Beiträge von WorkingDogs

    Wenn sie "nicht stören" ist ja auch hoffentlich alles gut und dem Unmut damit am wirksamsten vorgebeugt.

    Und was das störungsfreie Leben angeht: zwischen Wuff sagen, was keinen normalen Menschen je stören wird, und dem von der TE selbst berichteten stundenlangen Dauergebell, (das für mich unter Folter fällt, nachdem ich sowas jahrelang aushalten mußte), ist doch wohl ein himmelweiter Unterschied.

    Wie gesagt, offensichtlich hat die TE das ja mittlerweile abgestellt, was holt man da nun irgendwelche alten Kamellen hervor? Wenn man gräbt findet man hier zu einigen Usern ordentlich Stoff. Was dann vor Ort zutrifft werden die Behörden sowieso besser beurteilen können als jeder hier im Forum.

    Und es gibt leider auch Leute die nicht normal sind und grade bei stundenlangem Dauergebelle muss man sich ja keine Geschichten ausdenken (Hunde bellen zu Zeiten wo sie gar nicht da waren) oder Leute an der Haustür bedrohen. Grade wenn das wirklich über Wochen oder Monate der Fall gewesen wäre hätten die Nachbarn mehr als genug in der Hand gehabt und sich sicherlich auch wesentlich mehr Parteien beschwert. Oder es kam eine Quittung, so oder so wird da jetzt Ruhe sein, sonst hätte die TE bei den Nachbarn mit Sicherheit die Quittung bekommen.

    Grade in Mehrfamilienhäusern muss man einfach damit leben dass die Nachbarn Geräusche machen. Und da gehört Hundehaltung doch noch zu den netten Hobbys, grade bei sowas wie musizieren darfst du das ja sogar gesetzlich über Stunden, völlig egal wie krumm und schief du spielst. Und ein Hund darf eben bellen, sogar auch begrenzt am Stück. Das ist halt Leben. Genauso wie auch Kinder schreien dürfen, und davon hat man in einem Mehrfamilienhaus auch mehr als genug. Wenn man bei sowas sehr empfindlich ist, dann braucht man ein freistehendes EFH.

    Ja, nu.

    Ich bin ja auch kein Befürworter der Gesamtidee und Rassewahl, aber das einzige was die Nachbarn etwas angeht, ist, dass die Hunde halt nicht dumm rumkläffen was sich ja verhältnismäßig gut einrichten lässt, grade mit etwas Erfahrung.

    Bei nicht störenden Hunden Terror zu schieben aus irgendwelchen Gründen ist halt nun mal ein Unding.

    Gibt auch genug Mehrhundehalter die gehen nicht mit allen gemeinsam raus um Dynamiken vorzubeugen, da weiß dann kein Außenstehender dass es Mehrhundehalter sind.

    Die Aktionen deiner Nachbarn (an denen ich nicht zweifle) sind ohne Frage unterste Schublade. Aber dein Hund hat eben auch phasen- oder tageweise stundenlang gebellt und massive Probleme mit allein bleiben gehabt (das steht nicht den Nachbarthreads, da klingt ja immer alles tutti mit den Hunden, sondern in den anderen Threads (und ja, ich musste heute dringend ein paar Sachen prokrastinieren und habe die Historie mal threadübergreifend nachgelesen).

    Das mag sein, aber vielleicht

    Wurde das ja mittlerweile abgestellt und auch Hund Nummer drei wird da jetzt anders erzogen.

    Ich denke keiner hier kann sich davon freisprechen dass er mal an Dingen arbeiten musste und im laufe der Erfahrung Sachen dazugelernt hat.

    Ansonsten sind die Nachbarn dort ja zu vielen bereit und werden sicherlich direkt reagieren und Druck aufbauen, wenn irgendwas aufkommt, da kann man sich sicher sein, konfliktscheu scheinen die nicht zu sein.

    Naja, es gibt kein Recht auf ein störungsfreies Leben, und wenn die Nachbarn bereit waren alles zu geben was rechtlich möglich ist und absolut nichts bei rum kam gegen die Hunde, dann wird sich das was die Hunde machen völlig im Rahmen halten.

    Ja, ein Hund darf auch mal „Wuff“ sagen, auch wenn da mittlerweile direkt geheult wird, viele Gerichte und Ordnungsämter sind da glücklicherweise noch normal in der Birne.

    Und nein, ein Hund muss nicht so gehalten und erzogen werden, dass er sich verhält wie ein Stofftier, sondern so, dass es sich im gesetzlichen Rahmen bewegt.

    Es gibt noch viel nervigere Hobbys wie musizieren, Kinder oder Hühnerhaltung, auch mit diesen „Störungen“ muss man leben, so ist das nun mal und es gibt ein paar Menschen auf dieser Welt die einfach überempfindlich sind und deren Hobby es ist sich über jeden Pups aufzuregen.

    Was ich wichtig finde zu wissen ist, dass manche die Spende nur in Sedation abnehmen. Das käme für mich/meine Hunde tatsächlich nicht in Frage.

    Das ist bei uns der Fall und hat auch schon dafür gesorgt, dass ich einen Hund aus der Spende genommen habe.

    Es war nicht so, als wenn sie es nicht vertragen hätte, aber sie wollte nach der dritten Spende absolut nicht mehr die Klinik betreten und da zwinge ich dann keinen Hund durch, damit war die Spenderlaufbahn beendet.

    Mein Rüde verträgt das Prozedere gut, aber klar, passieren kann leider immer was. Das Risiko muss einem bewusst sein.

    Meine Hunde spenden regelmäßig, in erster Linie sind wir Notfallspender im TGZ Oertzen. Meine Hunde haben die Blutgruppe negativ und sind somit universell einsetzbar, das ist bei Schäferhunden häufig der Fall, die sind laut meiner TK in der Regel negativ und halt groß und schwer genug.

    Vor jeder Spende erfolgt eine umfangreiche Überprüfung der Spende, ua auf Zeckenkrankheiten, außerdem werden die Spenderhund jährlich gecheckt (Blut und Urin).

    Uns kann man bei Bedarf im Raum Niedersachsen gerne kontaktieren.

    Sagt mal - redet ihr hier jetzt von bestimmten Problematiken bestimmter Rassen, oder betreffen diese speziellen Problematiken alle Rassen?

    Ich schreibe allgemein und beziehe mich nur darauf, dass Linienzucht prinzipiell ein Problem sei oder nur dafür da irgendwelche Äußerlichkeiten zu verbessern. Es ist eine Berechtigte Zuchtpraxis, die selbstverständlich nur so gut ist wie ihr Anwender und auch nicht überall von Bedarf ist, auch andere Wege können klappen.

    Auch der Erhalt von Eigenschaften erfordert ja Engagement, ausruhen kann man sich nicht.

    Inzestverpaarungen sind in den VDH Vereinen verboten, ohne VDH ist das nicht zwangsläufig so und wird sicherlich auch praktiziert werden.

    Was da in Vereinen ohne DNA-Verfahren passiert mag ich nicht beurteilen, bei uns ist Schindluder an der Stelle auch nicht möglich .

    Und man selektiert Hunde heutzutage kaum. Ist ja auch gar nicht möglich. Da behält man als Züchter 1 maximal 2 Welpen aus dem Wurf und der ist es dann.

    Klar kann man die rausnehmen und Zuchtpause einlegen. Nur dann gehört man zu diesen nur ab und zu mal Züchtern und der Einfluss ist gering. Was überhaupt keine schlechte Sache sein muss, im Gegenteil.

    Man bräuchte entweder große Zwingeranlagen und reichlich Abnehmer für die relativ spät aussortierten Hunde oder viel, viel mehr Kleinstzüchter die besser zusammen arbeiten.

    Beides ist absolute Ausnahme und sicher nicht die Regel. Nur da könnte man wirklich über Zuchtkonzepte reden. Ansonsten sollte man sich eingestehen, dass am Ende doch jeder immer nur die eigenen Hunde in Generationen weiter trägt und die viel gerühmte Selektion maximal bei der Wahl der Anpaarung stattfindet.

    Die Probleme sind je nach Rasse sehr unterschiedlich, ich wüsste jetzt zum Beispiel nicht, wo beim Deutschen Jagdterrier die Selektion zu bemängeln wäre.