Wo ist es für euch noch eine verständliche Ausnahme… und ab wann wäre eure Grenze überschritten? Wie viel Verständnis habt ihr für Ausnahmesituationen, in denen der Hund einfach mal zweite Geige spielt, auch wenn es vielleicht auf die Gesundheit geht?
Ich finde alles im Rahmen, solange der Hund gepflegt ist und seine Grundbedürfnisse erfüllt werden.
Also: Fressen, Trinken, Lösen, grundlegend Sozialkontakt, grundlegende Bewegung, tierärztliche Versorgung und bei entsprechendem Fell auch die entsprechende Pflege! Verfilzen oder kaputte Zähne ist nicht ok, da haben ich kein Verständnis! Wenn es so weit kommt, dann sollte über eine Abgabe nachgedacht werden.
Das Gassi kurz wird, Hundesport oder Beschäftigung wegfällt - ok! Aber die Tiere dürfen nicht versiffen. Das finde ich nicht in Ordnung, wenn man dieses Minimum nicht gewährleisten kann, dann ist eine Trennung angebracht.
Derjenige hat sich ja bewusst für eine Haushaltung (mehr Dreck - mehr Arbeit) und eine entsprechende Rasse entschieden, und jede Medaille hat zwei Seiten. Andere Rassen könnte man halt vermehrt in nen Zwinger packen, mit Auslauf, die müssen nicht zum Frisör und da ist das Gebiss ausreichend funktional sodass auch nichts geputzt werden muss. Aber wenn ich mich für einen pflegeintensiven Hund entscheide, dann muss ich nun mal auch pflegen. Auch wenn Oma stirbt, die Weihnachtszeit stressig ist oder ich mich grade getrennt habe.
Das es bei vielen Rassen mit Gassi und Füttern nicht getan ist, das weiß man doch vorher und wenn man merkt das man dem nicht mehr gerecht wird, dann sollte man ein Tier in passende Hände geben.