gibt, die sich genau das wünschen. Nochmal - ich will hier wirklich niemanden für seine Ansicht verurteilen. Erst recht nicht jemanden, der mir bisher sehr geholfen hat, die Sichtweisen einiger zu verstehen! Und das bisher super sachlich und nett! Es geht ja immer noch um zwei Lager mit extremen Ansichten. Nicht diejenigen, die ein Mittelmaß wünschen!

    Du sprichst aber nicht mit irgendwelchen Gruppierungen, sondern mit mir! Und es ist sicherlich nicht meine gesamtgesellschaftliche Aufgabe irgendwelche Wölfe zu hegen und zu schießen, wenn diese Spaziergänger ärgern. Und diese Sichtweise werden massig Jäger haben, danken tut dir dafür nämlich keiner, da kannst du froh sein wenn dir deine Reifen nicht aufgestochen werden!

    Aber genau das ist das Problem, wir ganz normalen Tierhalter und Jäger werden völlig

    Hängen gelassen, weil man sich ausmalt das ja irgendwo wer Wolfsjagden veranstalten würde. Wir sind nur die dusseligen Tierhalter, dürfen uns beleidigen lassen und Rückhalt gibt es sowieso nicht, wo kämen wir denn da hin.

    Zum Glück denken nicht alle Mitmenschen so und ich bin wirklich jedem Dankbar, der auch einfach mal Empathie und Wertschätzung für uns übrig hat.

    Naja so funktioniert aber unser Gesellschaftssystem nicht.

    Es kann ja nicht jeder plötzlich selbst entscheiden, welcher Wolf leben darf und welcher nicht.

    Ich kann auch nicht jeden Mader abmurksen, weil er sich in der Nähe meines Autos aufhält und ein Kabel anknabbern könnte (Ja absichtlich und bewusst absolut überspitzt gesagt!)...

    Das ist doch nicht dein Ernst!

    Natürlich kann ich das entscheiden womit ich meine Freizeit verbringe. Und ich frage mich ernsthaft wie du nach zig Seiten Beiträge von mir

    Jetzt wieder auf die Idee kommst, ich würde alle Wölfe „abmurksen“ wollen, ehrlich mir wird das echt zu blöd, das ist genau das was ich mit „Umgang und Wertschätzung“ meine. Als Tierhalter hab ich absolut keine Lust mehr irgendwas zu erklären und schon gar nicht im Netz. Für die ganze Naturschutzarbeit bedankt sich kein Arsch! Das einzige was man sich anhören darf ist, dass man schießwütig alle Wölfe abmurksen will und man wird behandelt als wäre man dumm.

    Aber wenn die ganzen Wölfe dann aufdringlich werden, dann ist man wieder gut genug. Macht doch selbst den Jagdschein und verbringt dann eure Freizeit mit „Wolfshege“ und beteiligt euch da mal gesamtgesellschaftlich überhaupt dran, abgesehen von irgendwelchen Beiträgen im Netz!!!

    Hmmm ich kann den Ärger ja durchaus nachvollziehen.

    Aber es ist ja nun nicht so, dass die "Wolfskuschler" das Tier hier angefüttert und hergelockt haben. Auch handelt es sich nicht um ein Projekt von wieder frei gelassenen Tieren. Sondern es geht um ein Tier, was WIR hier ausgerottet und vertrieben hatten und das auf natürlichem Weg wieder zurückgefunden hat. Ein Tier was lästig war und wo es den Luxus gab, lange Zeit ein Leben ohne ihn zu führen. Wie war das "Die Natur findet immer ihren Weg..."!? Was ist denen denn vorzuwerfen außer das man das Tier nicht abschießen darf aktuell?

    Es geht um den Umgang und die Wertschätzung. und ich sehe jetzt nicht wo das Problem liegt bei einer Erlaubnis nur die Wölfe zu schießen die einen selbst tangieren und sich beim Rest rauszuhalten.