Beiträge von WorkingDogs

    Dann verstehe ich dich einfach nicht.

    Aber auch jemand, der seine 12 Hunde sicher führt und top erzogen hat, hat ja keine übermenschlichen Fähigkeiten, mit denen er dafür sorgen kann, dass jeder Hund beim Rudelspaziergang voll auf seine Kosten kommt.

    Natürlich ist schon klar, dass man den Hund beim Spazierengehen nicht eimfacg tun lassen kann was immer er möchte (jagen ,Fremduznde belästigen etc). Und natürlich ist nicht immer jeder Spaziergang füe jeden Hund optimal und muss es ja auch nicht sein.

    Aber das ändert ja nichts daran, daa das Risiko mit größerer Hundeanzahl einfach steigt,dass es bei gemeinsamen Runden dann eben dauerhaft bzw häufig nicht für alle Hunde stimmig ist.



    Wie gesagt, bei meinen Hunden kämen auch in Einzelhaltung keiner voll auf seine Kosten. Funktioniert halt nicht in einer Welt in der man nicht alleine ist und ich verstehe ich immer noch nicht was beim Gassi nun abseits von Altersunterschieden und Krankheiten nun so bahnbrechendes passiert dass es da so differiert. Deckt sich einfach null mit dem was ich so erlebe. Dafür müsste man ja super viel Beschäftigung beim Gassi machen was mit sehr vielen Rassen ganz unabhängig von der hundezahl keine gute Idee ist.

    Mir wären 12 Hunde halt zu anstrengend, wie ja schon erwähnt wurde muss man dann einfach selbst wesentlich mehr dabei sein und es ist natürlich auch super viel Training dass das alles klappt. mir würde da die Lust zu fehlen, aber es gibt doch nun auch genug Rassen mit denen das sicherlich ziemlich gut machbar ist.

    WorkingDogs mit wie vielen Hunden lebst du zusammen?

    Wozu „braucht“ man mehr Hunde?
    Ich rein persönlich fände so 2-3 Hunde auch chillig. Aber ja, die Diskussion dreht sich absolut im Kreis.

    In meinem Fall habe ich eine Seniorin, ein Hund der gezielt zur Zucht gekauft wurde und nach dem Röntgen „raus“ war und einen verletzungsbedingt „unbrauchbaren“ Hund.

    Momentan 4, demnächst dann wieder 6, mal sind es 5. Das variiert.

    Naja, brauchen tun die meisten von uns gar keinen Hund. Wenn wir danach gehen kann man ja das halbe Leben infrage stellen. Genauso wie niemand 20 Geschirre braucht, tausend Mäntel oder sowas.

    Aber spätestens ab 5 Hunden, überlege ich mir, welchen Mehrwert man als Mensch hat, wenn noch ein weiterer Hund einzieht.

    Hier Zucht und Ausbildung.

    Grade Zucht schlägt in sofern zu buche dass ich auch gerne zwei Nachzuchten behalte um mich nicht mit 8 Wochen festlegen zu müssen wenn es ums Thema weiterzucht geht. Senioren werden behalten, oder oder oder. Hoher Anspruch klappt selten wenn man keine Kapazität hat um zu behalten und selektieren zu können. Grade gesundheitlich kann ja viel passieren auf dem Weg zum Zuchttier. Und wenn’s dann auch noch um sowas geht wie Zahnqualität, Beständigkeit, oder andere Mittel bis langfristige Merkmale dann kommt man mit 2-3 Hunden selten aus oder nur wenn man wirklich sehr kurzlebige Hunde hat, sehr rigoros verkauft oder sowieso eher auf Zukauf setzt.


    Dann hat man auch mal nen Rückläufer oder baut sich nen Rüden auf.

    Das ist deine Erfahrung. Ich mache und habe ja in der Mehrhundehaltung immer recht viel einzeln mit meinen Hunden gemacht einfach weil sie unterschiedliche Bedürfnisse hatten. Aber ehrlicherweise ich merke da keinen oder kaum Unterschied zu ich war mit allen unterwegs.

    Danke. Genau so ist es. Es ist die eigene Erfahrung, die nicht man nichts als Maßstab sehen sollte.

    Ich mache ganz viel einzeln und gehe in einzeln oder zu zweit Gassi. Trotzdem muss einem doch klar sein, dass Hunde so individuell sind, dass die eigenen Beispiele nicht Stellvertretend für die Gesantpopulation sind.

    Ich gehe mit so wenigen, weil ich große Hunde halte, damit meine Umwelt keine Angst haben muss. Es wäre denen aber völlig egal ob da noch mehr Hunde bei sind, sofern der Erziehungsstand passt und es natürlich körperlich harmoniert.

    Warum soll es denn keine Hunde geben, die in der Gruppe auch sehr aufgehen? Sehr vielen Hundetypen wird eine Rudelhaltung absolut entgegen kommen.

    Bei 5-6 Hunden oder mehr .. wie stemmt man das wenn 2-3 parallel über mehrere Monate oder gar Jahre solche Kosten verursachen? Längst nicht jeder Hund ist Krankenversicherbar. Wie macht ihr Mehrhundhalter das? Habt ihr Menschen im Umfeld die sagen, wenn es hart auf hart kommt schenke ich dir Summe X (oder Rückzahlung in kleinen Raten)?

    Individuelle Krankenversicherung, Rudelkrankenversicherung (gibt es mittlerweile, aber oft nur für eingetragene Züchter), Rücklagen.


    Futterkosten halten sich hier in Grenzen weil die Züchterrabatte teils schon ordentlich sind und ich auch viel koche für die Hunde. So 50-80€ pro Nase im Monat.

    Ich wundere mich nur, wie man es schafft, sich die Zeit so einzuteilen, dass man für alles Raum findet. Job, Partner*in, Hobbys und alle Tiere, Einkauf, Haushalt und was sonst noch anfällt.

    Hab da mit zwei Hunden, Mann und Teilzeit schon oft Probleme, alles unter einen Hut zu bekommen und nicht völlig erschöpft zu sein. Insofern kann ich das nur staunend bewundern, wenn man das dermaßen gut organisiert und dabei nichts zu kurz kommt.

    Partner/Familie die komplett mitzieht, passende Jobs (fast 100% Homeoffice, eigenes Unternehmen, usw.), finanziell sehr gut aufgestellt, ausreichend Platz, kaum anfallende Fahrtwege, so gut wie alles vor Ort, verfügbare Betreuungspersonen (notfalls bezahlt). Es gibt da schon viele Wege die einem das ermöglichen. Grade wenn die Kohle stimmt kann man sich ja problemlos an einigen Ecken und Enden auch die Dienstleistungen rund um den Haushalt abnehmen lassen.

    WorkingDogs ich drehe auch keine Einzelrunden aus Prinzip :ka: aber für mich ist das auch kein Kriterium ob eine Haltung passt oder nicht.

    Ich denke da wirklich eher an die Senioren, die einfach nicht mehr so Können wie. Oder an Medikamentengabe X mal am Tag vor, nach und mit dem Fressen. Das schränkt ein, alle im Haushalt. Oder oder oder und für mich sind das keine Notfälle, sondern erwartbare Ereignisse.

    Ich finde es völlig in Ordnung wenn der Rest dann Mal zurückstecken muss. Die Betonung auf Mal. Ab einer gewissen Gruppengröße wird das aber zum Normalzustand, irgendwer hat halt immer irgendwas.

    Es gibt ja viele Konstellationen für Vielhundehalter, nicht in allen gibt es überhaupt Senioren. Klar das Thema Verkauf/Trennung ist sehr umstritten und sicher nicht die Regel bei Begleithundehaltern. Gibt da nicht die Pauschale Vielhundhaltung, wobei das Thema ja eh schon nicht unbedingt das ist was man beim normalen Familienhundhalter antrifft. Gut finden muss man das ja nicht. Wie gesagt, wenn ich bei meinen 4 Erwachsenen jetzt überlege wo es einen Unterschied macht ob wir zu viert oder alleine gassi gehen, dann frage ich mich halt wo da jetzt der Mehrwert sein soll. Klar sind Welpen, Krankheiten oder Senioren was anderes, aber ich kann ja auch 4, 3 gehen und entsprechend Gruppieren so dass es passt. Dann sind wir aber immer noch nicht bei Einzelrunden. Manch einer gibt Welpen und Junghunde auch zur Aufzucht, das ist etwas was ich von einigen berufstätigen Mehrhundehaltern kenne.