Ich denke dass sowieso nicht verstanden werden will, was ich meine.
Ja, natürlich passt man sich so an dass die Gruppen Sinn machen, aber ich wüsste jetzt nicht wo es für meine Hunde einen Unterschied macht ob die alleine schnüffeln oder zu dritt. Natüüüüüüürlich unter der Prämisse dass es körperlich und erzieherisch zusammenpasst. Ich vergesse immer dass man das hier bis ins kleinste Detail ausführen muss ![]()
Beiträge von WorkingDogs
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Mir fällt es grade wirklich schwer nachzuvollziehen wo ein Hund hinten überfällt weil man nicht einzeln läuft, sondern keine Ahnung zu sechst. Vielleicht schaut Gassi hier einfach ganz anders aus als anderswo, aber hier macht das absolut keinen Unterschied, sodass ich sagen würde einer käme nicht auf seine Kosten.
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Wir haben uns bei Pina als Mama und Papa bezeichnet und machen das ebenso bei Nellie. Meine Schwester ist die Tante und meine Mutter ist die Oma. Zu Weihnachten bekommt meine Mutter unter anderem einen Pulli, auf dem steht: „Mein Enkel ist ein Bearded Collie“.

Wir haben allerdings auch keine Kinder.
Jetzt kommt noch einen Zusatz. Ich habe geschrieben, bevor ich alle Antworten gelesen habe. Ich finde es ehrlicherweise befremdlich, sich über diese Begrifflichkeit sich so dermaßen aufzuregen. Das ist für mich echt überzogen. Von mir aus kann das jeder machen, wie er möchte.

Ich denke das ist einfach Typfrage, so wirklich aufregen tut sich hier doch gar keiner.
Auch mit Kindern würde ich denke ich nicht überwiegend als "Mama/Papa" bezeichnet werden wollen von meinem Partner oder anderen Personen. T-Shirts mit Sprüchen sind nie so ganz meins und Babysprache muss jetzt auch nicht unbedingt sein. Also auch mit Kindern würde ich mich nicht mit einer Tasse in der Hand sehen auf der "Weltbeste Mama / weltbester Papa" steht.
Gibt ja auch im Kinderbereich Menschen die in der Rollenbezeichnung sehr aufgehen und Menschen die das anders tun. Wie überall im Leben wird immer irgendwer etwas befremdlich finden, damit muss man einfach leben. Vieles ist einfach geschmacksache. Der eine mag pinke Halsbänder, dem nächsten ists peinlich. Ab und ab ist es doch auch sehr witzig peinlich zu sein

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WorkingDogs doch, ich könnte mir vorstellen, dass es bei manchen ein wenig mit dem Alter zu tun hat und jüngere HH eher weniger dazu neigen, sich so bezeichnen. Meine Theorie ist, dass das möglicherweise damit zusammenhängt, dass die jüngeren Generationen generell "sprach-sensibler" sind. Ich tu' mein bestes, keine blöde Boomerin zu sein und verletzende Sprache zu benutzen, aber da ich nicht ANDERE HH als Mamas und Papas bezeichne (außer wenn ich weiß, sie tun es selber auch), ist für mich selbst der Begriff ok. Ich lese da auch nicht viel hinein.
Aber ja, ich glaube, jüngere Menschen machen sich oft mehr Gedanken über Worte und ihre Bedeutung, was ja generell gut ist.
Ach ja, fällt mir noch ein. "Mama" zu sein, hat für mich ganz viel mit "Beschützen" und "(Ver-) Sorgen" zu tun, und das ist meine Verpflichtung Luna gegenüber. Also bemuttern im positiven Sinne.
Ich denke dass die Aversion schon was mit sprachsensibilität zu tun hat, dass ist auf jeden Fall ein Punkt. Ich finde es wie gesagt befremdlich, ich erlebe die Nutzung aber auch sehr im Zusammenhang bei Jüngeren die selbst gar keine Kinder wollen und dann halt auch mit "meine Kinder" und da zuckt es mich schon

Ansonsten halt wirklich bei den Älteren die das bei den ersten x Hunden auch gar nicht gemacht haben (nach eigener Aussage), ich denke schon dass das damit zu tun hat dass sich der Stellenwert des Hundes verändert hat.
Wobei ich dieses zweitere, lockere auch nicht so befremdlich finde.
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Und, vehementer Widerspruch, WorkingDogs , es ist keine Altersfrage.
Oh oh oh, da hab ich ja was angerichtet. Leute, das war jetzt nicht ganz ernst gemeint
Ganz ruhig bleiben 
Durfte ich mir aber tatsächlich mal von einer älteren Hundehalterin anhören die sich damit "gerechtfertigt" hat. Ich würde das verstehen, sobald ich älter bin. Keine Sorge, ich glaube auch nichts dass sich das im Alter ändern wird ;-)
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Befremdlich. Noch befremdlicher wenn jemand auch noch „mein Kind/meiner Kinder“ zu seinen Hunden sagt.
Man sagte mir mal das kommt mit dem Älter werden. -
Manche Hündinnen beim DSH haben so kurze Abstände zwischen den Läufigkeiten, das ist erstmal nichts beunruhigendes.
Ich würde wohl auch einfach einen Ultraschall machen lassen, dann hast du Gewissheit dass die Gebärmutter nicht auffällig gefüllt ist. Das ist ja absolut nichts invasives und bringt ja nichts wenn du dich jetzt wochenlang verrückt machst ob da was rumort.
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Ich mag meine Mechelner auch sehr gern :)
Sie sind auch super robust. Ich hatte ja irgendeinen Virus im Bestand: Von 4 Mechelnern, 4 Barneveldern, 2 Welsumern, 2 Marans und einem schwedischen Blumenhuhn gibts nur noch alle Mechelner, 2 Barnevelder und das schwedische Blumenhuhn.
Leider glucken sie bei mir so extrem. 3-4 mal im Jahr tatsächlich. Aber die Legeleistung ist bei uns gut, sogar im Winter legen die meiste Zeit noch 1-2 der Mechelnerinnen alle paar Tage ein Ei.Sind deine Mechelner alle aus einer Zucht? Ich hab mit glucken gar kein Problem, selektiere die aber auch knallhart aus meinen Stämmen. Ich züchte mit 1 und 2 jährigen Tieren damit ich im zweiten jahr nochmal Tiere drin hab wo ich schon mal die Glucken rausselektiert habe.
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WorkingDogs Warum schaffst Du die Ramelsloher ab? Wegen der komplizierten Erhaltungszucht, oder willst Du einfach mehr auf Fleisch statt Eier umstellen?
Ich bin dieses Jahr total zufrieden mit meinem privaten Einkreuzungsprojekt von Bresse in meine Sulmtaler, das hat zumindest in der ersten Generation jetzt sowohl bei der Legeleistung als auch bei der Fleischqualität echt viel gebracht. Jetzt muss ich langsam mal planen, wie ich das in 2026 weitermache, nochmal F1 aus denselben Verpaarungen oder ein separater Stamm mit anderem Sulmtalerhahn für eine erste Rückkreuzung?Der Hauptgrund ist, dass ich die Rameloher einfach nicht zuverlässig eingezäunt bekomme und das einfach nervt. Die randalieren in den Nachbarsgärten und in meinem Gemüsegarten. Damit mache ich mir nicht grade Freunde und ich selbst hab auch keine Lust darauf im garten ständig geärgert zu werden.
Ich hab ja auch eingekreuzt, gelbe Sachenhühner in meinem Fall. Die F1 sitzen nun wieder mit Ramelsloher Reinzucht zusammen. Eine Gruppe F1-Hahn und Ramelsloher Hennen sowie eine Gruppe Ramelsloher Hahn mit F1-Hennen. Das wäre jetzt mein nächster Schritt sofern ich mich nicht doch fürs Abschaffen entscheide. Ist nun davon abhängig ob sie sich an die neuen Zäune halten. Platz haben sie genug, mehrere Tausend QM. Aber die Gärten locken einfach und die gehen gezielt über die Zäune weil sie halt die Welt entdecken wollen und es in den Gärten natürlich dann super viel zu holen gibt..
2027 würde ich dann beide Linien wieder zusammenführen.
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Ich merke das eigentlich das ganze Jahr über im Salon, aber jetzt in der Weihnachtszeit fällt es mir einfach noch stärker auf. Alle sind im Stress, alle haben irgendwas, die Oma ist krank und muss gepflegt werden, Weinachten steht vor der Tür, Geschenke müssen besorgt werden, die Arbeit ruft, und der Hund... Der rutscht dann oft hinten runter.
Hunde, die eigentlich jeden Abend Zähneputzen bräuchten, weil man damit wirklich viel vorbeugen könnte… aber im Alltag klappt es nicht, weil irgendwas dazwischenkommt. Dasselbe beim Bürsten oder Krallen schneiden. Oder ich muss einen Hund mit 3 mm komplett aus dem Filz holen, weil die Familie ein Baby bekommen hat und zu Hause einfach nichts mehr rund läuft. Oder ich muss über Monate predigen, dass dieser faule Zahn wirklich dringend operiert werden muss, aber keiner kann sich auf Arbeit frei nehmen, um den Hund zum Arzt zu fahren.
Auch eine never ending Story: Alte Hunde, die eigentlich regelmäßig Gesundheitsvorsorge bräuchten. Physio, Untersuchungen, die längst fällig wären, aber immer weiter geschoben werden, weil man gerade keinen Kopf, keine Zeit oder kein Geld dafür hat.
Ich finde jetzt nicht dass das Themen sind die man zur Weihnachtszeit nicht diskutieren darf. Wie gesagt, mein Tierarzt berichtet das gleiche Phänomen in seiner Praxis und ich finde es schon bedenklich ein Tier nicht zu versorgen weil man sich grade so viel Kopf darum macht die Geschenke und das Essengehen für die Liebsten zu organisieren. Irgendwie schon irgendwo etwas verrückt.
Ich wurde übrigens auch schon gefragt ob ich nicht eine geliebte Hauskatze töten würde, sie wäre krank und es ginge nicht mehr. Weil ich schlachte ja auch mein Vieh. Von ganz normalen Menschen, die nicht mal finanziell leiden. Ich hab dann an die nächste Klinik verwiesen, welche Notdienst hat was dann Zähneknirschend hingenommen wurde.
Manchmal glaubt man gar nicht was es nicht alles gibt. Und ja, mir tut das dann auch schon echt leid und ich frage mich ob sowas sein muss.
Aber na klar, letztendlich verstehe ich auch ein abwägen, wann man auch mal etwas melden darf. So tickt doch unsere Gesellschaft einfach und es kommen ja grade viele Bereiche und Themen hoch, wo die Gesellschaft die Kandaren anzieht. Sei es im Hundesport, beim Hundetraining, im Reitsport, bei der allgemeinen Tierhaltung. Warum soll das Thema nicht auch ganz normale Hundehalter treffen, ist doch nur eine logische Konsequenz.