Beiträge von WorkingDogs

    mh da hab ich nichts geändert. sie haben ein brett zur tür und da sind kleine "stufen" drauf, also typische hühnerleiter quasi

    Vielleicht auch tatsächlich das rutschige und ich nehme an, dass du Junghennen gekauft hast? Vielleicht sind sie mittlerweile zu schwer geworden. Also nicht falsch verstehen, ich hab ja auch schwere Hühner und war auch ganz genervt, dass ich die jeden Abend reinsetzen musste, bis dann eine Züchterkollegin sagte, dass das bei denen einfach normal sei, die können halt nicht anders.

    Nun ist der Einstieg bodennah und siehe da: sie gehen zuverlässig rein.

    Die schaffen es auch nicht auf die hohen Sitzstangen und haben nun niedrige bekommen.

    Prüf mal, ob sie gut in den Stall kommen. Meine Mechelner kamen die Leiter einfach nicht hoch, das ist bei der rasse auch normal (sind halt sehr schwer).

    Licht hatte ich auch noch nie im Stall.

    Meine Ramelsloher mausern ja recht unscheinbar, bin ich bei unserem norddeutschen Wetter aber auch sehr froh drum.

    Das Ausstellungswesen im SV ist ein Sport für sich. Die Hunde verbringen ihr Leben jetzt auch nicht für die Couch, sondern sie werden für diesen Ausstellungssport selektiert. Auch da sind Zwinger, Hundeanhänger und Hundeplatz Satz. Da wird Rad gefahren, Laufband gelaufen und mit unter ziemlicher Aufwand betrieben. Viele Zuchtschauen im Jahr, und die Hunde machen einige Kilometer dabei.

    WorkingDogs

    schon klar, dass nicht jeder Hund, der jagt auch tötet. Beim Border Collie ist jede Sequenz der Jagd vorhanden, außer töten, wobei der BC einer Freundin ein Reh gejagt und gerissen hat. Zucht und Selektion geht halt auch nicht immer auf.

    Und nicht jeder DSH hat schon mal eine Katze getötet, aber ich kenne zwei.

    Under Terrier aus Kindheitstagen hat mehrere Katzen getötet.

    Naja, die Raubzeugschäfe macht im Hinblick auf die Arbeit als Hütehund ganztägig bei der Herde schon Sinn. Weniger für den Sporthund, genauso Artgenossenverträglichkeit. Macht schon Sinn, dass der Schäferhund auf fremde Hunde draufgeht, die gefährden ja die Herde. Da braucht man keinen „Hallo sager“. Hier gibt es ja noch Wanderschäfereien und denen weicht man besser großflächig aus mit eigenen Hunden.

    Jagdhunde präferieren ja auch durchaus Wildarten und das lässt sich zu einem gewissen Grad auch prägen. Sind trotzdem ein und die selben Sequenzen.

    Beim Border Collie kommen meiner Meinung nach halt wenig, ja wie soll ich sagen, jagdlicher Verstand (?) dazu? Einen Jagdhund bekommst du ja weniger mit reinen Bewegungsreizen und je nach Schlag gehen die auf eine Wildart ab, finden aber eine andere weniger interessant. Und BC bzw Hütehunde sind da ja viel generalisierter unterwegs.

    Die Selektion auf Jahdsequenzen ist ja schon sehr theoretisch, so mag der Border Collie alle Sequenzen zeigen, daraus wird trotzdem kein guter Hund für die Arbeit vor dem Schuss. Genauso wenig stelle ich natürlich einen DK oder Labbi an die Schafe zum Umweiden, ist klar. Ein Jagdhund würde sich ja auch weniger Durchsetzen am Raubwild, wie es ein Border Collie an den Schafen können muss. Der macht halt tot. Kompromisslos bitte. Da mögen die Jagdsequenzen in der Theorie die gleichen sein, in der Praxis gibt es aber riesige Unterschiede.

    Und dieses ganze Jagdverständnis oder Verständnis für den Arbeitsbereich geht eben unter wenn man alles auf Jagdsequenzen reduziert. Am Ende ist es einfach mehr was Eignung ausmacht.

    Und um den Bogen zu finden: manchmal hat man da bei Anfängern so das Gefühl, da soll der Deutsch Kurzhaar zum hüten angeschafft werden und ein bisschen Erziehung wird es schon passend machen..

    Genetik sollte man wollen und lenken können, da trainierst du nichts ab. Wenn du nen Hund willst, der dekorativ in der Ecke liegt, schau bei den Jagdhunden.

    Die aber nur dekorativ in der Ecke liegen, wenn sie ausreichend arbeiten durften oder tot sind.

    Naja, ist schon was anderes. Auch ohne Arbeit. Ist doch auch ok, dafür sind die draußen vergleichsweise anstrengend :D Zumindest Dackel und Terrier.

    Und vor allem: der Gebrauchshund liegt auch mit Arbeit nicht dekorativ in der Ecke. Das ist ja der häufige Trugschluss… da sind wir wieder beim guten Hund :D

    Ja!

    Und , die schon genannte Raubzeugschörfe ist auch unschön. Ich kenne wenige DSHs, aber zwei davon haben Nachbars Katze getötet.


    Jeder Hund mit viel Beute“trieb“ jagt.

    Ja, schon. Aber anders.

    Nicht alle Hunde sind Scharf. Ein Labrador hat auch viel Beutetrieb, aber anders. Die sind selten wirklich scharf dabei und gehen mit Beute auch ganz anders um.

    Auch Border Collies erlebe ich nicht als scharf, mein Mali auch nicht wirklich. Der tickt im Schutzdienst auch anders als die DSH. Aber Beutetrieb haben die Trotzdem.

    Mein DSH ist scharf, ordentlich scharf. Aber wohl eher nicht beabsichtigt. Darauf wird ja nicht selektiert (ich meine Raubzeug). Ähnlich wie die Artgenossenverträglichkeit. Ist halt Lottospielen. Aber wenn man es hat, dann bei einem Hund der enorm reaktionsschnell und kräftig ist. Sollte man Händeln können und ich empfinde das nun auch nicht als störend.

    Grade beim Thema mit der Selektion würde ich jetzt nicht sagen, dass das immer so viele Auswirkungen auf den Alltag hat.

    Sowas wie Artgenossenverträglichkeit ist bei beiden Zuchtformen einfach kein Selektionskriterium, das läuft viel über Gehorsam.

    Ein sehr knackiger Leistungshund kann im Alltag ein super sozialer Hund sein (ja, da gibt es einige von) und ein mittlelmäßiger Leistungshund kann die Pest sein. Das lässt sich so Pauschal nicht sagen, aber Fakt ist dass der DSH Spaß hat an Aggressionsverhalten und auch die HZ nimmt da den Spaß im Alltag gerne mit.

    Wir sprechen da doch eher von Arbeitsbereitschaft, Griffverhalten, Triebverhalten und Ausbildbarkeit im Sportbereich. Ein HZ Hund kann mitunter schon sehr stumpf sein in seiner Art. Das ist nun auch nicht immer einfacher, der Schwerpunkt ist eben das Ausstellungswesen im SV.

    Wenn man einen DSH hat, sollte man also keine Schnappatmungen beim Wort „Aggresion“ bekommen, einem sollte darauf aber auch keiner abgehen. Verantwortungsvoll Führen gehört dazu und ist grade heutzutage Grundvoraussetzung!

    Außerdem ist der DSH eine eher stumpfe Rasse, mit den dazugehörigen Vor- und Nachteilen.

    Meinen Nachwuchs hab ich mir das erste mal gepackt, da war sie 7 Wochen alt und hatte mir grade zwei hübsche Löcher in die Hand gemacht. Einmal in den Kragen gefasst und dann gab es Ärger. Und nein, davon gab es keinen Schaden, darauf sind die selektiert. Es gibt aber häufig Probleme, wenn man das nicht kann, weil man verkopft ist oder einem der Welpe ja so leid tut. Mit dem Border Collie könnte ich das nicht machen, nein. Der würde wohl vor Angst unter sich pissen und sich künftig direkt auf den Rücken werfen wenn ich ihn schief anschaue. Madame hat sich einmal geschüttelt und dann war die Welt wieder in Ordnung. „Ach so, du magst also keine Löcher. Das merke ich mir mal für die nächsten 2 Tage.“ Man muss mir Einwirkungen aber auch Aufpassen, grade Schmerzreize wirken bei Gebrauchshunden auch sehr gerne mal aktivierend und man erreicht genau das Gegenteil. Vor allem wenn sie älter werden. Das Zeitfenster für gewisse Grundlagen ist einfach kurz.

    Auf ein gutes Nervenkostüm würde ich außerdem achten. Egal welche Zuchtrichtung. Vor allem bei der Hündin, nichts ist schlimmer als hysterische und überforderte Mutterhündinnen.

    Wenn einem der DSH liegt empfinde ich ihn als eine sehr tolle Rasse. Die sollen ja grundsätzlich führig sein, mEn kommen die Probleme eher daher, dass grade Anfänger zu verkopft, weich und perfektionistisch unterwegs sind, weil sie unterschätzen wie selbstbelohnend gewisse Verhaltensweisen sein können. Und das wird in gewissen Gewichtsklassen einfach schnell schwierig. Sind halt keine Dackel am Ende, wo ich halt notfalls ne Flexi dranbastel und dann geht das schon.

    Vielleicht nochmal zum Thema Anfängerhunde oder Familienhunde/Begleithunde.

    Das ist alles eine Frage der Erwartung. Für einen Jungjäger kann der Drahthaar der ideale Anfänger und Familienhund sein.

    Für eine Familie die Lust auf Hundesportler hat und kein Problem mit (teilweiser) Zwingerhaltung kann es der DSH oder auch Mali sein. In der Realität gibt es da so viele Grauzonen. Wir haben bei uns zum Beispiel Hundeanfänger mit richtig knackigen Malirüden, auch noch Wurfgeschwister. Klappt 1A, weil die Erziehung und die Erwartungen passen.

    Und eine Familie im Vorort wird niemals der passende Ort für einen HSH sein, völlig egal wie viel Hundeerfahrung da vorhanden ist.

    Ihr wisst schon dass zig Tausend Menschen einen DSH in Familien halten und die nicht alle komplett gestört sind. Der DSH ist einer der beliebtesten Hunde in Deutschland und das seit vielen vielen Jahren. Sie sind überall und ihr könnt mir nicht erzählen, dass sich alle DSH Halter:innen vorher so ausgiebig mit der Rasse beschäftigen.

    Das stimmt. Und da ist auch Zwingerhaltung oder partielle Zwingerhaltung völlig normal. Die Erwartungen sind dort auch anders.

    Ok, es ist kein Begleithund, das war von meiner Seite doof ausgedrückt. Aber so ein richtiger Gebrauchshund ist der HZ DSH eben auch nicht.

    Sie sind auf das SV Ausstellungswesen selektiert.

    Und ich glaube der DSH mit ausgeprägtem Jagdtrieb ist eher die Ausnahme als die Regel. Sie sind Beutefixiert, das stimmt. Aber doch nur wenn das gefördert wird vom Halter.

    Komm uns gerne besuchen, dagegen ist mein Mali ne Lachnummer. Mein DSH ist übrigens Raubwildscharf.

    Radius ist Übungssache, ok. Schleppleine dran und üben, das kriege ich hin.

    Wenn man sich gerne die Schulter auskugeln lässt, kann man das wohl so machen..

    Wach- und Schutztrieb sind vorhanden, das weiß ich wie gesagt. Aber trotzdem nicht vergleichbar mit dem eines LZ DSH oder z.B. eines Malis. Glaubt ihr dass tausende Familien diese Rasse hätten wenn die alles attackieren würden was nicht bei drei auf dem Baum ist?


    Bellen -> abtrainieren, verstanden.

    Zwinger und „guter Hund, der passt schön auf!“.

    Genetik sollte man wollen und lenken können, da trainierst du nichts ab. Wenn du nen Hund willst, der dekorativ in der Ecke liegt, schau bei den Jagdhunden.

    Und zum Thema Sport und falsch ausgeführt. Ich trainiere den Hund ja nicht allein und wenn ich einen gescheiten Trainer habe wird mein zukünftiger Hund bestimmt nicht drüber sein und wissen wie man zuhause ruht.

    Erwartungshaltung sollte passen. Sind halt Gebrauchshunde, wenn einen temperamentvolle Hunde stören, ist man da falsch.