Vieles ist einfach auch empfinden, am besten schaut man sich das alles an und fragt sich dann ob man sich damit wohlfühlt oder nicht.
Beiträge von WorkingDogs
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Wir haben im Nachbarort und in meinem Arbeitsort ein Schäferhundeverein, speziell. Da gehe ich Ende des Monats auch mal hin, zu einer Veranstaltung. Ich mache mir nur Sorgen um die Gesundheit/Lebensspanne. Man hört ja schlimmes.
Man muss sich halt auskennen oder jemanden haben der sich auskennt.
Hm okay, wenn das so schwierig mit Alltag zu vereinbaren ist, dann würde ich mich davon eher wegbewegen. Du bist nicht die Erste, die das sagt.
Was DSH angeht, hatte ich mit kleinen Hunden "schlimmere" Erfahrungen. Und mit Frenchies, keine Ahnung was mit denen los ist. Aber natürlich alles subjektiv. Wir haben auch nicht viele DSH hier. Die sind dann eher misstrauisch/wachsam. Ich glaube dir aber.
Man muss halt wissen was man will. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau.
Wir sind sicherlich nicht das was als normal angesehen wird, aber weder mein Mali noch die DSH sind reißende Bestien, könnten nicht mit ins Restaurant oder wären den halben Tag überdreht. Das sind eigentlich ganz normale Hunde und wenn man die nicht völlig versaut mit modernen Hundeschulen, alles zerdenkt und der Typ ist der gerne nach Bauchgefühl handelt wirklich einfache Hunde. Insbesondere mein Malinois ist so ziemlich einer der einfachsten Hunde die ich kenne.
"Sonst hätte ich mir einen Border Collie geholt, das will ich aber als Anfängerin nicht."
Hab ich schon an Anfänger "vermittelt", also gemeinsam Züchter anschauen, Stammbäume anschauen und es ist der absolute Traumhund, null überdreht und genau richtig. Aber ja, da hat der halbe Bekanntenkreis auch aufgeschrien. Man muss immer schauen was man für einen Menschen hat, was derjenige will und jemanden kennen der die rasse wirklich kennt und kein Internet-Hörsagen als Maßstab nehmen.

Aber ja, man muss halt wissen was man will und wenn man wirklich Hundesport will, als vollwertiges Hobby mit einem dafür veranlagten Hund dann ist man mit Rassen die darauf selektiert sind am besten beraten.
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Wobei ich schon glaube das man viel hätte erreicht haben können wenn man sich mal nur auf die Minusnasen konzentriert und nicht direkt versucht alles mögliche mit abzuwatschen und der ganzen Hundezucht eins reinzuwürgen..
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Man könnte die Zucht dieser Rassen verbieten
Da gehen die leute halt steil und du erreichst politisch nichts.
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Bei den Plattnasen dagegen sehe ich das überhaupt nicht.
Ich denke bei einem Boxer hätte man noch viel in der Hand. Bei den kleinen Plattnasen ists halt wirklich nur einen Weg finden die Zucht ganz allgemein so unmöglich zu machen, dass die wegfallen. Dafür reicht es ja eine Merkmalsliste zu haben bei denen eben diese ganzen extreme rausfallen. Damit lassen sich diese Entwürfe ja gar nicht mehr realisieren.
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Trotzdem bleibe ich dabei, dass Plattnasen verboten gehören, weil es eben nicht nur die kurze Schnauze ist. Selbst wenn man die Nase verlängern würde, bleibt ein ganzes Paket an Problemen bestehen,
Man kann sie implizit dadurch verbieten, dass man eine gute Merkmalsliste hat die die Zucht von solchen hundeextremen einfach ganz allgemein unterbindet. Dann ist es kein explizites verbot, aber wohl ein implizites.
Ein Mops ist doch nur ein Katalog von Qualzuchtmerkmalen. -
Und ganz ehrlich… es wirkt ein bisschen so, als würdest du Schwierigkeiten damit haben, wenn jemand einfach nicht deiner Meinung ist. Man kann ein Thema gut kennen und trotzdem akzeptieren, dass andere Menschen zu einem anderen Schluss kommen, ohne ihnen von oben herab über den Mund zu fahren.
Ich schreibe einfach gar nicht von meiner persönlichen Meinung, sondern davon was eine realistische Lösung sein könnte bei einem Thema welches seit Jahren stagniert.
Und NL ist mir der Nasenlänge ja bislang sehr gut gefahren, so verkehrt kann der Weg ja nicht sein und es ist eben ein Anfang! Einen Anfang den man hier seit Jahren nicht geschissen bekommt.
Und allein nach der letzten „der Dackel soll verboten werden“ Geschichte müsste doch mal eingesehen werden dass man mit Verboten gesellschaftlich so richtig aufläuft. Für mich ganz persönlich könnte man die Rassen einfach verbieten, aber der Weg ist doch null zielführend wie sich gezeigt hat.
Deshalb habe ich auch keine Antwort darauf was ich daran erhaltenswert finde, weil es für mich gar keine von diesen Rassen geben muss. Aber nun mal für andere Leute, es ist nicht mein Problem wenn diese Leute es nicht schaffen vorgegeben Merkmale einzuhalten oder wenn es absolut keine Hunde mehr gibt um diese Basis zu haben. Dann fällt ne Rasse halt weg, so what? Aber die Chance war ja da, es ist kein Verbot, es ist einfach nur sehr schwierig ;-) -
Wenn man eine Rasse nicht korrigieren kann, weil das Merkmal so prägend ist dann fällt diese bei impliziten Merkmalen einfach weg! Leute, das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
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Ich habe dir mehrfach ausführlich geantwortet, ich denke nicht dass du den Inhalt meiner Beiträge verstehst und einordnen kannst.
Aber vielleicht mal so: meinereiner kann das alles komplett verboten werden, ich habe solche Hunde nicht, ich werde niemals solche Hunde haben, ich hatte nie solche Hunde. Wir finden jetzt aber seit vielen Jahren keine Lösung für das Problem, ich denke einem Mops ginge es schon mal wesentlich besser wenn er zumindest 1/2 Nase haben müsste, um die anderen Baustellen könnte man sich dann ja immer noch 20 Jahre tot diskutieren weil eh keiner Nachgeben möchte und die Gesellschaft direkt aufschreit sobald das Wort „verbot“ fällt. -
Durch das ganze Gemixe in dem Bereich hätte sich der Hundetyp vielleicht sogar schneller regeneriert als sowas wie der ingezüchtet Collie wenn man Merkmale (1/2 Nase, Rute vorhanden, keine Keilwirbel, Farbe egal) vorgibt und die Zuchtbücher öffnet, Phänotypisiert und Zuchtprogramme per sofort anpasst.
Und nein, ich mag den Hundetyp nicht leiden.