Beiträge von WorkingDogs

    Kurze Frage an euch. Wie übt ihr den Rückruf aus Spielsituationen? Das ist noch ein Thema, welches uns schwer fällt. Mit nicht bekannten Hunden, klappt es meistens. Da sagt sie kurz Hallo (wenns von beiden Seiten aus gewünscht ist) und wenn wir weiter wollen, sagen wir meist nur "Komm weiter" und sie kommt direkt.

    Anders bei bekannten Hunden bzw. ihren Freunden. Da ist sie halt so im Spiel vertieft, da hört sie wirklich nur, wenn der andere Hund vorher abgerufen wird und zum Besitzer kommt. Dann kommt Iloy auch zu mir. Und bisher hatte mir das auch erstmal so gereicht (weil immerhin besser als nix), aber ich würde sie halt auch so gern abrufen können. Manchmal wenns nämlich doch mal zu doll wird, sieht Iloy den Wald vor lauter Bäumen nicht und da hab ich das Gefühl ich müsste ihr da raus helfen, aber wenn sie nicht hört, kann ich rufen wie ich will logischerweise.


    Unser Rückruf ist eigentlich "Hier", aber das nutze ich wirklich nur, wenn ich weiß, dass sie kommt. Ansonsten rufe ich eigentlich nur ihren Namen. Und wenn sie da schon nicht reagiert, weiß ich, das "Hier" kann ich mir sparen. :muede:

    Ich übe das nicht extra, es ist das Resultat eines durchdachten Welpen und Junghunde-Trainings bei dem der Gehorsam so aufgebaut wird, dass er bei entsprechender Reife auch in hoher Erregungslage abgerufen (und dann mit hoher Wahrscheinlichkeit belohnt) werden kann. Bis dahin Management und Vermeidung.

    Sprich: Abbruch auf Distanz, Rückruf, Ansprechbarkeit, Kooperation mit mir, allgemein Gehorsam trainieren, nur in Situationen toben lassen wo der Gehorsam klappt oder nicht notwendig sein wird (Vermeidung: zum Beispiel eingezäuntes Gelände und Hund einsammeln). Und peinlich vermeiden, dass der Hund Verhaltensweisen lernt, die solche Situationen noch schwieriger machen (zb weglaufen), um das nicht auch noch korrigieren zu müssen.

    Das man bestimmte Verhaltensweisen absichern muss, ist ganz normal. Blöd ist, wenn man das nicht tut und der Hund lernt, dass das Kommando sowieso optional ist oder man generell trainiert, dass man diverse Male ruft und das auch noch belohnt. Dann macht ein kluger Hund halt das, was ihm grade besser gefällt. Und Je nach Typ kommt man belohnungstechnisch niemals gegen ausgelassenes Spiel mit einem Artgenossen gegen an. Das gibt sich dann, falls Spiel irgendwann uninteressant werden sollte, ändert aber nichts an der Grundproblematik und kann sich lange hinziehen, obwohl der Hund eigentlich die nötige Reife hätte um zu horchen.

    Für die Entwicklung finde ich Spiel sehr wichtig, beschränke mich aber lange nur auf Bereiche die kontrollierbar sind, um eben nicht zwingend abrufen zu müssen. Das Rufen klappt dann eigentlich sehr früh auch zuverlässig, ich provoziere aber auch dann nicht dauernd die Situation dass es notwendig ist.

    Ich rufe auch nicht aus ausgelassenem Spiel ab, sondern beende das Spiel und rufe anschließend ab. Ein Rückruf ist kein Abbruch, aber am Ende heißt Kommando = gehorchen. Der Rückruf soll kein Verhalten hemmen, dafür gibt es das Stop oder einem Abbruch.

    Aber dann ist man für den Hund erstrecht der Spielverderber. Der rennt dann beim nächsten Mal lieber noch weiter weg, bevor er sich "festnehmen" lässt und eins "übergebraten" kriegt.

    Ich will, dass er hinterherkommt, weil er entweder befürchtet, dass ich sonst weg bin. Oder weil es bei mir spannender ist (wird eher nicht passieren, denn andere Hunde sind das Nonplusultra. Noch einen Tick besser als Paaarty mit Spielzeug bei mir).

    Dann stimmt aber der gesamte Aufbau nicht. Hunde müssen auch erstmal erlernen, dass sie weglaufen und sich entziehen können. Wenn man das erfolgreich trainiert hat, hat man es natürlich ungemein schwieriger.

    Man ist doch auch der Spielverderber. So ist das eben, müssen halt trotzdem horchen.

    Mein Labrador aus Arbeitslinie würde hier sicherlich gut passen. Sie bellt aber fast nie und wachen ist auch so gar nicht ihrs.

    Sie ist auch wirklich freundlich und offen und nicht bloß unterwürfig oder übertrieben demütig oder gestresst auch bei übergriffigen Menschen. Also keine Pinkelunfälle oder sowas bei Begrüßungen oder Kontakt.

    Beschäftigung geht vieles. Obedience, Dummysport, Fährtenarbeit. Für alles bringt sie Talent mit und macht einfach nur Freude.

    Wachteln musst du rupfen und ausnehmen wie Hühner, ist nur alles kleiner und lohnt sich bei den Hähnen kaum, finde ich. Die Hennen werden da nämlich größer.

    Ich nehme meine Wachtelhähne für die Hunde. Schlachten, einfrieren im ganzen mit Federn und dann auftauen und verfüttern.

    Danke.

    Ja, sie lässt sich in der Regel überall anfassen, es war eindeutig der Frust, dass ich sie zurückhalte.

    Das Festhalten ist nicht unsere übliche Art, den Umgang mit der Katze zu regeln, es hatte sich aber vorhin so ergeben und war dann ein typisches Beispiel für ihre unwillige Reaktion, wenn ich meine Hände in einem für sie nachteiligen Sinne einsetze. Ähnliches hatte ich auch schon, wenn das Geschirr beim Ausziehen hakelte und sie das Rumfummeln an der Schnalle nervig oder kitzelig oder so fand.

    Ein scharfes Nein oder "Kscht" bekommt sie dann mindestens zu hören, aber das beeindruckt sie je nach Situation nicht immer. Ins Fell packen könnte ich probieren.

    Super, dass du dir den Bewusst bist. Ich vertrete die Meinung, dass nicht geschnappt wird. Auch nicht im Frust, auch nicht wenn man was doof findet.

    Wollte dir auch gar nicht sagen, dass du das jetzt sofort hinbekommen und ausstrahlen musst, lediglich mal zeigen, dass auch weiche Hund Korrekturen annehmen, da ich häufiger mal lese, dass das nicht der Fall sei, die das nicht abkönnen würden und sowas.

    Letztendlich müssen Korrekturen natürlich immer fair und verständlich sein. Aber sehr viele Dinge sind eine Frage des Handlings und nicht der Methodik.

    Wenn eine Pruefung mit BHlern aufgefuellt werden muss, ist es doch das selbe Problem wie bei 'wir muessen xyz starten lassen, damit die BH-Pruefung stattfinden kann'.

    Deswegen verstehe ich nicht was Qualis jetzt hier zu suchen haben :nixweiss:

    Weil man neben der Frage der Wirtschaftlichkeit auch noch andere Faktoren hat bei der Entscheidung, eine Prüfung durchzuführen. Aber ja, ich freue mich schon, wenn man Verein bemüht ist, dass eine Prüfung stattfinden kann.

    Nicht ok finde ich es, Teams zu einer Prüfung zu drängen. Vor allem wenn man weiß, dass der Stand eh keinen Erfolg verspricht.

    Ich hab schon beides erlebt. Teams die unbedingt starten wollten (und durchgefallen sind) und Vereine wo dann eben keine Prüfung stattfand. Hat beides seine Vor und Nachteile und ab nen gewissen Punkt dürfen erwachsene Menschen das auch für sich entscheiden, finde ich.