Beiträge von WorkingDogs

    Aber was hilft das der Claudia jetzt? Sie hat ein Problem und die Antwort ist: "mach dein Problem nicht krasser, als es ist!"?


    Find ich nicht fair.


    Sie hat leidensdruck und will ja offenbar was ändern und Hilfe, da nutzt der letzte Absatz was, ja. Aber der erste, den find ich ihr gegenüber nicht wirklich lösungsorientiert hilfreich....

    Claudia selbst war ja bisher sehr reflektierend und hat sich nicht an den Vergleichen gestört. Ich denke, sie ist alt genug um sich rausziehen zu können, was ihr hilft und was nicht.

    Ja, natürlich hilft es, wenn man die Kirche im Dorf lässt, es geht einfach viel zu schnell, dass es heißt, einem wurde quasi ein DSH verkauft und das finde ich den Dritten Personen gegenüber (Züchter und Berater) nicht fair, sehr viele User können diese AKZ auch gar nicht einordnen und nehmen für sich mit, dass es Claudia da jetzt ne Art Mali sitzen hätte.

    Was hilft denn in dem Fall ein „ja aber ein Mali ist viel krasser!“. Hier wird ja schließlich nicht überlegt, einen Mali anzuschaffen.

    Es hilft dagegen, dass die Hunde krasser gemacht werden, als sie sind. Ja, der ist klassisch „deutsch“ mit AKZ gezogen, aber da wurde es auch nichts über-krasses produziert.

    Einen solchen Stammbaum finde ich total angemessen, wenn man sich einen aktiven Hund wünscht, ohne große Ambitionen zu haben.

    Aber Struktur und Anleitung brauchts da eben trotzdem. Und er ist eben klassisch deutsch gezogen offenbar und da läuft sehr vieles über ganz simplen Gehorsam.

    Aber gerade das ist es ja was ihr vermutlich so zu schaffen macht in Kombi v.a. wenn man vorher nicht wusste was da bei raus kommt. Es ist ja eben "nur" ein Collie der auch so von Extern angepriesen wurde (sicher nicht mit Böser Absicht, nein) und jetzt muss man da schon arg umdenken als Besitzerin weil... "ist ja nur ein Collie" aber mh, eben irgendwo auch nicht bzw nicht das was man erwartet hat.

    Und dann noch die Wurfgeschwister die allesamt recht "Collie typisch" sind (sorry hat sich überschnitten mit Lanis Beitrag, stimmt also wohl gar nicht mal so wirklich)

    Ich bin mal ganz böse.

    Das Problem ist einfach, dass man für bissl tricksen und Wurstwasserfährten keinen aktiven Hund braucht. Das ist so, als würdest du als Mensch damit „gefordert“ werden immer von 1-10 zu rechnen.

    Es ist ein wenig „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Es gibt keine eierlegenden Wollmilchsäue.

    Dann werden Dinge gemacht, die die Grundproblematik überhaupt nicht lösen und dafür zählen für mich in dem Kontext (NICHT generell!!!) ZHS, Tricksen und Mantrailing. Nirgendwo muss der Hund sich da mal ordentlich anstrengen oder lernen mit seinem Menschen zu arbeiten. Und auch das wird ja in der Regel nicht auf einem Niveau betrieben, dass es diesen Namen auch verdient.

    Der ist halt mit altmodischem Hundesport gezogen. Und dazu gehört ganz viel Erziehung und stumpfer Gehorsam, total unmodern. Nicht Larifari dann geht der Hund halt irgendwie in Position, passt schon so.

    Eher in die Richtung: toller Hund, viel Potential, knackige Ahnen die so und so sportlich geführt werden usw usf

    Ich denke das ist ein toller Hund, wenn man mal eine Prüfung auf OG-Niveau machen möchte und die AKZ der Ahnen sind ok, das ist schon noch weit weg von DSH oder Mali.

    Von den AKZ her ein schöner Stammbaum für jemanden, der sich einen soliden Arbeitswillen wünscht, womit Prüfungen möglich sind, aber nun nicht die Ambitionen dafür hat, sich dem sportlichen Wettkampf zu stellen.

    Von daher finde ich die Beratung die es da vor ab gab auch gar nicht so schlecht, wenn der Wunsch ein aktiver Hund ist.

    Der Punkt ist wohl eher, dass man für bissl Tricksen einfach auch das nicht braucht.

    Da kann man sich drüber streiten, wie knackig so Linien sind, dass ein Collie augenscheinlich ganz besonders für die Rasse durch den ganz normalen Alltag geführt werden muss, um vor sich selbst geschützt zu werden... Für mich absolut nicht erstrebenswert und hat auch weniger mit knackigen Linien zu tun. Gut aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Ja, das ist ein anderes Thema, aber leider bei vielen Linien und Rassen Realität, vor allem bei den Hütehunden meiner Meinung nach.

    Von meinen Gebrauchshunden kenne ich das so nicht, sie sind im Alltag super easy. Stumpf, aber super führbar und wesensfest dabei.

    Und so richtig cool ist der AL Labrador, unfassbar aktiv und arbeitsfreudig und gleichzeitig Hammer im Alltag.

    Da muss man echt gucken was man sich ans Bein bindet.

    mhm dann bin ich ja mal gespannt wies hier wird...Aber jetzt woher sollte ich das als Anfänger eigentlich überhaupt wissen wenn ich es jetzt hier nicht nachgelesen hätte?

    Gesagt hat mir das keiner...Würden sie das vor der Prüfung ersähnen oder wird einfach erwartet das man das alles weis?

    Kommt auf den Platz drauf an, aber wenn man sich als externer anmeldet geht man erstmal davon aus, dass die Leute wissen was zu tun ist.

    Es weiß dann ja auch keiner, dass man Anfänger ist und das zum ersten Mal macht.

    Auf dem eigene Platz sollten die Trainer das haben schon auf dem Schirm haben.