Ja, und Tourismus macht ja durchaus auch Dinge möglich, die sonst verloren wären, wie z.B. "Historic Scottland" oder das Pendant in England.
Ich will damit Massentourismus und die Folgen gar nicht runterspielen, aber gerade "gelenkter" Tourismus an etablierten Orten bewirkt sicherlich auch gutes für Kultur, Wirtschaft oder auch allgemeine Wanderweg-Infrastruktur, so z.B. (kann mich gut erinnern, wie wir in abgelegeneren Gegenden schon rumgeirrt sind (in Italien oder Spanien z.B.), so: laut Rother sollte hier ein Weg sein... Ähm, nein! Vielleicht vor 3 Jahren oder so. Aber ohne Wanderwegzeichen fällt das gefühlt nur Schweizer oder deutschen Urlaubern auf, die sporadisch mit da rumirren
. Wunderschön ist es dort dennoch!)
Auf jeden Fall! Grade das Camperleben finde ich auch spannend. Wichtig ist doch, dass man gegenseitig Rücksicht nimmt.
Ich glaube der Nervfaktor kommt davon, wenn man sich als Einheimischer einfach im Kreis dreht. Ich kann meinen Nachbarn erklären, dass sie keine Pferde füttern sollen, aber wenn man ständig mit neuen Gesichtern konfrontiert ist und sich schier im Kreis dreht, dahinter kann ich eine gewisse Genervtheit nachvollziehen.
Wir haben hier auch ein Ausflugsziel, einen See mit Campingplatz und Badestrand. Da käme ich jetzt im Leben nicht auf die Idee zu erwarten, dass ich dort alleine bin und fühle mich auch nicht gestört. Ist doch schön, da ist eine Eisdiele, ein kleiner Hundestrand (ich nehme dann nur die verträglichen Hunde mit) und man kann da toll drin baden ( ich fahre da zum Anbaden der Junghunde hin, weil sachter Einstieg).
Aber klar; wenn ich hier am örtlichen Gewässer Angeln möchte bin ich schon genervt, wenn da Wildcamper stehen. Die Kanufahrer hingegen nerven mich weniger, weil darauf hin ich eingestellt und die sind natürlich nicht morgens um 6 oder 7 da.