Vieles ist davon abhängig wie stark ein Hundetyp zum stauen neigt und wie stark der trainierbar ist. Grade bei Charakteren die sehr schnell sehr viel Frust aufbauen würde ich nie den Weg über reine Belohnung gehen, mitunter gehört ein „hier ja, da nein“ dort zum ganz normalen Formen dazu. Andere Rassen lassen sich über Belohnung absolut einfach und gut formen, für andere Hunde sind Belohnungen einfach nicht so wertvoll wie der Reiz.
Und auch wenn man verbietet, kann man korrektes Verhalten belohnen, dem Hund eine Chance geben und Methoden kombinieren.
In der heutigen Zeit verstehe ich aber jeden Hundetrainer der nur noch belohnungsbasiert arbeitet, alles andere bringt einem nur viel Ärger ein. Auch wenn es tierfreundlichere und effizientere Methoden gibt.
Beiträge von WorkingDogs
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Vielen Dank an alle, es ist halt etwas deprimierend und schade, da es bis jetzt geklappt hat und sogar bei Vögeln oder Rehen kommt sie mit Abruf, aber dann ist es so..
Würdet ihr sagen 10 Meter passen?
Kannst du ihr Vögel und Rehe denn verbieten oder startet sie auch dort durch und du rettest dich über den Abruf?
Ich vermute das Thema wird die nächste Baustelle werden, wo der Weg über den Rückruf versagt.
Der Jagdtrieb kommt ja erst noch. -
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Kann man in der Pubertät mit täglichem Training das hinbekommen oder sind sie da so extrem hormongesteuert das es trotzdem frühestens nach der Pubertät richtig fruchtet?
Wie gesagt, das hat nichts mit Hormonen zu tun, sondern mit Konflikten.
Anders als ein Hund der aggressiv reagiert, reagiert ein Labrador mit fiddle about.
Hier hilft nur ein sehr hoher Gehorsam oder eben eine Leine. -
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Diese Selektionsform funktioniert immer dann, wenn es notwendig ist dass Hunde in der Meute funktionieren. Was Trieblagen mit einschließt.
Ich denke am schwierigsten sind Hunde die hohe Trieblagen mitbringen, dabei aber als Einzelkämpfer fungieren. -
Das Thema alter Hund kann doch schon schwierig sein bei nur zwei Hunden!
Ich kenne auch genug Beispiele wo der Althund totgebissen wurde vom Jungspund. Weil man alles so süß und witzig fand. Oder andersrum.
Das man für sowas ein Auge haben muss liegt doch nicht an der Zahl der Hunde.
Ja gut, als Volldepp sollte man halt keine 10 Hunde haben. Da sollte man aber auch nicht bloß einen Hund haben der dann die Nachbarschaft terrorisieren darf.
Ich wüsste wirklich nicht viel was gegen viele Collies, Kleinpudel, Havaneser, Meutehunde, etc. sprechen würde. Gibt doch genug Rassen die sehr einfach, verträglich und auch sehr gerne im Rudel leben. -
Wie ist das eigentlich mit Krankenversicherungen, gibt es da "Mengenrabatt", wie bei Hundehaftpflicht?
Ja, aber in der Regel nur für (eingetragene) Züchter und nicht für Leute die einfach so viele Hunde haben.
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Neben können und nicht können gibt es ja auch noch wollen und nicht wollen. Diesem „ich schaffe das halt“ schwingt ja immer eine gewisse Erhöhung mit man selbst wäre halt krasser als andere.
Ich denke sehr viele Leute könnten das leisten, aber sie wollen es gar nicht. Weil es natürlich ein Tausch ist bei dem anderswo Abstriche gemacht werden müssen.