Beiträge von WorkingDogs

    Mir geht es jetzt persönlich vorallem darum, dass bei etlichen kurzhaarigen Jagdhunden/Windhunden ein Teil der Empfindlichkeit schlichtweg hausgemacht ist.

    Teilweise wird ja abenteuerlichst angezogen, sobald die Temperatur unter 20 Grad sinkt, plus eben, dass wir einfach alle Wohnungshunde haben, die sich gar nimmer richtig an Temperaturen anpassen könnnen.

    Auf jeden Fall! Ist ja bei Menschen auch so. Wenn die quasi bei 25 Grad in der Wohnung unter der Bettdecke leben ist ja klar dass die draußen schnell frieren.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Triebe mit dem helleren Laub, die jetzt tragen, nach dem Abernten, wenn nix mehr kommt abgeschnitten gehören??

    Ich meine Himbeere trägt am einjährigen Holz.

    Die Tomaten haben die Weltherrschaft an sich gerissen, alle kompakt mit mindestens daumendicken Stämmen und irren Seitentrieben, die ich während des Mistwetters alle vergessen hatte -ich habe nur ein wenig gerodet, ansonsten lasse ich der Natur mal ihren Lauf

    Schauen, dass sie nicht feucht werden und genug Licht bekommen und nicht vergeilen.

    Eine von den Stachelbeeren habe ich ebenfalls im Herbst umgeparkt, dass ist die, die keine einzige Beere hat - WARUM??

    Frost bekommen in der Blüte?

    Die Johannisbeeren haben mich tief traumatisiert - von der Roten habe ich 2 Beeren geerntet, von der Weißen 6 - zudem haben viele Blätter so ne Kräuselsache, da schneide ich doch sicher alle befallenen Triebe radikal runter oder?

    Ich mach da nichts. Die trägt am einjährigen Holz und wirft die Blätter im Herbst eh weg.

    Kommt auch drauf an, ob die Rassen Unterwolle haben oder nicht und ob heutzutage noch auf die Qualität geachtet wird, würde ich sagen. Bei vielen Jagdhunderassen gibt es ja eine Haarwertbeurteilung und so hat der DK zum Beispiel Unterwolle.

    Der Dobermann hingegen soll keine Unterwolle aufweisen. Trotzdem beide Kurzhaarig.

    Das macht sicherlich einen Unterschied was die Wetterempfindlichkeit anbelangt.

    Und auch Langhaar ohne Unterwolle ist eine Option, beim DSH schon lange zuchtausschließend.

    Ich finde es gibt nochmal einen ziemliches Unterschied zwischen Stockhaar und Langstockhaar. Und Stockhaar ist auch nicht gleich Stockhaar.

    Grade sehr üppiges Langstockhaar schleppt mehr Dreck rein als kurzes Stockhaar.

    Oh, und der Langstockhaar einer Freundin braucht ewig zum trocknen! Hier ist Kurzhaar auf jeden Fall im Vorteil.

    Bei Stinkewily geht es ja aber wenn ich das richtig im Kopf habe nicht nur um das Spazieren gehen o.ä. in Bewegung, sondern auch um das Ruhen und Schlafen im Bauwagen, wo es eben deutlich kälter ist als in Wohnungen. Ich persönlich denke schon, dass man es sich da mit einem Hund mit Stockhaar oder Langstockhaar leichter macht.

    Ich finde schon, dass man es da mit Stockhaar leichter hat, die bilden aber nicht alle gleich gut Unterwolle aus. Mein Malinois fröstelt trotz reiner Außenhaltung im nassen Winter doch recht zackig, weil er nur wenig Unterwolle bildet.

    Ich arbeite aber sowieso mit Regenmänteln, Bademänteln und auch Pullovern wenn der HUnd friert. Ich möchte auch nicht, dass die Hunde so viel Feuchtigkeit in die Zwinger schleppen, hier im Norden trocknet das zeitweise kaum ab und dann wird es klamm.

    Aber gegenüber Kurzhaar hat es sicherlich Vorteile! Nicht umsonst gibt es Wärmestrahler und Schutztüren für Zwinger, für die Schäferhunde brauch ich das nicht.

    Ach das freut mich, dass es Linien gibt die doch noch brüten!

    Meine haben es bislang nicht getan und auch im Bekanntenkreis habe ich das nicht nicht gehört. Die Literatur spricht sich ja auch eher dagegen aus.

    Abhanden gekommen ist es auf jeden Fall haltungsbedingt, aber da findet ja ein Umdenken statt.

    Ich hab mir grad gedacht: Streng genommen hat ein Hund nur dann WTP, wenn er rein für Lob neue Kommandos lernt UND wenn das Lob nicht als Sekundärer Verstärker (Ankündigung einer Belohnung) dient.

    Ich würde WTP eher dafür verwenden, wenn Hunde eine sehr hohe Führigkeit mitbringen. Retriever finde ich da ganz klassisch für, Selektionsbedingt. Also das Deutsche Pendant der Führigkeit. Unabhängig der Motivierbarkeit.

    Will to work wäre einfach nur die reine Arbeitsbereitschaft. In der Regel trieblich angefixt und über die Motivationsebene gesteuert.

    Dazu kommt dann noch Wesen und Nervenkostüm. Neigung zu Frust, Impulsivität, Härte, usw.

    Gibt zum Beispiel durchaus Hunde mit viel Arbeitswillen, schlechten Nerven und einer schlechten Führigkeit.

    Der typische deutsche Gebrauchshund hat für mich einen hohen Arbeitswillen, ein gutes Nervenkostüm, eine mittlere Reizschwelle, aber eine eher schlechte Führigkeit mit einer hohen Härte.

    Und dann gibt es auch Zielkonflikte. Ich finde dass bei vielen Rassen die hohe Führigkeit oft auf die Nerven zu schlagen scheint, wenn man selektiv penibel drauf achtet. Die Retriever bekommen das super hin.

    Ja sehr gut. Es lohnt sich einfach nicht für den Eigenbedarf da 300-400€ (Brüter + Equipment) hinzulegen für ne Ausstattung die man auch kaum weiter verkauft kriegt.

    Dann warte ich da mal auf antwort und bin gespannt. Küken Aufzucht mit Wärmeplatte usw ist dann ja machbar (ich frag wieder hier ^^), nur Brüten würd ich super gerne jemandem mit Erfahrung überlassen. Von mir aus "erst Mal".

    Das ist eine kluge Entscheidung. Der Lernprozess kann hart sein und Fehler führen gerne mal zu schiefen Beinen und sowas.

    Aber auch die Qualitöt der BE ist super wichtig. Da gibt es starke Unterschiede im Ergebnis.

    Genau, für die Aufzucht am besten eine Wärmeplatte und bei Wachteln muss man mit dem Wasser aufpassen, dass man eine passende Tränke nimmt. In herkömmlichen Kükentränken droht die Gefahr dass die kleinen Wachtelküken ertrinken.

    aber ich lese immer öfter in den anzeigen "naturbrut"?

    meh

    dafür hab ich wohl wirklich ne lachshuhn glucke erwischt 😩😒 ich wollte auf keinen fall jemanden der gluckt und dann erwische ich das einzige gluckende lachshuhn 😅

    ich bin noch nicht weiter mit meinen wachteln. hab jetzt den begriff "lohnbrut" gelernt. interessantes konzept. hab mal 2 angeschrieben die das hier in der nähe anbieten

    oder ratet ihr ab?

    Naturbrut bei Wachteln ist sehr unüblich. Ich wäre da stutzig. Da geht eigentlich nichts mehr ohne Kunstbrut.

    Lohnbrut würde ich eher machen, als mir für eine kleine Brut im Jahr eine Maschine zu kaufen, jemand mit mehr Erfahrung kann da die bessere Wahl sein.

    Wichtig ist, wie derjenige vorgeht. Desinfizieren der Eier wäre mir persönlich wichtig, welche Geräte eingesetzt werden und wie so allgemein die Raten beim Schlupf sind (gute BE vorausgesetzt).

    Noch mal generell eine Frage: Was macht man gegen das Beißen in Körperteile? Seit heute Nachmittag ist er ein bisschen außer Rand und Band und Spielen geht nicht ohne mittlerweile relativ heftige Bisse. Wenn wir uns abwenden, läuft er nach und schnappt nach dem Fuß. Gibt es da einen Trick?

    Herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang.

    Ich würde ihn dafür korrigieren. Wenn die Bisse bereits wehtun, auch gerne deutlicher. Wenn er rassetypisch wesensfest ist, geht der davon auch nicht kaputt. DSH sind da einfach robuster unterwegs.