Beiträge von WorkingDogs

    Sie stehen draußen im Garten ( eingebuddelt) und wir haben sie erst seit ein paar Wochen ( mitte/ende Mai). Muss man da schon ausgeizen/entblättern? Für mich als Laie sehen sie noch nicht so voll aus.

    Lg
    Sacco

    Ausgeizen ist ja so ein wenig Ansichtssache. Ich mache es bei klassischen Stabtomaten. Sobald der Geiztrieb kommt, kommt er weg, ich ziehe die klassisch mit einem Haupttrieb.

    Im Freiland bin ich da weniger radikal, weil ich die Pflanzen so als stabiler empfinde.

    Ich bekomme einfach nicht genug, nun möchte ich nochmal eine Brut Mechelner durchführen. Darüber habe ich nur gutes gelesen und ich suche noch etwas mit mehr Fleichansatz als die Ramelsloher. Gefallen mir die Mechelner, gehen die Bielefelder in den Verkauf oder die Truhe.

    Mit meinen Zwerg-Hamburgern bin ich erstmal zufrieden, auch, wenn ich da lieber blau hätte. Mal sehen, vielleicht kann ich da ja einen Stamm kaufen.

    Muss heute unbedingt dran denken noch genug Ringe zu bestellen...

    Wir haben auch das Problem das es hier sehr viel regnet. Die Pilze ( kräuselnde Blätter) hatten sie aber schon vor dem Regen und kurz nachdem wir sie bekommen haben.

    Wie sorgt man dafür das sie wieder trocken werden? Muss/soll man sie abdecken?

    Lg
    Sacco

    Vor allem dadurch, dass sie luftig stehen (ausgeizen, entblättern).

    Ich hab sowohl Freiland als auch im Tomatenhaus (Dach von oben).

    und nicht vergeilen

    Davon sind die dieses Jahr ganz weit entfernt

    und man spart unmengen Wasser.

    Dafür sorgt hier das Wetter - ich habe die nach dem Angießen genau 1 x gegossen dieses Jahr

    Super! Bei Wasser von oben auf jeden Fall schauen, dass sie auch wieder trocken werden, sonst können Pilze kommen.

    Hier holt die Feuchtigkeit in erster Linie der Wind aus dem Boden, gar nicht die Sonne.

    hab nur mal gehört dass bei Rindenmulch der Zersetzungsprozess viel Stickstoff verbraucht Und man das ausgleichen sollte (Hornspäne und co) aber ob das stimmt weiß ich nicht.

    Ja genau. Generell sollte man immer Grün und Braun ergänzen. Also Rasen mit Stroh zum Beispiel. Oder Mist und Stroh.

    Also mein Flusennacktmull (Langhaar mit sehr wenig Unterwolle) lebt im Winter unter der Bettdecke und er trägt bei nasskaltem Regen tatsächlich Mantel (der erste Hund für den ich einen Mantel gekauft habe....) weil ich das Gefühl habe er braucht ihn. Ich meine klar, der geht im Spätherbst trotzdem auch ins Wasser wenn er muss, aber das ist der Jagdtrieb und die Härte, nicht dass die Temperaturen ihm nichts ausmachen würden.

    Meiner Erfahrung nach ist es bei den Jagdgrbrauchshunden eher so, dass denen diese Härte einfach angetan wird und weniger, dass die sich da pudelwohl fühlen würden. Klar, damit bilden die dann auch besseres Unterfell aus, aber ich muss sagen, wenn ich v.a. im Herbst auf Entenjagden gegen würde, dann wäre meine erste Wahl einer der Retriever und das ganz explizit auch wegen dem besseren Fell.

    Das empfinde ich auch so. Mein DSH ist für unser Norddeutsches Wetter auch einfach besser gerüstet als mein Malinois (wobei das hier an ihm liegt und nicht ander Rasse! das geht auch anders...). Der brauchte im Winter auch eine "bessere" Hütte + Pulli, weil er trotz Außenhaltung einfach nicht die notwendige Unterwolle aufbaut. Bettdecke käme für den DSH nicht in frage, zu warm.

    Beim Mali das gleiche, der möchte schon ungerner liegen wenn es kalt und nass ist. In der Arbeit ist das kein Thema (zum Gück!), aber "Privat" fühlt er sich da unwohl und tut es nur, weil er muss. Ob er bei Hitze belastbarer und arbeitsfreudiger ist kann ich nicht sagen, weil er alles in allem sowieso angekratzer ist und das so oder so nie Thema ist.

    Der Labrador hat ein Fell wie mein DSH damals schon. Super harsch, sehr gute Unterwolle einfach wärmer und wasserabweisender. Mein DSH wird auch nicht auf die Haut nass wenn sie ins Wasser geht. Auf der anderen Seite aber gut trocknend, weil das Fell sich nicht so vollzusaugen scheint. Und auch die Außenhaltung ist überhaupt kein Problem. Die hat eine ganz normale Hütte mit Holzwolle, super Fell und ist sowieso der artigste Hund der Welt. Und dazu kommt noch, dass die Ohren und die Rute ausreichend dick sind, das gefällt mir auch gut.

    Wobei insbesondere Langstockhaar mEn wieder deutlich länger braucht zum trocknen. Teilweise ist es so arg, dass ich Hunde erlebt habe, die bei viel Schwimmen richtig Hautpilze entwickelt haben, weil sie dauernd nur noch nass waren. Aber Fellmäßig ist das auch was ganz anderes als die langhaarigen Retriever. Langstock ist auch nicht gleich Langstock.

    Rasenschnitt??? DAS wärs, davon hab ich immer total viel. Den einfach direkt auf die Erde geben und gut? Ich kenn mich null aus...

    Jupp, ich mach das, damit die Erde schön feucht bleibt und um Unkraut zu unterdrücken. Aber der Zersetzungsprozess düngt natürlich auch. Mein Garten steht leider sehr windig (die Sträucher wachsen noch...) und der zieht ja auch so viel Feuchtigkeit raus, da hilft mulchen enorm und man spart unmengen Wasser.

    Aber immer beachten, dass man Grün und Braun im Verhältnis mulchen sollte, damit das Nährstoffgleichgewicht gut passt.

    Achja und speziell bei Tomaten mulche ich auch einfach mit den ausgegeizten Trieben und entfernten Blättern. Alles drauf da.

    Mist, Gesteinsmehl, Hornspähne, Kompost, Schafswolle, Rasenschnitt, Stroh. Was so anfällt, ich streue gerne Hornspähne als Langzeitdünger, etwas Gesteinsmehl, Kompost und darauf dann einfach richtig fett mulch je nachdem was anfällt. Rasenschnitt, Heu, Stroh, Mist.

    Das klingt doch total nach einem gemäßigten Jagdhund. Mein Labbi wäre so. Lustig und fröhlich mit jedem, bellt fast nie, fiepen oder jammern schon dreimal nicht, nicht sensibel, sportlich leicht zu begeistern und auszubilden, mit artgenossen und menschen easy peasy. Chillt im Haus nur rum (und das bereits mit 5,5 Monaten) und ist draußen total aktiv. Rassebedingt super führig und Beute will sie eher Bringen als Umbringen, haha. xD Rassetypisch ist eine hohe Führigkeit und Impulskontrolle im jagdlichen Bereich unabdingbar. Und die hängen nicht super arg an einem, Alleinebleiben war gar kein Thema und Kontrollieren ist gar nicht ihrs. Mutti ist genauso easy und einfach nur angenehm und arbeitsfreudig.

    Größentechnisch liegt eine Hündin im ideal bei 54-56cm. Der Körperbau ist sehr ausgeglichen, fett füttern muss man die ja nicht! Ich hab meine aus spez. jagdlicher Leistungszucht, die geben auch an normale Menschen ab, die nicht zur Jagd wollen, unser Züchter hat da geschaut was gut wohin passt. Die Geschwister waren noch etwas ausgeglichener als meine (ich bilde sie jagdlich aus).

    Wenn es Tierschutz sein soll, schau doch mal Richtung Bretonen. Die passen eigentlich auch gut in deine Anforderungen so, wie ich sie kennengelernt habe. Wenn es ein bisschen Größer sein darf, vielleicht eine Airedale Hündin? Davon kenne ich auch einige, total klasse Hunde. Ja, eher Richtung Gebrauchshund, aber weit weg von DSH oder Mali. Muss ja dann auch keine Leistungslinie werden.

    Vollgebrauch, Stöber, sonst. Spezialisten oder jagdliche Terrier fallen mMn raus. Und nette Hunde sind das auch nicht unbedingt.

    Ja, das ist so. Ich hab diesen Winter aus verschiedenen Quellen gezogen und mich jetzt auf eine eingeschossen, mit dem besten Ergebnis was Wesen und Leistung angeht. Haben dafür halt eine schlichte Farbe.

    Aber eine artgerechte Haltung ist wichtig.

    Ich bin aber auch ehrlich, ich hab die schon auch für die Leistung und nicht als Haustier. Hähne habe ich dabei, ich halte Gruppen 1/3 - 1/4. aber eben artgerecht mit Einstreu, Häuschen, Sandbad und Nestern.